Wie sagt man noch? Synonyme Wörter-Datenbank businessandmore.de

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Gedichte - Sidonia Hedwig Zäunemann

Unter das, von der Jungfer Dennern zu Hamburg...

...entworfene Gemählde, des Herrn Hofrath Weichmanns


Der Pinsel eines Frauenzimmers trift ungemein, und stellt allhier
Den Grossen Weichmann im Gemählde recht lebhaft und ... weiterlesen


Entworfene Gedanken...

...von der Nichtigkeit des
menschlichen Lebens und Freudigkeit zum Sterben


Wie nichtig ist ein Menschen–Kind?
Wie leicht und flüchtig ist sein Leben?
... weiterlesen


Auf einen erschrocknen Kaufmann

Cölinus sucht jetzt einen neuen Orden,
Denn er ist Commendant zu Bettstadt worden.
Was muß denn wohl die Ursach seyn?
Die Creditores wachen auf,
Der eine droht ihm mit dem ... weiterlesen


Der Ehstand ist ein schwarzes Meer...

Der Ehstand ist ein schwarzes Meer, worein viel trübe Wasser fliessen;
Er ist ein herb- und bittrer Kohl. Kan ihn ein beissend Salz versüssen?


Gedanken über den Epheu

Der Epheu stellet mir,
Das Bild von einem wahren Christen für.
Der Epheu wächst nicht auf der Erde, wie der Klee;
Er flicht sich in die Höh,
Und schlingt sich um die hohen ... weiterlesen


In ein ander Stambuch

Der Menschen Liebe, Huld und Gunst sind wie die schönen Winter-Stunden
Die, wenn sie sich kaum eingestellt, so sind sie leider! schon erschwunden.


Dich hat der abgewichne Tag...

Dich hat der abgewichne Tag
Gesteh es nur! gar nicht geschmerzt,
Dieweilen du die Zieglerin geherzt.
Ich will dir zwar dieß Glücke gönnen;
Doch hast du mir nicht wehren ... weiterlesen


Auf eine gewisse artige Liebes-Begebenheit

Die schöne Reande saß einsten alleine,
Und seufzte von Herzen nach ihren Galan:
Inzwischen kam Lamus und hörte diß an:
Und sagte: Mein Kindgen! wohlan! ich erscheine,
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Auf ein wollüstiges Mannsbild

Du schwärmest wie eine Schweiß-Fliege hienieden,
Läßt weder die Rosen noch Pappeln mit Frieden,
Und suchest mit Summen bald hier und bald dort
Ein Plätzgen zur Ruhe, und ... weiterlesen


Ohne Thema

Ein jeder hüte sich vor Netze, Strick und – – Fall,
Die Tugend rufet ihn, und zwar mit starkem – – Schall
Fast alle Stunden zu: Wer nur zu mir will – – kommen,
Ja wer ... weiterlesen


Eine Welle treibt die andre...

Eine Welle treibt die andre, also macht es auch ein Christ,
Wenn er auf dem Unglücks-Meere unter Sturm und Winden ist:
Ein Gebeth, ein heiser Seufzer treibt den andern immer fort;
... weiterlesen


Kindlicher Feyertags-Wunsch

Geliebtes Eltern-Paar! Wem gleichet wohl die Zeit,
Die jenen traurig macht, und diesen hoch erfreut?
Den Nebel, Rauch und Wind und Schatten kan auf Erden
Die Zeit an Nichtigkeit und ... weiterlesen


Auf einen Taufzettel, bey Gevatterschaft einer Gro

Hat Adams Sündenfall es gleich dahin gebracht,
Daß wir nun allesamt auf diesem Rund der Erden,
In Sünden erst gezeugt, hernach gebohren werden,
Wie solches Davids-Psalm uns ... weiterlesen


Sonnet und Rätzel in ein Stambuch

Ich diene jedermann, dem Bürger und dem Bauer,
Ich diene groß und klein, früh, mittags und bey Nacht,
Ich werd auf jedem Schmauß sehr reichlich dargebracht:
Ich gleich der ... weiterlesen


Sterbe-Gedanken

Ich sterb und komme vors Gericht,
Ich muß die Erde meiden;
Allein die Stunde weiß ich nicht,
Wenn ich von hier soll scheiden.
Ist nun mein Geist darzu geschickt,
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Soldaten Ode

Ihr Brüder! Ihr Brüder!
Seyd lustig mit mir!
Werft Bücher, Papir
Darnieder, Darnieder;
Ich suche stat der Dinte
Blut, Degen, Helm und Flinte,
Räum das Herz dem ... weiterlesen


