Wie sagt man noch? Synonyme Wörter-Datenbank businessandmore.de

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Gedichte - Walter Flex

Lehrers Abschied

(An J. v. L.)

Die Hand, mein lieber Junge! Still! Du weißt
so gut wie ich. was dieses scheiden heißt.
Zum Kampfe für die Heimat würdigt mich
Der deutsche Gott, ... weiterlesen


Und wieder vor der Kompanie

... Und wieder vor der Kompanie
Tappt meines Fuchsen müder Schritt.
Durch Wald und Nachtwind führ` ich sie,
Und hundert Füße rauschen mit.

Der Wald ist wie ein ... weiterlesen


Mutter. Fünf Sonette.

1. Traum
Mir träumt`, ich läg` in dunkelnder Kapelle.
Da hob sich`s leise wie ein lindes Wehn,
Die Kuppel dehnte sich, schien zu zergehn,
Und langsam sank, sank unter ... weiterlesen


Weihnacht im Felde

Als einst der ros`ge Christ geboren
In Bethlehem zur Weihenacht,
Hat Gott den Hirten vor den Toren
Durch schöne Engel auserkoren
Die erste Kunde zugebracht.

... weiterlesen


Der Burschenschaft ins Stammbuch

An der Kolnizanka, Juni 1915

Du hundertjähr`ge Burschenschaft,
Eichbaum aus Weltsturmstagen,
Du prangtest königlich in Kraft.
Nun stehst du sturmzerschlagen.
... weiterlesen


In der Geburtstagsnacht

Aus schlafschweren Arme der Mutter Erde
Windet sich leise der junge Tag,
Staunende Neugier im lichtklaren Auge,
Ob sie noch immerfort träumen mag.

Prüfend legt ... weiterlesen


Die Sturmglocke

Ballade

Marodeure ziehn über den Frankenwald.
Ihr Ritt gilt dir. mein Sankt Sebald!
Dein weihgetünchtes Gnadenhaus
Gleißt allzuhell in die Lande hinaus.
... weiterlesen


Gebetspruch

Beten heißt: sich ganz in Gott begraben
und aus Gott zum Leben auferstehn.
Willst Du Deinen Willen blühen sehn,
mußt Du ihn erst Gott geopfert haben.
Wer die Kraft ... weiterlesen


Gebetspruch

Beten heißt: sich ganz in Gott begraben
und aus Gott zum Leben auferstehn.
Willst Du Deinen Willen blühen sehn,
mußt Du ihn erst Gott geopfert haben.
Wer die Kraft fand, ... weiterlesen


Der eiserne „Werde!“

Das Erz im Schacht spricht:
Mein Traum ist schwer. Mein Schlaf ist dumpf.
Ich liege tief und dämmre stumpf.
Ich zittre, wenn die Erde dröhnt
Vom Schritt des Lebens, der ... weiterlesen


Wandervogels Kriegslied

Den Thüringer Wandervögeln ins Fahrtenbuch

Durch Vaterland und Feindesland,
Vom Wasgau bis nach Flandern,
Durch Polen und zum Weichselstrand
Ergeht ein ... weiterlesen


Deutsche Wiedergeburt

Den tiefen Durst nach Leben
Hat Gott uns eingegeben,
Er liegt in allem deutschen Blut.
Des Weltengeistes Wehen
Im tiefsten zu verstehen,
Das achten wir als ... weiterlesen


Stoßgebet

Der du verschmähst des Pharisäers Btten,
Wir sind uns eigner Schuld vor dir bewußt,
Doch, Herr, daß wir nicht sind wie diese Briten
Vergib! Und doch durchflutet`s mir die ... weiterlesen


Gesegnete Nacht

Der Mond durchpflügt die Wolken. Silbern blinkt
Die Pflugschar durch die feuchten Wolkenschollen.
Ein Rauschen, als ob Saatkorns Fülle sinkt,
Das unsichtbarer Segenshand ... weiterlesen


Frühling am Narotschsee

Der Narotschsee lag hell in goldner Schau
und gab sich ganz der Morgensonne hin.
Da sprang der Frühling übers Drahtverhau
ans Herz mir ,daß ich voller Lachen bin!

