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Gedicht - Heinrich Beitzke


Lebensernst

Wenn ich in Zeiten, die nun längst vergangen,
Erwacht` aus lichten, bunten Frühlingsträumen,
So pflegte wachend noch mein Traum zu säumen
Und trug mich glücklich durch des Lebens Bangen.

Auch wenn ich nicht von Schlummers Arm umfangen,
So pflegte doch, entsandt aus höhern Räumen,
Sich sanftanschmiegend lieblich einzuheimen
Ein süßer Traum von Lieb` und Glückesprangen.

Doch lange schon kehrt solch` ein Traum nicht ein,
Und wenn er`s thut, so hat er bleiche Wangen
Und weissagt Unglück oder bringt mir Pein.

Des Lebens Ernst verschlang der Hoffnung Schein,
Nachdem so eifrig alle Kräfte rangen
Und nur erreicht der Hoffnung Tod allein.


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