Wie sagt man noch? Synonyme Wörter-Datenbank businessandmore.de

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Gedichte - Peter Hille

Der Sonne Geburtstag

(Bei Goslar)

Die Schieferdächer zottig und breit,
Noch wacht kein einzig Haus,
Zartklare Gegend und Einsamkeit,
Da jubelt ein Vöglein sich aus.

... weiterlesen


Aus den Liedern des betrunkenen Schuhus

(Im Kirchturm)

I.

Was die Gelehrten reden, ist nur Kohl,
Denn eine taube Nuß ist ihr Symbol,
Wie diese ist ihr Schädel hohl,
Der Schweine Leder ... weiterlesen


Mailieder

1. Maienwind

Mutwillige Mädchenwünsche
Haben Flieder
Niedergebogen,
Blauen und weißen.

Wie Tauben sind sie weitergeflogen,
Mit Wangen, ... weiterlesen


Verwalte dich selbst

1.

Bist du da, aus weißem Scheitel
Wilde Würde auszuscheinen
Wie die Kerzen, die so eitel
Prunkgemächer zeigen,
Der Gardinen leichter Reigen,
... weiterlesen


Verwalte dich selbst

1.
Bist du da, aus weißem Scheitel
Wilde Würde auszuscheinen
Wie die Kerzen, die so eitel
Prunkgemächer zeigen,
Der Gardinen leichter Reigen,
Tische hell gleich ... weiterlesen


Aus den Liedern des betrunkenen Schuhus



Im Kirchturm

1.

Was die Gelehrten reden, ist nur Kohl,
Denn eine taube Nuß ist ihr Symbol,
Wie diese ist ihr Schädel hohl,
Der Schweine ... weiterlesen


Blutende Eiche


Heinrich von Kleist

Blumen sind hervorgebrochen,
Die zittern voll Blut
Und können nicht sagen,
Was da war...
Klagende Farben...
Blutende Eiche.


An die Hoffnung

Als geschwunden der kindische Wahn,
Es würde sich klären
Das Chaos, die Träume,
Sich klären zur Dichtung,
Werden zur Wahrheit
Als gewichen der Wahn,
Wie ... weiterlesen


An die Hoffnung

Als geschwunden der kindische Wahn,
Es würde sich klären
Das Chaos, die Träume,
Sich klären zur Dichtung,
Werden zur Wahrheit, - -
Als gewichen der Wahn,
... weiterlesen


Mein Kreuz

An meinen Werken bin ich aufgenagelt,
Ich bin so tot, wie sie lebendig sind.
Mein Blut ist all in sie hineingeflossen.
Zerwühltes Himmellager. Schwefelwerk
Baut heiß und ... weiterlesen


Mein Kreuz

An meinen Werken bin ich aufgenagelt,
Ich bin so tot, wie sie lebendig sind.
Mein Blut ist all in sie hineingeflossen.
Zerwühltes Himmellager. Schwefelwerk
Baut heiß und ... weiterlesen


Lord Byron

Antonius-Bakchos,
Ein ewiger Etonboy,
Erzog dich die Schönheit
Zu weicher Kraft und zu starker Schwäche.
Eine Schicht Held und eine Schicht Unart.
Tagumdrehender ... weiterlesen


Lord Byron

Antonius-Bakchos,
Ein ewiger Etonboy,
Erzog dich die Schönheit
Zu weicher Kraft und zu starker Schwäche.
Eine Schicht Held und eine Schicht Unart.
Tagumdrehender ... weiterlesen


Auf Mutterschoß

Betende Hände,
Gottbetroffene Jungfrau,
Flattern und Beben,
Heiliges Lallen:

Mein Werk ist träg in der verdürstenden Geister
Verdürstetem Greifen.
... weiterlesen


Selige Grüße

Bläulicher Flieder.
Ist das ein Grüßen!
Wirbelnde Lieder
Wehen herüber, -
Stürben lieber.
Seligsein - und das heißt büßen.


Brennende Einsamkeit

Brennende Einsamkeit
Schreit,
Gestalten kommen hervor, wo Völker modern,
Winkend die Fackeln der Himmel lodern,
Und da ich noch suche die Weite,
So schmiegt es ... weiterlesen


Brennende Einsamkeit

Brennende Einsamkeit
Schreit,
Gestalten kommen hervor, wo Völker modern,
Winkend die Fackeln der Himmel lodern,
Und da ich noch suche die Weite,
So schmiegt es sich mir ... weiterlesen


Brautseele II

Das Gewand meiner Seele erzittert im Sturm deiner Liebe,
Wie tief im Hain
Das Herz des Frühlings zittert.
Ja, mein heftiges Herz,
Wir haben Frühling:
Auf einmal ist ... weiterlesen


