Wie sagt man noch? Synonyme Wörter-Datenbank businessandmore.de

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Gedichte - Paul Scheerbart

Wanderlied

    Wie weit der Weg!
Im tiefen Tale glänzt
Der Tau der letzten Sommernacht.
    Wie weit der Weg!
Im hohen Weltall glüht
Der großen Sonnen ... weiterlesen


Frühling

(Parodie auf die Belebung der Blasierten)

Das soll mein feinster Frühling sein!
Es leuchten tausend Sonnen,
Und hinter den Bergen
Wogen die Meere des ewigen ... weiterlesen


Ach Ja!

Ach ja! Jetzt weiß ich`s ganz genau!
Von Max und Moritz kam ich her!
Die lagen in einem Syrupmeer
Und waren blöde wie der große Stier.
Es kam ein Strahl durch das Revier
... weiterlesen


Dicker roter Mond

Ach, ich kann ja gar nicht schlafen!
Über dem dunkelgrünen Myrtentor
Thront ein dicker roter Mond. —
Ob es später wohl noch lohnt,
Wenn man auf dem Monde wohnt?
... weiterlesen


Weltprotz

Alles sah ich.
Alles weiß ich.
Alles kann ich.
Was also soll ich?
Sag, was Du willst!
Ich sage stets:
`Ich mag nicht!`


Ich bin ein Schwein!

An Richard Dehmel

Ich bin ein Schwein!
Oh nein! Oh nein!
Riskier nicht Kopf und Kragen,
Mein edler Schwartenmagen.


Hohle Symbole

Auf einer alten Papyrusrolle
Kann man, wenn man ägyptisch kann,
Folgende schöne Geschichte lesen:

Ein alter Ramses zeigte seinem Volk
Mit großem Pompe seinen ... weiterlesen


Sei sanft und höhnisch!

Charakter-Cyklus

Charakter ist nur Eigensinn;
Ich bin mit mir zufrieden.
Ich geh nach allen Seiten hin;
Wir sind ja so verschieden.

*

... weiterlesen


Dunkle Nacht in Europa

Das ist doch sehr wunderbar,
daß die Nacht so dunkel ist.
Alle Sterne schliefen ein -
Auch der schöne Mondenschein.
Und ich finde nicht nach Haus,
Tappe, taste so mich ... weiterlesen


Moderner Gassenhauer

Der Eremit ist dick und groß;
Er haßt die Nebenmenschen bloß.
Er liebt nur seine Klause
Und bleibt daher zu Hause.
Die ganze Welt ist ihm Pomade.
Die ... weiterlesen


Moderner Gassenhauer

Der Eremit ist dick und groß;
Er haßt die Nebenmenschen bloß.
Er liebt nur seine Klause
Und bleibt daher zu Hause.
Die ganze Welt ist ihm Pomade.
Die Nebenmenschen ... weiterlesen


Grausamkeit

Der König saß auf seinem Thron
Und sagte: „Lieber guter Sohn,
Hast du das Gift genossen?
Genieß es schleunigst unverdrossen!“


Kosmischer Trost

Der Mondball starrt den Erdball an.
Und auf der Haut der Erde spiegelt sich der Wille des Mondes.

Darum suchen wir nur Einen - immer nur Einen.
Und wir finden auch nicht ... weiterlesen


Ermitage

Die Maske der Betrunkenheit hab ich nun abgelegt!
Ich bin allein -- und tue, was ich wollte.
Wer jemals über Albernes sich kindlich aufgeregt,
Der weiß nun endlich, daß ich ... weiterlesen


Ermitage

Die Maske der Betrunkenheit hab ich nun abgelegt!
Ich bin allein — und tue, was ich wollte.
Wer jemals über Albernes sich kindlich aufgeregt,
Der weiß nun endlich, daß ich ... weiterlesen


Die Welt ist laut...

Die Welt ist laut,
Und ich bin still!
Erloschen sind die Flammen.

Ich kann nicht mehr,
So wie ich will!
Den Rausch muß ich verdammen.