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Das Richtschwert

Des Weltbrands Flamme brandet und braust,
Die Erde glastet in Gluten.
Der Riesenhammer in Gottes Jaust
Dröhnt schwer über Fluren und Fluten.

Zur Männerschmiede ... weiterlesen


Die drei Brunnen vor Gottes Tür

Die Menschenseele kam im Sterbekleid
Vor ihres Schöpfers Tor,
Da schimmerten aus dunkler Ewigkeit
Drei lichte Brunnen vor.

Die Seele neigte zu dem ersten sich
... weiterlesen


Das schlafende Haus

Die Mutter Nacht geht leis durchs Haus
Und löscht die letzten Kerzen aus.
Ihr Schleier duftet zart und rauscht,
Wenn ihn der Zugwind leise bauscht,
so rauscht durch ... weiterlesen


Schlaflos

Die tiefen Brunnen alle sind erwacht,
Die nur in schwüler Nacht zu rauschen heben,
Und rauschen laut und ruhlos durch die Nacht.

O komm doch. Tag. und löse diesen ... weiterlesen


Die Wiese schäumt von Blüten

Die Wiese schäumt von Blüten,
Der Wind singt drüber hin,
Den sonnenlichtdurchglühten
Leib bad` ich kühl darin.

Du freie Gottesschmiede,
Du lohe ... weiterlesen


Sturmruf

Die Zelt der blutgetränkten Tage
Ist da!
Nun schweigt von Tod und Totenklage!
Der Tag will nur ein Wort: Hurra!
Die Herzen zusammengerissen,
Die Zähne ... weiterlesen


Ostmarkerlied

Du heil`ger deutscher Osten!
Liegst offen wie das deutsche Herz.
Doch deines Grenzwalls starke Pfosten
sind unsre Leiber hell in Erz.
Was deine tausend Seen spiegeln,
... weiterlesen


Der heilige Traum

Durch meine Träume, Mutter, gehst du sacht
So Nacht um Nacht...
Ums liebe Haupt webt dir ein Lichtglanz her;
Allnächtlich wird des frommen Leuchtens mehr.
Erst war`s im ... weiterlesen


Der Metalldreher

Ein eisern Spitzlein formte meine Hand
Für einen Knabenpfeil. Metallhell klang
Mit schwirrend schrillem Ton der blanke Tand.
Und deutlich hörte ich`s, das Dinglein sang:
... weiterlesen


Mitten im Kampf

Ein Tag wie eine verlorene Schlacht.
Zermartert Kopf und Glieder!
Mit geballten Fäusten warf ich zur Nacht
Mich auf mein Lager nieder.

Und Schlaf und Traum. Und ... weiterlesen


Tagesanbruch

Ein weißes Segel brennt am Horizont,
Aufblendend über nachtverhangner Flut
Und wächst und wächst und gleißt grellübersonnt,
Heiho, du Sonnensegler, segle gut!
... weiterlesen


Lenz

Es ging ein leiser, holder Schall,
Als stäubte Sonnenregen,
Durch diese Nacht...
Nun ist`s vollbracht.
Der Morgenlüfte feuchter Schwall
Trägt uns den Lenz ... weiterlesen


Bruders Heldentod

Es liegt ein Held begraben,
In Kaisers Mantel gehüllt.
Des Herz und Hände haben
Die letzte Pflicht erfüllt.

Von meines Bruders Ende
Ich tapfer singen ... weiterlesen


Dämmerstunde im Felde

Fern, fern auf deutschen Gartenwegen
Geht fromm dein lieber Frauenschritt.
Du hörst wie ich ein leises Regen
Und weißt es wohl: ich wandre mit ...