Brautseele

Das Gewand meiner Seele zittert im Sturm deiner Liebe,
Wie tief im Hain
Das Herz des Frühlings zittert.
Ja du mein heftiges Herz: wir haben Frühling.
Auf einmal ist nun ... weiterlesen


Brautseele I

Das Gewand meiner Seele zittert im Sturm deiner Liebe,
Wie tief im Hain
Das Herz des Frühlings zittert.
Ja du mein heftiges Herz: wir haben Frühling.
Auf einmal ist nun ... weiterlesen


Glück

Das ist dir gar ein glücklicher Mann,
Der nicht mal mehr sich freuen kann,
So glücklich ist er.
So kommen jeden Morgen wir her,
So kommen uns alle Tage daher.


An Gott

Deine Himmel sind mir viel zu süß:
Gib mir, mit freier Brust zu ragen,
Mit dir die Welten zu ertragen,
Wo du bist!


Brautmorgen

Des Erwachens Knospe schwillt,
Hochrosig tönt sich der regere Schlummer.
Zögernd, selig bang,
Lange, lange.
Weit offen die lauschende Seele.
War es, war es ... weiterlesen


Brautmorgen

Des Erwachens Knospe schwillt,
Hochrosig tönt sich der regere Schlummer.
Zögernd, selig bang,
Lange, lange.
Weit offen die lauschende Seele.
War es, war es nicht?
... weiterlesen


Jesuitenkirche

Die blauen Wolken oben,
Die duften wundersam,
Und haben sich verschoben
Ganz hoch sich aufgehoben -
Bunt in die Bilderscheiben
Die klare Sonne kam.

... weiterlesen


Jesuitenkirche

Die blauen Wolken oben,
Die duften wundersam,
Und haben sich verschoben
Ganz hoch sich aufgehoben -
Bunt in die Bilderscheiben
Die klare Sonne kam.

Hoch der ... weiterlesen


Seegesicht

Die Küste ruht.
Weites Tritonengetut
Silberne Wunden der Flut
Tobende Augen der Wut.

Krähende Pausbacks auf steigenden Rossen,
Plätschernder Spielen ... weiterlesen


Seegesicht

Die Küste ruht.
Weites Tritonengetut
Silberne Wunden der Flut
Tobende Augen der Wut.

Krähende Pausbacks auf steigenden Rossen,
Plätschernder Spielen purpurne ... weiterlesen


Der Sonne Geburtstag

Die Schieferdächer zottig und breit,
Noch wacht kein einzig Haus,
Zartklare Gegend und Einsamkeit,
Da jubelt ein Vöglein sich aus.

Die Sonne zu grüßen, so steigt es ... weiterlesen


Der Tag und die Sonne

Die Sonne:

Bin von Seimen überfließend!
Tag rings in Runde gießend,
Wohin meine Blicke schenkten.
Alles sprießend!


Der Tag:

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Nordost

Die Zeit ist vorüber. Die Wandervögel ziehen in hohen, langhingewellten, schwarzenGeschwadern durch die grauen Lüfte. Und bisweilen tönt aus unsichtbaren Höhen dieStimme des Herbstes, des ... weiterlesen


Tastende Tage

Die Äste in Flammen, die Wipfel entlaubt
Am Kreuze das friedenumsprühete Haupt.

Ein Sehnen und Dehnen, wie Mädchen es haben,
Renettenrot in die Lüfte gegraben.
... weiterlesen


Tastende Tage

Die Äste in Flammen, die Wipfel entlaubt
Am Kreuze das friedenumsprühete Haupt.

Ein Sehnen und Dehnen, wie Mädchen es haben,
Renettenrot in die Lüfte gegraben.

... weiterlesen


Wein

Du mein Wein, Adelsblut der Natur,
Nicht wahr, du lebst,
Du fließendes Juwel?
Wenn du dich im Lenz erhebst
Und an die Fässer pochst,
Willst du hinaus,
... weiterlesen


Wein

Du mein Wein, Adelsblut der Natur,
Nicht wahr, du lebst,
Du fließendes Juwel?
Wenn du dich im Lenz erhebst
Und an die Fässer pochst,
Willst du hinaus,
Unband ... weiterlesen


Hymnus an die Dummheit

Dummheit, erhabene Göttin,
Unsere Patronin,
Die du auf goldenem Throne,
Auf niedriger Stirne die blitzende Krone,
Stumpfsinnig erhabenes Lächeln
Auf breitem, ... weiterlesen


Hymnus an die Dummheit

Dummheit, erhabene Göttin,
Unsere Patronin,
Die du auf goldenem Throne,
Auf niedriger Stirne die blitzende Krone,
Stumpfsinnig erhabenes Lächeln
Auf breitem, ... weiterlesen


Nacht

Dunkel
Vor Gefunkel.
Ihr loses Haar.
So müde
So Friede
Und wunder- wunderklar.


