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Gedicht - Michael Kongehl


Trost im Unglück

Das Unglück muß zuletzt sich enden,
Wenn es genug geraset hat,
Wenn sich des Trübsals Stunden wenden
So kommt die Freud an ihrer Statt.
Kein Donner kann so grausam fein,
Es folgt ein goldner Sonnenschein.

So lang dies Erdenrund gestanden,
So lang hat dieses auch gewährt,
Wo ist ein Unglück wohl vorhanden,
Das dieser Wechsel nicht verzehrt?
Kein Hagel kann so schrecklich sein,
Es folgt ein lieber Sonnenschein.

Wenn du das Kreuz nur weißt zu tragen.
Mit unverzagtem Christenmuth,
Wirst du doch endlich müssen sagen:
Der Himmel machet Alles gut.
Kein Wetter kann so düster sein,
Es folgt ein klarer Sonnenschein.

Wenn jetzt die wilden Nuten schwellen
Und Alles tobet auf dem Meer,
So legen sich doch bald die Wellen,
Und morgen geht es sanft daher.
Kein Sturmwind kann so mächtig sein,
Es folgt ein holder Sonnenschein.

Ich hab` in meinen jungen Jahren,
Des Glückes Tück` und Trügerei,
So wie des Himmels Gunst erfahren,
Drum sag` ich, und es bleibt dabei:
Kein Donner kann so grausam sein,
Es folgt ein goldner Sonnenschein.


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