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Gedicht - Heinrich Beitzke


Abschied

Ich lebte vierzehn Monden, — kurze Zeit, —
Mit Wonn` und Weh in meines Lieblings Blicken
Und trank mit durst`gen Zügen das Entzücken
Aus so viel Reiz und Mädchenlieblichkeit.

Ich mußte scheiden, mir zum bittern Leid,
Weit ging es über mancher Ströme Brücken,
Es scheiden mich schon dunkler Berge Rücken,
Und meine liebe Heimath liegt schon weit.

Auch sie ist fort, — ist fort in alle Lande,
Ihr heil`ger Reiz der Fremde hingegeben.
Wer wollte nicht nach solchem Kleinod streben!

Leicht knüpfet Amor schlaugewebte Bande. —
O welche Qual, welch` Mißgeschick der Sterne,
In Fesseln und das Liebste in der Ferne!


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