Nacht

Dunkel
Vor Gefunkel.
Ihr loses Haar.
So müde
So Friede
Und wunder- wunderklar.


Leidensantlitz

Ein bleiches Antlitz leidet hin
Im Lebensleide bebt sein Sinn,
Die Schmerzen aller im Gesicht,
Mag es das eigen Dasein nicht.

Zu eigenem Weh die fremde Lust,
... weiterlesen


Leidensantlitz

Ein bleiches Antlitz leidet hin
Im Lebensleide bebt sein Sinn,
Die Schmerzen aller im Gesicht,
Mag es das eigen Dasein nicht.

Zu eigenem Weh die fremde Lust,
... weiterlesen


Für einander

Ein Kreis von Erde das ist ein Zauberkreis
Über alle Hexenkunst.
Diese deine Erde drängt sich dir empor
Und aufsteigt deines Geistes Domes Chor.
Du wirst von ihr: dein ... weiterlesen


Für einander

Ein Kreis von Erde das ist ein Zauberkreis
Über alle Hexenkunst.
Diese deine Erde drängt sich dir empor
Und aufsteigt deines Geistes Domes Chor.
Du wirst von ihr: dein ... weiterlesen


Heines Geburtshaus

Ein leichtsinnkrankes Höfchen,
Ein Bäumlein und ein Hahn,
Das Häuslein da ein Zöfchen,
Hecktisch Champagnerschäfchen -
Das Bäumlein will nicht wachsen,
Dir ... weiterlesen


Heines Geburtshaus

Ein leichtsinnkrankes Höfchen,
Ein Bäumlein und ein Hahn,
Das Häuslein da ein Zöfchen,
Hecktisch Champagnerschäfchen -
Das Bäumlein will nicht wachsen,
Dir Hahn ... weiterlesen


Der Schutzengel

Ein Schatten fällt auf deine Wange,
Es ist die Wimper nur, die lange.
Ein Seufzer sucht die Himmelslust,
Von der noch warm die Traumeslust.

Du hast das Heimweh ... weiterlesen


Der Schutzengel

Ein Schatten fällt auf deine Wange,
Es ist die Wimper nur, die lange.
Ein Seufzer sucht die Himmelslust,
Von der noch warm die Traumesbrust.

Du hast das Heimweh nach ... weiterlesen


Winterstiefel

Ein Scherzo aus dem Vorfrühling

Hat ja nur sich selber an,
Schämt sich nicht, hat Freud` daran

Krauses Haar wie lachend Gold,
Das von tausend Teufeln ... weiterlesen


Winterstiefel

Ein Scherzo aus dem Vorfrühling


Hat ja nur sich selber an,
Schämt sich nicht, hat Freud` daran

Krauses Haar wie lachend Gold,
Das von tausend Teufeln ... weiterlesen


Kosmos

Elementarlied


So leichthin lächelnd - Gesetz darin.
Und es ist eine Welt geronnen.
Den Göttern ist eine Welt gelungen,
Wie mir die meine.
Und ihre ... weiterlesen


Prometheus

Entgegengeschmiedet
Auf schroffem Fels
Den Pfeilen der Sonne,
Dem Hagelgeprassel
Trotz’ ich, Olympier, dir.
Der wiederwachsenden Leber
Zuckende Fiebern
... weiterlesen


Prometheus

Entgegengeschmiedet
Auf schroffem Fels
Den Pfeilen der Sonne,
Dem Hagelgeprassel,
Trotz` ich, Olympier, dir.
Der wiederwachsenden Leber
Zuckende Fiebern
... weiterlesen


Gewitter auf dem Meere

Es ist so ein eigener Schein, so ein grünheller innerer Ton wie eine Wiese,
von der niemand weiß, wo sie herkommt und mit ihrem Wachstum leuchtet da
mitten auf den Wellen, wo sie sich ... weiterlesen


Hagelschlag

Es prasselt gegen die Scheiben. Dunkler und dunkler schattet die Kirche. Männer senken dieHäupter, und Weiber heben sie in Andacht. Kinder stehen bleich da und bewegen wie sinnlos dieLippen. ... weiterlesen


Der Wind

Es sank vor ihm das Schiff zu Grund,
Als er überbrauste das Meer,
Mit dem Feuer schloß er schnell einen Bund,
Wie sausten die Flammen einher!
Mitinnen der Wüste, der ... weiterlesen


