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Kinder Erziehung

Tipp von Redaktion
Erziehung ist ein weitläufiges Feld, das für Kinder und Eltern sehr wichtig ist. Ein Kind, welches nicht erzogen wird, oder nur eine schlechte Erziehung genossen hat, wird zwar meistens sein Leben auch meistern, aber dieses Kind wird es um einiges schwerer haben. Man stellt sich unter schlechter Erziehung oft vor, das ein Kind geschlagen wird oder eventuell sogar bös misshandelt, aber auch gar keine Erziehung bzw. auch Vernachlässigung ist selten gut für Kinder. Die seelischen Folgen einer Vernachlässigung oder Misshandlung sind weitreichend aus der Presse bekannt.

Aber Vernachlässigung besteht nicht nur aus kein Essen geben, oder keine frische Kleidung zur Verfügung stellen. Liebesentzug ist die schlimmste Form von Vernachlässigung. Und wird häufiger eingesetzt als man denkt. Aber auch das Gegenteil, also übertriebene Aufmerksamkeit, ist nicht gut für das Kind, denn im Kindergarten, oder spätestens in der Schule, wird ein Kind Probleme bekommen. Auch der Geldbeutel der Eltern wird sehr strapaziert, wenn ein Kind alles darf und vor allem alles bekommt, was es sich wünscht. Selbst wenn die Eltern über ein Budget verfügen, was unerschöpflich ist, sollte man dem Kind nicht alles ermöglichen, was es möchte, denn nicht alles ist mit Geld zu bezahlen. Wenn das Kind später in der Schule, oder auch in der Ausbildung alles durchsetzen möchte, wie es von zu Hause gewöhnt ist, wird es bald an seine Grenzen stoßen. Besser ist es ein gutes Mittelmaß zu erreichen. Kinder dürfen gerne schon von klein auf lernen, dass es Grenzen gibt. Auch ein Neugeborenes, was mit allem versorgt ist, kann sich als großer Sturkopf erweisen, dem man nicht immer nachgeben muss.

Eine Mutter wird fühlen, ob ein Kind krank ist, oder aus anderen Gründen Hilfe braucht, so dass sie entscheiden kann, wann es notwendig ist, das Kind wieder aus dem Bett zu nehmen, oder ob man es liegen lassen kann und auch mal schimpfen muss. Wichtig ist, auch wenn man sich unsicher ist, das Bauchgefühl mit zu berücksichtigen. Für jede Art von Arbeit muss man eine Prüfung ablegen, um sie ausüben zu können. Selbst eine Raumpflegerin wird erst mal von Chef oder Chefin begutachtet werden, bevor sie eingestellt wird. Aber Mutter wird man teilweise ohne sich groß Gedanken darum zu machen. Oft sind Mütter dann sehr überfordert und ein Säugling kann die Nerven sehr strapazieren. Gut ist dann auf jeden Fall, wenn Hilfe da ist. Omas sind, aufgrund der eigenen Kinder, meist eine große Hilfe.

Aber auch professionelle Hilfe steht in Deutschland zur Verfügung. Man soll sich nicht scheuen, bei Bedarf Hilfe in Anspruch zu nehmen. Mütter sind auch nur Menschen und keine Erziehungsroboter, die alles perfekt machen müssen. Kinder dürfen oder sollen sogar, auch lernen, das Mütter nicht perfekt sein müssen und Fehler machen dürfen. Als Mutter sollte man aber aus den Fehlern lernen und sich auch nicht zu eitel sein, sich nach einem Fehler beim Kind zu entschuldigen. Das zeigt dem Kind, dass man es ernst und wichtig nimmt. Das steigert das Selbstbewusstsein des Kindes. Auch hier zählt wieder: überflüssiges Entschuldigen, übermäßiges Ernst nehmen des Kindes, bewirkt eher das Gegenteil, von dem was man erreichen möchte. Wichtig auch hier ist ein gesundes Mittelmaß.

Es gibt sehr viele Ansätze für die richtige Erziehung. Die meisten sind sehr in eine Richtung orientiert und lassen wenig Freiraum, wenn man total dahinter steht. Sinnvoller ist sich von jedem das für sich selbst am besten passendste heraus zu suchen, und das Beste daraus zu machen. Ein sehr schöner und guter Ansatz kommt von Maria Montesorri und heißt: Hilf mir es selbst zu tun. Das bedeutet, dass man dem Kind nicht alles verbieten sollte, weil es sich eventuell verletzen könnte. Man kann auch einem kleinen Kind ein Messer in die Hand geben, damit es beim schnippeln für Salate hilft. Das ist natürlich mit Arbeit verbunden, denn man darf dem Kind nicht das Messer in die Hand geben und dann weggehen, sondern man muss den Kind helfen und ihm zeigen wie es mit dem Messer umgehen soll. Auch wenn es sich schneidet, ist es nicht so wild, wir überleben es auch, wenn wir uns mal schneiden.
Genauso verhält es sich beispielsweise beim Fahrradfahren. Man soll natürlich an Anfang dabei sein, mit laufen, wenn das Kind Rad fahren lernt, aber es dann auch loslassen und auch mal in Kauf nehmen, dass es fällt. Dann lernt das Kind auch das es nicht unbedingt schlimm sein muss, wenn es mal hin fällt, bzw. wie es fallen kann, ohne sich übermäßig zu verletzen. Natürlich will keine Mutter, dass ihr Kind Schmerzen hat, aber es ist auch sinnvoll, dass das Kind aus den Folgen seines Handelns lernt. Das heißt, beim Messer, dass es wenn es nicht konzentriert arbeitet, sich eventuell schneiden kann. Oder beim Fahrrad fahren auch umfallen kann, wenn es das Gleichgewicht nicht richtig hält. Das sind alles wichtige Erfahrungen, die man dem Kind nicht vorenthalten darf.

Wenn die Kinder älter werden, wird vielleicht das Fernsehen oder Computer spielen interessanter. Dies kann zu einem Problem werden, wenn das Kind etwas zu viel seinem Hobby frönt. Man kann dem Kind mit Verboten kommen, aber sinnvoller ist es, die Konsequenzen erziehen zu lassen. Das könnte eventuell so aussehen, dass, wenn das Kind sich nicht los reißen kann, der geplante Einkauf ausfällt, und dann natürlich auch keine Gummibärchen gekauft werden können. Entsprechende andere Folgen aus dem Fehlverhalten des Kindes, kann einen größeren Erziehungswert haben, als Hausarrest oder ähnliches. Hier sind der Fantasie der Eltern keine Grenzen gesetzt.
In jedem Alter sind andere Erziehungsfähigkeiten gefordert, und je nachdem welche Grundsteine im Kleinkindalter geschaffen wurden, wird es je älter das Kind wird, leichter oder schwerer sein. Erziehung ist auf jeden Fall eine Aufgabe, die nicht so leicht gelöst werden kann. Trotzdem sollte man sich immer vor Augen halten, dass man als Erziehender auch nur ein Mensch ist, und keine Maschine, die alles perfekt lösen kann. Man muss sich auch nicht scheuen, Fehler zuzugeben, bzw. Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch die Auszeit für Mama ist voll in Ordnung, denn erziehen ist ein 24 Stundenjob, der wirklich nicht leicht ist und man braucht sich auch nicht als Rabenmutter zu fühlen, weil man die Kinder mal bei Oma abgibt, oder anderweitig Fremdbetreuen lässt. Abgesehen davon, dass sich die Oma bestimmt freut ihre Enkel unter ihrer Fittiche zu nehmen.
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