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Gedicht - Wilhelm Engelhardt


Pfingstgebet

Heil’`ger Geist vom Himmelsthrone,
Geist vom Vater und vom Sohne,
komm mit deinem Gnadenschein!
Senk’ aufs Neue dich hernieder
Und erfülle Jesu Glieder,
kehr‘ in alle Herzen ein!

Laß doch wieder Pfingsten werden,
breite Jesu Reich auf Erden
herrlich immer weiter aus!
Leuchte hell mit deinem Worte
in die fernsten Heidenorte,
kehre ein in jedes Haus!

Zünde an der Liebe Flammen,
halte fest vereint zusammen
Deine liebe Christenheit!
Laß dein Feuer doch bald brennen,
daß wir Jesum recht erkennen
und den Weg zur Seligkeit!

Bald mit mächt`gem Sturmesbrausen,
bald mit sanftem Friedenssausen
zieh uns allesamt zu dir,
daß wir unser ganzes Leben
Dir allein zum Opfer geben
mit der seligsten Begier!

Fülle uns mit deinen Gaben,
die zum ew`gen Leben laben:
Friede, Freude und Geduld!
Lehre uns der Welt absagen,
unser Kreuz in Demut tragen
und vergib uns unsre Schuld!

Will der Feind den teuren Glauben
an dein heil’ges Wort uns rauben,
oh so steh‘ uns kräftig bei,
dass wir ja nicht unterliegen;
hilf uns streiten, hilf uns siegen,
und mach uns auf ewig frei!

Mögen auch die bösen Rotten
unser Christentum verspotten,
soll uns doch nicht bange sein!
Gottes Geist macht bald zunichte
alle ihre Spottgedichte,
ihre Torheit leidet Pein!

0h du Beistand unsrer Seelen,
laß uns deinen Trost nicht fehlen,
wenn das Herz ermatten will!
Stärke dann mit deiner Treue
unsern Pilgerlauf aufs Neue,
steht der schwache Fuß schon still!

Endlich hilf uns selig sterben
und das Himmelskleinod erben,
das den Deinen liegt bereit!
0h du Geist der Liebe, führe
uns durch Edens gold`ne Türe
ein zu Jesu Herrlichkeit!


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