Der Wind

Es sank vor ihm das Schiff zu Grund,
Als er überbrauste das Meer,
Mit dem Feuer schloß er schnell einen Bund,
Wie sausten die Flammen einher!
Mitinnen der Wüste, der ... weiterlesen


Schaumgeboren

Flocken
Und Locken
Korallen
Und Lallen,
Spritzendes Tuscheln
In errötende Muscheln,
Rosenschein
Tief in die wogende Wiege hinein.
Und das Meer ... weiterlesen


Schaumgeboren

Flocken
Und Locken
Korallen
Und Lallen,
Spritzendes Tuscheln
In errötende Muscheln,
Rosenschein
Tief in die wogende Wiege hinein.
Und das Meer ganz ... weiterlesen


Der schlafende Blitz

Ganz durchzottet
Die heiße lungernde Luft:
Brünstiges Moos.
Und in ihrem Schoß
Da schläft ein bleicher Blitz:
Das kühlende Schwert
In der Scheide des ... weiterlesen


Der schlafende Blitz

Ganz durchzottet
Die heiße lungernde Luft:
Brünstiges Moos.
Und in ihrem Schoß
Da schläft ein bleicher Blitz:
Das kühlende Schwert
In der Scheide des ... weiterlesen


Das Mädchen

Gestern noch ein dürftig Ding,
Das so grau und albern ging,
Nichts an ihm zu sehen –
Und muß heut behutsam sein,
Wie wenn im Mai die Blüten schnein,
Daß nicht ... weiterlesen


Das Mädchen

Gestern noch ein dürftig Ding,
Das so grau und albern ging,
Nichts an ihm zu sehen -
Und muß heut behutsam sein,
Wie wenn im Mai die Blüten schnei`n,
Daß nicht ... weiterlesen


Nachtigall

Graue Melodie


In dir singen Erde und Himmel
Und sind Frühling.


Blutende Eiche

Heinrich von Kleist

Blumen sind hervorgebrochen,
Die zittern voll Blut
Und können nicht sagen,
Was da war...
Klagende Farben...
Blutende Eiche.


Wellenspiel

Heiteres Leuchten im braunen Gesicht,
Wählig der Himmel hinrollendes Licht
Prächtige Bläue so unten, so oben
Singender Jubel, freudiges Toben.

Greifende Arme ... weiterlesen


Wellenspiel

Heiteres Leuchten im braunen Gesicht,
Wählig der Himmel hinrollendes Licht
Prächtige Bläue so unten, so oben
Singender Jubel, freudiges Toben.

Greifende Arme ins ... weiterlesen


Kein Denkmal

Henri der stechendweiche,
Den man so hoch verehrt,
Daß hin zu seinen Streichen
Nie mag ein Denkmal reichen,
Henri, der bitterhöhnend
Den frumben Rhein empört.
... weiterlesen


Kein Denkmal

Henri der stechendweiche,
Den man so hoch verehrt,
Daß hin zu seinen Streichen
Nie mag ein Denkmal reichen,
Henri, der bitterhöhnend
Den frumben Rhein empört.
... weiterlesen


Knabe

Hält die Augen in die Welt
Wie zwei schwarze Renner.
Zügelt sie kaum,
Aller Helden Held:
Weit dein Traum,
Reich ohne Raum.


Knabe

Hält die Augen in die Welt
Wie zwei schwarze Renner.
Zügelt sie kaum,
Aller Helden Held:
Weit dein Traum,
Reich ohne Raum.


Tatkraft

Ich habe nicht traurig zu sein, nicht hilflos zu tragen.
Stark heiter. Das hab ich zu sein. Was lasse ich
Mir von jedem Wind die blöden Kohlen wieder
Anfachen, die mir in den ... weiterlesen


Tatkraft

Ich habe nicht traurig zu sein, nicht hilflos zu tragen.
Stark heiter. Das hab ich zu sein. Was lasse ich
Mir von jedem Wind die blöden Kohlen wieder
Anfachen, die mir in den ... weiterlesen


Wachstum

Ich will nun innerer Herrscher werden.
Mag Inneres mich als Sklave schlau umschleichen.
Es stockt der Schritt, so nur sich etwas regt.
Da draußen, wo nicht reicht das Sein.
... weiterlesen


Wachstum

Ich will nun innerer Herrscher werden.
Mag Inneres mich als Sklave schlau umschleichen.
Es stockt der Schritt, so nur sich etwas regt.
Da draußen, wo nicht reicht das Sein.
... weiterlesen


Schulschlange

Im Pausengange
Paar auf Paar,
Die Mädchenschar,
Die umschlingen
Mit bunten Ringen,
Die zerdrücken
Die starken Rücken
Der Männer wird.