Des Himmels ... weiterlesen


Gebt Euren Toten Heimrecht

Gebt Euren Toten Heimrecht,
Ihr Lebendigen,
daß wir unter Euch wohnen und weilen dürfen
in hellen und dunklen Stunden.
Weint uns nicht nach,
daß jeder Freund ... weiterlesen


Gebt Euren Toten Heimrecht

Gebt Euren Toten Heimrecht,
Ihr Lebendigen,
daß wir unter Euch wohnen und weilen dürfen
in hellen und dunklen Stunden.
Weint uns nicht nach,
daß jeder Freund sich ... weiterlesen


Instinkt und Religion

Gespräch mit einer Schwalbe

Du liebe Schwalbe, holder Federball.
Von unerschaffner Hand zum Lebensspiele
Hinausgeworfen in das blaue All.

Wer setzt der ... weiterlesen


Ein froh und tröstlich Lied

Gottvaters blühendes Wunderkleid
wallt über unsere Lande weit
und schmückt die arme Erde.
Die Blumenwiese ist sein Saum,
die Kinder haschen noch im Traum
danach mit ... weiterlesen


Hochgebirge

Granitene Unendlichkeit!  Ich kaure
In deinem grauen Riesenschoß und schaure
Vor dir in Andacht bis ins tiefste Mark.

Ich fühle, Gott, hier brach dein Pflug die ... weiterlesen


Feinde ringsum!

Hört ihr im West die Füchse bell`n?
Es heult der Wolf im Osten.
Wir woll`n dem Raubzeug Eisen stell`n,
Des Schärfe soll`n sie kosten!
Laßt nur im Nord
Den Hai ... weiterlesen


Preußischer Fahneneid

Ich habe dem König von Preußen geschworen
Einen leiblichen Eid.
Der König von Preußen hat mich erkoren
Zum Helfer im Streit.
Wer will dem König von Preußen ... weiterlesen


Frühlingskommen

Ich habe des Frühlings Atem verspürt,
Sein Hauch ging kosend und lind;
Die Nacht hat so weich an mein Fenster gerührt,
Nun hüte dich, hüte dich. Kind!

... weiterlesen


Bruders Heldentod

Ich schwör`s bei Gottes Sternen:
Ich will sein Erbe sein,
Wir können das Lachen verlernen,
Doch nicht das Tapfersein.


Ihr heil´gen grauen Reihen...

Ihr heil´gen gruaen Reihen
Geht unter Wolken des Ruhms
Und tragt die blut´gen Weihen
des heimlichen Königstums.


Zukunftsspruch

Ihr tausend Brüder, die ihr sterben geht
Und Deutschlands Zukunft nie mit Augen seht,
An der ihr blutig baut:
Ihr Brüder, geht und schaut
Beim Abschied einer Mutter, ... weiterlesen


Totenklage im Völkerschlachtdenkmal

Ihr toten Brüder, jenseits der tiefen Nacht,
Schaut ihr die Feuer unsrer Botenwacht?
Habt ihr der Lieder, habt ihr des Lebens Acht?
Unsre jungen Seelen sind loh entfacht.
... weiterlesen


Der Tag kommt!

Im Osten über der schroffsten Wand
Schwingt der Morgen den lodernden Brand,
Das Feuersignal:
Merkt auf im Tal,

Der König kommt über die Berge ins Land!
... weiterlesen


Winterabend

Im Westen schaufelt unsichtbare Hand
Auf düstern Bergen schwarze Wolkenschollen.
Ein offnes Grab droht aufgetürmt ins Land.

Da wirft ein Recke in titan`schem Grollen
... weiterlesen


Soldatentraum

In einem Russendorfe zog
ich nachts die Reiterstiefel aus
und fiel in einen Traum und flog
auf Kinderschuhn ins Elternhaus.

Die Türen gingen auf und zu,
... weiterlesen


Im Schützengraben

In Frankreichs Erde haben
Wir uns hinabgewühlt
Und lauern im Schützengraben,
Von welscher Erde durchkühlt.

Wir lauern nachtdurchfrostet
Und ... weiterlesen


Deutsches Herbstlied,

in Welschland gesungen

Herbstdunst weht um die Gipfel
In grauen Schwaden her,
Des Bergwalds breite Wipfel
Stehn alle kahl und leer.