Die Welt ist ... weiterlesen


Dinir mit Teufelsübermuth

Dinir` mit Teufelsübermuth;
Es steckt ein Prinz in jedem Butt.
Das Menschenfleisch ist endlich da
Und schmeckt so wie Ambrosia.
Ha! Ha! Ha!

9.5.1901 an Richard Dehmel


Delirium! Delirium!

Ein Dékadencebild

Alte Knaben sitzen auf den leersten Tonnen,
Und die Nächte siegen über alle Sonnen.
Hinten nagen unsichtbare weiße Mäuse
An dem bös zerbeulten ... weiterlesen


Das gute Schaf

Ein erschöpfendes Gedicht

Du bist mein Schaf;
Ich bin dir niemals böse.
Und er ist baff;
Er schaut ins Weltgekröse.
Du bist mein Schaf,
Erlöse ihn, ... weiterlesen


Die Wiese der Lust

Ein Freundschaftslied.

Über die weite Wiese der Lust
Wandelt zaghaft mein bester Freund.
Was ich Gutes von Ihm gewußt,
Vergaß ich, als ich ihn da sah.

... weiterlesen


Donnerkarl der Schreckliche

Ein Heldengedicht

Reich mir meine Platzpatronen,
denn mich packt die Raserei!
Keinen Menschen will ich schonen,
alles schlag ich jetzt entzwei.
Hunderttausend ... weiterlesen


Putz! Putz!

Ein Kronenlied

Putz mir meine Krone,
Denn ich will spazierengehn!
Sei mein Leibhurone!
Aller Welt zum Hohne
Gehn wir auf den kleinen Zehn.
Putz mir ... weiterlesen


Weit! Weit!

Ein Liebeslied!

Ich möchte Dir streicheln die Hände,
Doch Du bist ja nicht hier.
Ich möchte Dir küssen die Hände,
Warum bist Du nicht hier?
Ich möchte ... weiterlesen


Das Flammenschwert

Ein Riesengedicht.

Ich stand in Gedanken
Auf dem großen Weltmeer.
Die Sohlen meiner Riesenfüße
Wurden fein gekitzelt
Von schäumenden Wogen.
Ich sah in ... weiterlesen


Die andere Welt

Eine Phantastensure


Lass die Erde! Lass die Erde!
Lass sie liegen, bis sie fault.
Über schwarzen Wiesentriften
Fliegen große Purpurengel,
Ihre ... weiterlesen


Ingrimm

Eine wilde Fratze
Muß ich schneiden,
Denn dies Leben
Macht mir keinen Spaß.
O, ich möchte nur
Ein altes Rabenaas
Mit verrückter Wollust
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Kikakok!ú

Ekoraláps!Wîso kollipánda opolôsa.
Ipasátta íh fûo.
Kikakokú proklínthe petêh.
Nikifilí mopaléxio intipáschi benakáffroprópsa
pî! própsa pî!
... weiterlesen


Abschiedslied

Fahr wohl, du alte Schraube!
Mir warst du sehr egal.
Mir schmeckt die Lebenstraube,
Und dir ist alles Qual!
Tu immer, was du wolltest;
Ich stör dich nicht dabei.
... weiterlesen


Fliegenlied

Fliege, fliege, kleine Fliege!
Fliege, fliege in die Wiege!
Siege! Siege!


Erdianerlied

Fliegt man stückweis` in die Luft,
Wird man gleich zu Leichenduft;
Man verpufft in einem Nu,
Macht nicht mal die Augen zu.


Erdianerlied

Fliegt man stückweis’ in die Luft,
Wird man gleich zu Leichenduft;
Man verpufft in einem Nu,
Macht nicht mal die Augen zu.


Mopsiade

Für den ersten Welterlöser
Muß ich mich natürlich halten.
Also sprach der kleine Mops,
Der zu Hause lebt von Klops.