Schulschlange

Im Pausengange
Paar auf Paar,
Die Mädchenschar,
Die umschlingen
Mit bunten Ringen,
Die zerdrücken
Die starken Rücken
Der Männer wird.


Baum

In den Himmel greifen und wachsen,
Erde ziehen und schwellend fühlen
Treue Bitternis
Saftatmenden Bodens.


Waldnacht

Ist das eine rüstige Nacht.
Da fühlt man sich.
Wie meine Schritte treffen!
Und allen Boden wecken wollen.
Und er gibt Antwort.
So weit.
So klar.
Man ... weiterlesen


Waldnacht

Ist das eine rüstige Nacht.
Da fühlt man sich.
Wie meine Schritte treffen!
Und allen Boden wecken wollen.
Und er gibt Antwort.
So weit.
So klar.
Man meint: ... weiterlesen


Ein Denkmal

Jan Willem vorm alten Schlosse
Im Markte sonnig blank,
Auf Cinquecentorosse
Ein Medicäergenosse,
Zu Füßen, Preis des Volkes,
Der Grünfrau Kranz als Dank.


Ein Denkmal

Jan Willem vorm alten Schlosse
Im Markte sonnig blank,
Auf Cinquecentorosse
Ein Medicäergenosse,
Zu Füßen, Preis des Volkes,
Der Grünfrau Kranz als Dank.


Karfreitag

Karfreitags Krone. Heldenkönig! Einsames Haupt.
Verstoßen. Erheben
Die feige Flucht verdammender Hände.
Ein suchender führender Quell.
Wenn ich erhöht sein werde, ... weiterlesen


Karfreitag

Karfreitags Krone. Heldenkönig! Einsames Haupt.
Verstoßen. Erheben
Die feige Flucht verdammender Hände.
Ein suchender führender Quell.
Wenn ich erhöht sein werde, will ... weiterlesen


Der neue Faun

Lau leuchtet die Größe des Himmels hernieder,
In weichem Lichte glänzen die Glieder.
Nur ist es verboten sie anzuschauen:
Mit männlichem Auge die badenden Frauen.

... weiterlesen


Der neue Faun

Lau leuchtet die Größe des Himmels hernieder,
In weichem Lichte glänzen die Glieder.
Nur ist es verboten sie anzuschauen:
Mit männlichem Auge die badenden Frauen.

... weiterlesen


Krank

Leidendes Gewand,
Kränklich heiße Hand,
Weher Sterne Flirren.
Tiefversunkener Brand,
Bang verblichen Band,
Wie ein Rauch mag irren.


Krank

Leidendes Gewand,
Kränklich heiße Hand,
Weher Sterne Flirren.
Tiefversunkener Brand,
Bang verblichen Band,
Wie ein Rauch mag irren.


Lichtregen

Leuchtende Tropfen:
Leid,
In das ein Lied
Verklärend sieht.


Pfingstgewitter

Löwe, Adler ihre stürzenden Grausamkeiten sind mehr als
Lammverspeisen und Verzehren von Ziegen. Sie haben Sein.
Sein der Höhe.
Ihr fragenden Grausamkeiten halte ich in mir, ... weiterlesen


Pfingstgewitter

Löwe, Adler ihre stürzenden Grausamkeiten sind mehr als
Lammverspeisen und Verzehren von Ziegen. Sie haben Sein.
Sein der Höhe.
Ihr fragenden Grausamkeiten halte ich in mir, ein ... weiterlesen


Wintermeer

Meer, du rasender Greis,
Heldenlied, das über stürmender Harfe zieht
Von Bardenbärten wild und weiß.


Meine Erde -

Meine Hände flammen nach dir

So ein verliebter Tor verpufft.
(Goethe, Faust)

Meine Hände flammen nach dir.

Sieh, wie die Sonne streichelt
... weiterlesen


Salome

Meines Blutes böser Reigen,
Mordend, flehend:
Sollst dich einem König zeigen –
Mordend, flehend.

Sollst umschlingen,
Und umzwingen
Dir ein ... weiterlesen


Salome

Meines Blutes böser Reigen,
Mordend, flehend.
Sollst dich einem König zeigen -
Mordend flehend.

