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Gedicht - Heinrich Beitzke


Am Jubiläum des Obersten von Beyer

Bei Tafel gesungen.

Es weilt in unserm frohen Kreis
Ein Held, von Locken silberweiß,
Sein Auge blitzte sonst so kühn,
Es ist der Held von Labiczyn! *)

Wo sonst Kanonendonner scholl,
Da war ihm ganz von Herzen wohl;
Es wuchs in rother Kampfesglut
Nur höher in der Brust der Muth.

In sechzehn heißen Tänzen war
Er mit dm Ersten in Gefahr,
Und wich zuletzt nur aus dem Feld,
Als er zerschmettert sank, der Held.

Sogar der Feind hat ihn geehrt,
Sein Feldherr hielt ihn hoch und werth.
Ihn liebt und schätzt der Königssohn,
Die Huld des Königs ward sein Lohn.

Wir aber kennen ihn so ganz
Wir ehren seinen Lorbeerkranz,
Die Brust im Kampfe fest wie Erz;
Doch lieben wir noch mehr sein Herz.

Heut sind nun fünfzig Jahr vorbei.
Daß er dem König schwur die Treu`:
Sei ihm noch lange Zeit verlieh`n,
Hoch! hoch, der Held von Labiczyn!


*) Labiczun an der Netze, wo sich der
Jubilar am 29. November 1794 durch eine
wahrhaft spartanische That ausgezeichnet hatte.


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