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Gedicht - Heinrich Bone


Sehnsucht - III.

4.

Die Brust ist voll, mein Herz erglüht,
Umfangt mich kühle Düfte;
Ihr Wolken, die ihr eilend zieht,
Nehmt mich hinauf in Lüfte!

Du tiefer See, im leichten Spiel
Der Wellen laß mich liegen,
Und meine Lust und mein Gefühl
Da wie in Träumen wiegen.

Die Brust ist voll, mein Herz erglüht;
O fänd` ich eine Seele,
In die zerfließend mein Gemüth
Sich senke und verhehle.

5.

Eine Seele muß ich haben,
Die mit mir mein Dasein fühlt,
Eine zarte, reine Seele,
Die mir meine Gluten kühlt.

Du Natur hast dich versenket
Mir in meine schwache Brust;
Schlürfend trank ich deine Fülle,
Nun ertrag` ich nicht die Lust.

Lebensvoll die Lüfte drängen
Seelenhaft sich um mich her;
Und im Herzen wogt und wallet
Ein unendlich tiefes Meer.

Eine Seele muß ich haben,
Die sich mir in`s Herz versenkt,
Eine Seele, die mein Sehnen
Mit der reinsten Liebe tränkt!


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