Sollst umschlingen,
Und umzwingen
Dir ein Haupt,
Schwer von ... weiterlesen


Maienwind

Mutwillige Mädchenwünsche
Haben Flieder
Niedergebogen,
Blauen und weißen.
Wie Tauben sind sie weitergeflogen,
Mit Wangen, wilden und heißen.
Hoch in warmen, ... weiterlesen


Raphael

O komm leise, leise komm,
Laß das Licht und sieh, wie fromm
Da liegt es, Atem steigt
Als Gebet noch, Lippe schweigt
Schläft in lieber Heimlichkeit.
Hin nun weiht
... weiterlesen


Am Strande

Ostseeskizze

Ein blaues Gewand mit einem Saum freundlichen Silbers. – Und zitternd und streichelnd, wie derscheuschöne Liebling eines gewaltigen Mannes, so über dem Leibe, dem ... weiterlesen


Regentropfen

Regentropfen warm und groß
Machen aus der Nacht sich los,
Regentropfen warm und groß.

Da die Nacht steht ganz in Glanz,
Einen Augenblick da stands,
Ein ... weiterlesen


Regentropfen

Regentropfen warm und groß
Machen aus der Nacht sich los,
Regentropfen warm und groß.

Da die Nacht steht ganz in Glanz,
Einen Augenblick da stand`s,
... weiterlesen


Samenzeit

Samen warm in tiefer Luft.
Zweier Odem durchschauernder Duft.

Schweigendes Sagen,
Seligsein,
Feuchtleuchtende Sterne
Schauen drein.

Glückes Röte ... weiterlesen


Hagel

Schwer Verheeren
Wirft der Himmel,
Eingefrorener Zähren
Eisiges Gewimmel.


Abbild

Seele meines Weibes wie zartes Silber bist du.
Zwei flinke Fittiche weißer Möwen
Deine beiden Füße.
Und dir im lieben Blute auf
Steigt ein blauer Hauch
Und sind ... weiterlesen


Abbild

Seele meines Weibes, wie zartes Silber bist du,
Zwei flinke Fittiche weißer Möwen
Deine beiden Füße,
Und dir im lieben Blut auf
Steigt ein blauer Hauch,
... weiterlesen


Ode an die Zeit

Sei mir gegrüßt, o Zeit,
Gegrüßt du fließendes Meer,
Sei gegrüßt,
Du Meer der Zeit!

Ungestadet
Rollst du dahin,
Fällst erzener Woge,
... weiterlesen


Ode an die Zeit

Sei mir gegrüßt, o Zeit,
Gegrüßt du fließendes Meer,
Sei gegrüßt,
Du Meer der Zeit!

Ungestadet
Rollst du dahin,
Fällst erzener Woge,
Schnellst ... weiterlesen


Abendröte

Sieh da droben die Rosen! Ein glüher Jubel
Die Wangen der Nacht
In Scharlach und Purpurpracht.

Nun ist da droben Hochzeit:
Die Königskinder des Himmelreiches.
... weiterlesen


Abendröte

Sieh da droben die Rosen! Ein glüher Jubel
Die Wangen der Nacht
In Scharlach und Purpurpracht.

Nun ist da droben Hochzeit:
Die Königskinder des Himmelreiches.
... weiterlesen


Garten

Sieh mal, Hold, da unser Garten
Kann Liebseelchen nicht erwarten.
Kuck`, die wilden Blüten fliegen
Dir ans Knie,
Ans fein behende,
Nehmen lächelnd,
Leuchtend wie ... weiterlesen


Asrael

Sieh, mein Vater, mein Kind schlägt eben
Die Augen auf.
Es will einen Kuß dir ja geben,
O nimm es auf.
Und lege es an dein Herz,
Und lege es an dein Weltenherz,
... weiterlesen


Boden

Siehe ich bin eine traurige Erde,
Größemüde sinnende Landschaft,
Tuend ruhende Schwere!
Wie von Werken
Trauriger Wein.
So verlorenes Stärken:
Was?
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Waldesruh

Siehe, da ruhet Das
Und ist alles.
Saft träumt.
Prinzeßlein spielt
Und weiß von keinem Schloß,
Von Morgen nicht und Abend.
Männlein schlagen ... weiterlesen


Waldesruh

Siehe, da ruhet Das
Und ist alles.
Saft träumt.
Prinzeßlein spielt
Und weiß von keinem Schloß,
Von Morgen nicht und Abend.
Männlein schlagen Purzelbaum,
... weiterlesen


Das Vergißmeinnicht

Sinniges Blümchen,
Blaues Vergißmeinnicht,
Entpflückt dem leise
Murmelnden Bach
Von Mädchenhand,
Tränenbetaut
Unterm Abschiedskuß
Dem ... weiterlesen


Das Vergißmeinnicht

Sinniges Blümchen,
Blaues Vergißmeinnicht,
Entpflückt dem leise
Murmelnden Bach
Von Mädchenhand,
Tränenbetaut
Unterm Abschiedskuß
Dem scheidenden
... weiterlesen


Krol Duch

So ein Menschensinn,
Ihr wißt ja nicht,
Wie groß der ist,
Wie gewaltig und fest!
Wellend und eilend
Ein Proteus.
Überallhin, überallhin
Reichen ... weiterlesen


Krol Duch

So ein Menschensinn,
Ihr wißt ja nicht,
Wie groß der ist,
Wie gewaltig und fest!
Weilend und eilend
Ein Proteus.
Überallhin, überallhin
Reichen reine ... weiterlesen


Meine Hände flammen nach dir

So ein verliebter Tor verpufft.
(Goethe, Faust)



Meine Hände flammen nach dir.

