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Gedicht - Heinrich Bone


Kriegeslied

Soll`s sein, so sei`s; zum Kampfe fort!
Auf, auf ihr Brüder, unser Hort
Ist Gott der Vater aller.
Zum Kampf hinaus, zum Leichenfeld,
Zu Mord und Tod! wer fällt, der fallt —
Gott ist der Vater aller.

Soll`s sein, so sei`s; der Krieg ist Fluch,
Drum Weh, wer Schuld des Mordens trug,
Wir folgen den Gewalten.
Zum Kampf hinaus! mit frohem Muth
Vergießen wir das theure Blut,
Gott, Gott mög` uns erhalten.

Soll`s sein, so sei`s; dem Vaterland
Verknüpft uns manches heil`ge Band,
Für Heil`ges muß man streiten.
Der Herr ist Gott, er schützt den Muth,
Der alles ihm zu Ehren thut,
Er lenkt das Loos der Zeiten.

Soll`s sein, so sei`s; die Noth gebeut,
Gerechtigkeit den Sieg verleiht,
Gott, Gott ist der Gerechte.
Auf, auf zum Kampf! von Sündenschuld
Erhalt` uns frei des Vaters Huld,
Wer fechten kann, der fechte.

Soll`s sein, so sei`s; wir kämpfen gern,
Doch Haß und Mordlust bleibe fern,
Wir kämpfen, weil wir müßen.
Gesegnet sei im Tod der Feind,
Im Tode sind wir all vereint,
Wir kämpfen, weil wir müßen.

Soll`s sein, so sei`s; zum Kampf` hinaus!
Erzittert nicht vor Todesgraus,
Gott ist der Vater aller.
Wer fällt, der fällt, ein Bruder fällt
Durch seinen Bruder — arge Welt!
Gott ist der Vater aller.


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