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Gedicht - Ida


Gruß

Und endlich durft‘ ich nahen deinen Grenzen,
Die Heimat wiedersehn nach langer Zeit!
Ob Tränen auch in meinen Augen glänzen,
Bebt doch das Herz in reiner Seligkeit.
Es weicht das Weg, das mich im Bann gehalten,
Der Heimat Erde rührte meine Hand.
Im Winde wehn der teuren Fahne Falten,
Sei mir gegrüßt, geliebtes Vaterland!

Sei mir gegrüßt! Dein Kind bin ich geblieben,
Nach langer Trennung nahe ich dir nun.
Du heiliger Boden, Heimat meiner Lieben,
Da tief und friedlich meine Toten ruhn.
Da Lieb‘ und Treue zahllos mir geworden,
Da ich die sonnenhellste Kindheit fand.
Mein Paradies du in dem kalten Norden,
Sei mir gegrüßt, geliebtes Vaterland.

Sei mir gegrüßt, hier finde ich den Frieden,
Das fremde Land erscheint mir gar so kalt,
Denn seit ich einst von deiner Flur geschieden
Mir keine Stätte gleich der Heimat galt.
Dein Kind hielt dir die Treue allerwegen,
Ob manches Jahr auch schon hinnen schwand,
Bringt es dir heut‘ ein volles Herz entgegen,
Sei mir gegrüßt, geliebtes Vaterland!


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