Sieh, wie die Sonne streichelt
Die lieben Bäcklein,
... weiterlesen


Meine Erde

So ein verliebter Tor verpufft...
(Goethe, Faust)

Meine Hände flammen nach dir.

Sieh, wie die Sonne streichelt
Die lieben Bäcklein,
Die schämig ... weiterlesen


Kosmos. Elementarlied

So leichthin lächelnd – Gesetz darin.
Und es ist eine Welt geronnen.
Den Göttern ist eine Welt gelungen,
Wie mir die meine.
Und ihre Qual,
Denn die haben ... weiterlesen


Kind

Süßer Schwindel schlägt hinüber,
Heiße Blicke gehen über,
Und ein neues Leben rinnt.
Unserer Liebe starke Wonnen
Sammelt ein als starke Sonnen
Und die Himmel ... weiterlesen


Kind

Süßer Schwindel schlägt hinüber,
Heiße Blicke gehen über,
Und ein neues Leben rinnt.
Unserer Liebe starke Wonnen
Sammelt ein als starke Sonnen
In die Himmel seiner ... weiterlesen


Unter Buchen

Tiefgrüner Schlummer schaukelt;
Frische, flüsternde Nacht!
Von schattenscheinenden Zweigen
Unter den Tag gebracht.
Das dünne Wandeln und Tauschen!
Der Wipfel ... weiterlesen


Unter Buchen

Tiefgrüner Schlummer schaukelt;
Frische, flüsternde Nacht!
Von schattenscheinenden Zweigen
Unter den Tag gebracht.
Das dünne Wandeln und Tauschen!
Der Wipfel ... weiterlesen


Die Weihnachtsfee

Und Frieden auf Erden den Menschen,
die eines guten Willens sind.

Suchende Sterne ins eilende Haar,
Frierende Sterne, schmelzend zergangen
Über den ... weiterlesen


Die Weihnachtsfee

Und Frieden auf Erden den Menschen,
die eines guten Willens sind.

Suchende Sterne ins eilende Haar,
Frierende Sterne, schmelzend zergangen
Über den wunderfeiernden ... weiterlesen


Tamerlan

Unwirtlich
Leben soll kommen.
Munter will ich es haben,
Munter von zuckenden Toden,
Denn das nur ist echt.
Reiche will ich zusammen mir reißen,
Wie einer, ... weiterlesen


Tamerlan

Unwirtlich
Leben soll kommen.
Munter will ich es haben,
Munter von zuckenden Toden,
Denn das nur ist echt.
Reiche will ich zusammen mir reißen,
Wie einer, der ... weiterlesen


Herbstmorgen

Vater, herrlicher Vater,
Soll ich meine Seele dir senden,
Was soll ich mit ihr,
Ich verstehe sie ja nicht mal zu halten,
Nicht zu gestalten?
Und sie liebt dich ... weiterlesen


Herbstmorgen

Vater, herrlicher Vater,
Soll ich meine Seele dir senden,
Was soll ich mit ihr,
Ich verstehe sie ja nicht mal zu halten,
Nicht zu gestalten?
Und sie liebt dich so,
... weiterlesen


Geranienrote Dächer

Vom nahen Holland fanden
Die Bürger froh sich ein,
Die Giebelguirlanden,
Die sich zum Willkomm wanden.
Nach 70 Prunkkasernen
Nun neuer Jugendschein.


Geranienrote Dächer

Vom nahen Holland fanden
Die Bürger froh sich ein,
Die Giebelguirlanden,
Die sich zum Willkomm wanden.
Nach 70 Prunkkasernen
Nun neuer Jugendschein.


Johanniskäfer

Was liegt im Gras?
Ein Sternlein.
Wie leuchtet das,
Gibt grünen Schein.

Am Himmel blau,
Da war es gold.
Auf grüne Au
Ists hingerollt.
... weiterlesen


Johanniskäfer

Was liegt im Gras?
Ein Sternlein.
Wie leuchtet das,
Gibt grünen Schein.

Am Himmel blau,
Da war es gold.
Auf grüne Au
Ists hingerollt.