Auf die Universität Jena

Ist gleich Athen mit seinen Mauren,
Und Heiligthümern umgerissen;
So ist der Schade doch nicht zu betauren,
Dieweil an Thürings Flüssen,
Das Weisheitsreiche Jena liegt;
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Auf die Flüchtigkeit des Lebens

Ist heut ein Mensch schön, munter, weis und roth;
So ist er morgen blaß und todt.
Der Schönheit Schmuck verschwindt
Wie Rauch und Wind.
Drum Mensch, bist du mit Schönheit ... weiterlesen


Auf einen Lügner

Kunt Orpheus dort mit seiner Leyer,
Die Bäume zum Bewegen bringen;
So kanst du dieses auch erzwingen
Und zwar mit leichter Müh:
Denn jener brauchte doch die Händ darzu;
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Auf die gelehrten Frauenzimmer

Madrigal.


Ihr Männer bildet euch nicht ein,
Als ob Vernunft, Verstand, Gelehrsamkeit und aufgeklärter Sinn
Solt euer Eigenthum und Erbrecht seyn;
Nein! ... weiterlesen


Über die Wiege eines Kindes

Madrigal


Du schläfst in Ruh, und bildest dir nicht ein,
Die kleine Wiege werde
Auf dieser schnöden Erde,
Das Vorbild deines größren Schicksals seyn.
... weiterlesen


In ein Stambuch

Man liebt den alten Wein um seiner Geister willen,
Man kan durchs alte Geld die Manichäer stillen,
Man liebt das alte Bier, weils keine Hefen hat;
Doch alter Jungfern Blick kriegt ... weiterlesen


Auf eine Hochzeit

Mein Herr! ihr habt euch nun mit Leib und Seel verpflicht.
Mich wundert, daß euch noch der süsse Kützel sticht,
Da ihr doch selber wißt, wie weh euch einst geschehen,
Als ihr ... weiterlesen


Wo werd ich hingerücket?

Mel. Auf! auf mein Herz mit Freuden.
Wo werd ich hingerücket?
Wohin gelange ich?
Wie? ist mein Geist entzücket?
O Jesu! seh ich dich?
Ja! ja! hier ist gewiß
... weiterlesen


Trauer-Vers über jemands Absterben

Nun danket alle Gott,
Weil dieser Mann erblichen,
Der uns mit vielem Spott
Und Lästern überstrichen.
Nun ist der Feinde Rott
Geringer, samt der Quaal,
Drum sing ... weiterlesen


Thema und Reime

Thema, Die jungen Aerzte wissen so wohl denen Jungfern an den Puls zu greifen, und verstehen deren Heimlichkeiten so wohl, als die Alten
Er widersteht durch Kunst der drohenden – – ... weiterlesen


Vor Drey Stücke, so mein Schöpfer mir so liebrei

Vor Drey Stücke, so mein Schöpfer mir so liebreich zugedacht,
Wird ihm auch mit allem Fleise, Ehre, Lob und Dank gebracht.
Erstlich, daß er mir Vernunft und Gesundheit hat ... weiterlesen


Was ist ein Jungfer-Kind?

Was ist ein Jungfer-Kind? ein ungebethner Gast!
Vor dessen Gegenwart ein Christen-Mensch erblaßt.


Auf die Stadt Leipzig

Was man vor dem in Rom, Athen, und Tyro fand,
Was diese wünscheten; wornach Carthago stand;
Das läßt die Linden-Stadt, das schöne Leipzig sehen:
Welch Pinsel, welcher Kiel kan ... weiterlesen


Wer ruhig schlafen will...

Wer ruhig schlafen will, der muß die Sorgen meiden;
Wer frölich sterben will, der geb den eitlen Freuden
Und Sorgen dieser Welt bei Zeiten gute Nacht;
So schläft er sanfte ein, ... weiterlesen


Wie der Adler vor dem Donner nicht erzittert und e

Wie der Adler vor dem Donner nicht erzittert und erblaßt;
Also ist der Tod den Frommen ein höchst angenehmer Gast.
Er erzittert nicht vor ihm; er erschrickt nicht vor der Hölle:
... weiterlesen


Wie ein Wandersmann vorm Regen...

Wie ein Wandersmann vorm Regen auf dem Feld nicht sicher ist;
Also du auch vor dem Kreuze, lieber Christ! nie sicher bist.


Auf die Natur

Wie künstlich ist nicht die Natur?
Sie weiß aus denen schlechten Sachen
Ein groß und prächtig Werk zu machen;
Man findet da die schönste Spuhr.
Ihr unterirdisches ... weiterlesen


Andächtige Weihnachts-Gedanken

Willkommen allerliebstes Kind
Du Herr der Potentaten!
O Glück! daß man dich jetzo findt.
Wo bist du hingeraten?
Du kömmst auf dieses Jammertal,
Verlässt den schönen ... weiterlesen


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