Die ... weiterlesen


Der Zauberwald

Ins Leben wie in einen Zauberwald
Sind, heimatlose Kinder, wir verirrt
Und jauchzen bald vor Lust und wimmern bald,
Und keiner weiß, warum er so verstoßen wird.

... weiterlesen


Keines Menschen Alltag ist frei...

Keines Menschen Alltag ist frei von erbärmlichen Stunden,
alles Menschenleben ist Krankheit und Wiedergesunden.
Doch in der schwächsten Stunde flehe ich nicht um mein Leben;
... weiterlesen


Gebet um Kraft

Keines Menschen Alltag ist frei von erbärmlichen Stunden,
Alles Menschenleben ist Kranken und Wiedergesunden.
Doch in der schwächsten Stunde auch flehe ich nicht um mein Leben,
... weiterlesen


Keines Menschen Alltag ist frei...

Keines Menschen Alltag ist frei von erbärmlichen Stunden,
alles Menschenleben ist Krankheit und Wiedergesunden.
Doch in der schwächsten Stunde flehe ich nicht um mein Leben;
Gott, ... weiterlesen


Der bunte Fächer

Kramte heut` in alten Sachen,
Plötzlich, ganz im Schubfach unten,
Sah ich einen seid`nen bunten
Fächer mir entgegenlachen.

Sieh! Den hab` ich einst gefangen,
... weiterlesen


Einst und jetzt

Mir ist gesagt zu singen
Von heil`gen großen Dingen.
Nun aber acht` ich alles Tand.
Nun hat nur ein Wort Vollgehalt
Und fordert Tat- und Liedgewalt:
Mein heil`ges ... weiterlesen


Mutter

Mutterherz, du reine Glocke,
Die durch all mein Leben tönt,
Die mich schon in Knabenlocken
Fromm mit Himmelsklang verwöhnt.

Durch der Kindheit Sonnentage
... weiterlesen


Ostdeutsches Kinderlied

Nach dem Sieg von Tannenberg
Auf unsrer Wiese gehet was,
Watet durch die Sümpfe.
Es hat ein graues Röcklein an,
Trägt nicht Schuh` noch Strümpfe.
Mit den ... weiterlesen


Ahnen und Enkel

Nun muß ich oft in tiefer Nacht das Ohr
Leis zu der dunklen deutschen Erde neigen
Und lauschen, lauschen in das ew`ge Schweigen,
In das sich tausendjähr`ger Lärm verlor.
... weiterlesen


Du

So ist der Weg zu dir: das Wörtlein Du
Fliegt wie ein Vöglein meinem Pfad voraus
Und lockt und singt. Und selig schreit` ich zu,
Und all mein Blut wallt warm im Herzen auf
... weiterlesen


Lebensdrang

So wie im Marmorblock die Form, verschlossen
In Unform, harrend nach Erlösung schmachtet,
so fühl` auch ich in mir, zu tiefst verdrossen,

Mich selbst in Unform ... weiterlesen


Bismarcks Schwur

Totenballade zur Hundertjahrfeier
Gott hat die Völker der Erde entboten.
Die Lebenden hören`s. Es hören`s die Toten.
Erzengel Michael lädt zum Gericht,
Weltbrands Glut ... weiterlesen


Vor dem Einschlafen

Und wieder zwingt der Schlaf mich in die Kissen —
Wie mir vor euch, traumtolle Rächte, graut!
Die Dämme, die der Tag den Kümmernissen
Mit mehr als Menschenkraft ... weiterlesen


Orakel

Unter dem blühenden Lindenbaum
lag ich im schwellenden Moose,
Erde und Himmel rührten sich kaum,
nur der Kuckuck, der lose,
rief ohne Ruh`,
immerzu,
Erde, ... weiterlesen


Orakel

Unter dem blühenden Lindenbaum
lag ich im schwellenden Moose,
Erde und Himmel rührten sich kaum,
nur der Kuckuck, der lose,
rief ohne Ruh`,
immerzu,
Erde, o ... weiterlesen


Auf Horchposten

Vom Wasgau bis nach Flandern
Liegt deutsche Wacht und Bruderwehr.
Des Mondes blaue Schatten wandern
Fahl über graues Land und graues Heer.

