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Gedicht - Benedikt Waldeck


Fragment. Religion und Aberglaube

Wie nenn ich` dich, du Allerhöchste Eine,
Des schwachen Erdenpilgers starker Schild,
Der Wahrheit Kind, du Unbefleckte, Reine,
Des blauen Himmels schönstes Ebenbild?

Wenn Freud` und Lachen lieblicher mich wiegen,
Die Lust mir ihren vollen Becher reicht,
Machst Freude du zum seligen Vergnügen,
Bist du es, die mir ew`ge Wonne zeigt.

Doch wenn die Lust, gehüllt in sanften Schleier,
Dem Leiden weichend, zagend tritt zurück,
Hebst Hohe du, entfesselter und freier,
Getröstet zu den Sternen meinen Blick.

Ich sah dich herrschen auf der Erde Thronen,
Zu deiner Seite stand Gerechtigkeit,
Da jauchzt das Volk, da hatt` in alle Zonen
Der Ueberfluß sein Füllhorn ausgestreut.

Das Band der Liebe schlangest du um Welten,
Dem Kriegesscheusal zeigtest du das Grab,
Nicht Rache durfte hier, nicht Arglist gelten,
Die Duldung war dein schöner Königsstab.


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