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Vorfrühling

Weltanfassende, fröhliche Dummheit,
Sprießendes Singen seimigen Grases,
Wohligschelmisch Gewölk.
Weicher Schalmeientöne,
Sinniges Grübchen.
Am markig ... weiterlesen


Vorfrühling

Weltanfassende, fröhliche Dummheit,
Sprießendes Singen seimigen Grases,
Wohligschelmisch Gewölk.
Weicher Schalmeientöne,
Sinniges Grübchen.
Am markig umwundenen ... weiterlesen


Dem Hohen

Weltatmender, der du Geister,
Urfunken der Liebe,
Mit dem Brandmal der Geburt
In Leiber schließest
Und schleuderst fort den Schlüssel.
Und so finden sie sich
... weiterlesen


Dem Hohen

Weltatmender, der du Geister,
Urfunken der Liebe,
Mit dem Brandmal der Geburt
In Leiber schließest
Und schleuderst fort den Schlüssel.
Und so finden sie sich
... weiterlesen


Im Wald

Wie dein grüngoldnen Augen funkeln,
Wald, du moosiger Träumer!
Wie deine Gedanken dunkeln,
Einsiedel, schwer von Leben,
Saftseurzender Tagesträumer!

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Waldstimme

Wie deine grüngoldenen Augen funkeln,
Wald, du moosiger Träumer,
Wie so versonnen deine Gedanken dunkeln,
Saftstrotzender Tagesversäumer,
Einsiedel, schwer von ... weiterlesen


Waldstimme

Wie deine grüngoldenen Augen funkeln,
Wald, du moosiger Träumer,
Wie so versonnen deine Gedanken dunkeln,
Saftstrotzender Tagesversäumer,
Einsiedel, schwer von Leben!
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Meine Erde - 2. Weltschwellendes Lied

Über grüßende Klüfte und Büsche zieht
Und junge Vögel wiegende Wipfel
Zwei gelbe Falter...
Ein Haschen, ein Fühlen,
Vorüber...
Das währt, das währt.
... weiterlesen


Weltschwellendes Lied

Über grüßende Klüfte und Büsche zieht
Und junge Vögel wiegende Wipfel
Zwei gelbe Falter...
Ein Haschen, ein Fühlen,
Vorüber...
Das währt, das währt.

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Jesus

Über seelenbange Wangen weinten
Warm verdüsterte Himmel heißes Blut.
Über dürrer fremdschmachtender Erde
Gingen wilder Missetaten büßend helle Beschwerde.
Fühle ... weiterlesen


Jesus

Über seelenbange Wangen weinten
Warm verdüsterte Himmel heißes Blut.
Über dürrer fremdschmachtender Erde
Gingen wilder Missetaten büßend helle Beschwerde.
Fühle über ... weiterlesen


Kneipe

Zu Düsseldorf am Rheine,
Da musiziert ein Haus,
Wie wirft es seine Scheine
So spät und ganz alleine
Hin über weiche Fluten
Und in die Nacht hinaus.

... weiterlesen


Städtedichtung

Zu Düsseldorf am Rheine,
Jan Willem sitzt zu Pferd,
Wo bitterschön der Heine
Den Hippogryphen seine
Wildhufend graziosen
Gambaden meisternd lehrt.


Kneipe

Zu Düsseldorf am Rheine,
Da musiziert ein Haus,
Wie wirft es seine Scheine
So spät und ganz alleine
Hin über weiche Fluten
Und in die Nacht hinaus.

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Städtedichtung

Zu Düsseldorf am Rheine,
Jan Willem sitzt zu Pferd,
Wo bitterschön der Heine
Den Hippogryphen seine
Wildhufend graziosen
Gambaden meisternd lehrt.


Vagantenweihe

Zugvögel ziehn in grauem Ernst,
Da stehst du Walter nun und lernst,
O vanitatum vanitas.
Die Jahre welken’s greise Haupt.
Fast steht der Hain schon blattberaubt –
... weiterlesen


Vagantenweihe

Zugvögel ziehn in grauem Ernst,
Da stehst du Walter nun und lernst,
O vanitatum vanitas.
Die Jahre welken `s greise Haupt.
Fast steht der Hain schon blattberaubt -
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Arnold Böcklin

Zum 75. Geburtstag des toten Meisters, am 16. Oktober

Er ging dahin wo seine Werke wohnen. -
Mit angetürmtem Nacken ihm zur Seiten trabt der Eroberer.
Aus tiefem Sande ... weiterlesen


Arnold Böcklin

Zum 75. Geburtstag des toten Meisters, am 16. Oktober


Er ging dahin wo seine Werke wohnen. -
Mit angetürmtem Nacken ihm zur Seiten trabt der Eroberer.
Aus tiefem ... weiterlesen


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