Die Lippen müssen ... weiterlesen


Geburtstag der Kaiserin in Viéville

Was geht heute vor in Viéville?
Musik marschiert auf und rührt das Spiel.
Durch die granatenzerfehten Straßen
Läuft Trommelwirbel und Hörnerblasen...
Wir feldgrauen ... weiterlesen


Trutz England!

Weise: Der Gott, der Eisen wachsen ließ...
Ich weiß ein Volk in Teufels Sold
Und tu`s ihm kund zum Hohne.
Der Teufel schuf aus Katzengold
Die brit`sche Königskrone.
... weiterlesen


Das große Abendmahl

Wenn aus uraltem Blut ein Königssohn
Berufen wird, verwaisten Thron zu erben,
Tritt er zuerst vor Gottes Altarthron.
Im Abendmahle Gnade zu erwerben,

Der ... weiterlesen


Im Wechsel

Wie blaue Wellen hüpften diese Tage
Lebendig zwischen bunten Ufern hin;
Nun sieht am Wehr die große Zweiflerin,
Die Zeit, und staut die Flut. Ich steh` und klage.

... weiterlesen


Wildgänse rauschen durch die Nacht

Wildgänse rauschen durch die Nacht
Mit schrillem Schrei nach Norden -
Unstäte Fahrt!  Habt acht, habt acht!
Die Welt ist voller Morden,

Fahrt durch die ... weiterlesen


Wildgänse rauschen durch die Nacht

Wildgänse rauschen durch die Nacht
Mit schrillem Schrei nach Norden -
Unstäte Fahrt! Habt acht, habt acht!
Die Welt ist voller Morden.

Fahrt durch die nachtdurchwogte ... weiterlesen


Kriegerseele

Wir der Funke in den Stein,
Wie der Blitz in Gottes Wolke
Ruht die Seele dein und mein
Tatbereit in unserem Volke.

Blitz und Funke mag vergehn,
Wenn sie ... weiterlesen


Besser Haus als Seele leer!

Wir haben lange geliebt und gekost,
Nun ist uns das eiserne Schicksal erlost.
Wir Männer, wir brauchen keinen Trost,
Doch sollen auch Kinder und Frauen
Aus leuchtenden ... weiterlesen


Einem Neugeborenen

Wir lasen, daß Odysseus einst am Tor
Der Unterwelt das Schattenvolk, das fahle,
Mit ausgegoßnem Blut zum Licht beschwor.

So goß in deinen Leib als Opferschale
... weiterlesen


Patrouille

Wir schleichen grau durchs graue Feld.
Blaunebel hüllt die falsche Welt.
Wir äugen, eh` wir schrittweis gehn,
Und horchen in das Windeswehn.
Vor uns vielleicht am ... weiterlesen


Die Fünfziger und der Tag von Ethe

Wo war es, wo der Tod am dicht`sten mähte
Mit seiner Sichel, die in Schlachtglut brennt?
Vergiß ihn nicht, den blut`gen Tag von Ethe!
Vergiß ihn nicht, fünfzigstes ... weiterlesen


Ihr habt uns nicht gekannt!

Wohl schlicht ihr lang um unser Haus
Und spähtet jeden Winkel aus,
Ihr wolltet uns berennen
Und meintet uns zu kennen —
Ihr habt uns nie und nie gekannt!

... weiterlesen


Einkehr

Wohl, so sei es eingestanden:
Ja, ich glaubte schon zu landen,
Und ich war ein armer Tor.

Was ich war, hab` ich verloren,
Unerkannt und ungeboren
Keimt es ... weiterlesen


Lebensfahrt

Über den Mond zog
Ein silbernes Wölklein.
Tauchte auf.
Tauchte nieder in Nacht
Und zieht einsam
Mit lastender Fracht
Aber schweigende Himmel
Wohin - ?


Das Soldatengrab

Zwei Vöglein sah ich schwingen.
Die schwangen auf und ab.
Zwei Vöglein hört` ich singen
Auf meines Bruders Grab.

Eins schwang auf grauen Flügeln.
Eins ... weiterlesen


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