Und wärmer wird’s im Frühlingswald.
... weiterlesen


Der einbeinige Trinker

Geh nicht fort, hehrer Held!
Laß die Welt, laß die Welt!
Trinken könntest Du auch hier;
O, trinke mit mir!

Geh nicht fort, hehrer Held!
Hast Du Zeit, Hab und ... weiterlesen


Glaubt mir!

Glaubt mir! Den Hund ich töte,
Der mir die schöne Kröte
Zu rauben wagen sollte.

Der Ampeln dunkle Röthe
Durchglühet meine Kröte,
Als wenn sie brennen ... weiterlesen


Glaubt mir!

Glaubt mir! Den Hund ich töte,
Der mir die schöne Kröte
Zu rauben wagen sollte.

Der Ampeln dunkle Röthe
Durchglühet meine Kröte,
Als wenn sie brennen ... weiterlesen


Morgentöne

Guten Morgen! schreit das Menschentier;
Und mancher Schuft trinkt jetzt noch Bier.

Guten Morgen! schreit auch der Tyrann;
Früh fängt Er zu regieren an.

... weiterlesen


Morgentöne

Guten Morgen! schreit das Menschentier;
Und mancher Schuft trinkt jetzt noch Bier.

Guten Morgen! schreit auch der Tyrann;
Früh fängt Er zu regieren an.

An den ... weiterlesen


Heiter sei mein Abendessen

Heiter sei mein Abendessen,
Wenn’s zur Nacht auch traurig geht.
Und der Spott sei nie vergessen,
Wenn auch alles untergeht.


Hopp! Hopp! Hopp!

Hopp! Hopp! Hopp! Mein süßes Pferdchen!
Hopp! Hopp! Hopp! Wo willst du hin?
          Über jene hohe Mauer?
          Ach, ... weiterlesen


Hopp! Hopp! Hopp!

Hopp! Hopp! Hopp! Mein süßes Pferdchen!
Hopp! Hopp! Hopp! Wo willst du hin?
Über jene hohe Mauer?
Ach, was kam dir in den Sinn?
Hopp! Hopp! Hopp! Mein ... weiterlesen


Das Königslied

Ich bin der lachende König der Welt. Was willst
du essen? Was willst du trinken? Ich kann dir Alles geben, Alles.
Glaubst du, ich sei arm? Dummes, kleines Kind!
Siehst du da ... weiterlesen


Ich hab ein Auge...

Ich hab ein Auge, das ist blau
Mir gestern Abend geschlagen.

Ich schrie fünfhundertmal »Au! Au!«
Was wollt ich damit sagen?

Ich weiß es heute selber ... weiterlesen


Ich hab ein Auge...

Ich hab ein Auge, das ist blau
Mir gestern Abend geschlagen.

Ich schrie fünfhundertmal »Au! Au!«
Was wollt ich damit sagen?

Ich weiß es heute selber ... weiterlesen


Hafentraum

Ich hab in dieser ganzen Nacht
Still wie ein Stall geschlafen.
Ich hab in dieser ganzen Nacht
Geträumt von tausend Schafen.

*

Sie waren alle dick ... weiterlesen


Die alte Laube

Ich habe so viel vergessen.
Ich weiß nicht mehr
Woher ich komme.
Ich saß in einer Laube
Von großen grünen Smaragden;
Sie schimmerten wie Glühwurmlicht.
Mehr ... weiterlesen


Der Frack-Komet

Ich lebte vor langer langer Zeit
In einem Raume,
Der ganz voll Licht war;
Es leuchteten wohl sämtliche Atome.
Und da kam plötzlich
Eine schwarze Sonne an,
... weiterlesen


Notturno

Ich liege ganz still.
Der Nachtwind rauscht leise vorbei.
Eine große Sehnsucht zieht mich noch tiefer.
Diese Sehnsucht -- nach -- ich weiß nicht was!
Das macht so ... weiterlesen


Gemeinplatz

Ich lobe mir die Freiheit auf den Gassen,
Jedoch das Weib soll man zu Hause lassen.


Kein Gedicht

Ich möchte so gern wie ein Vogel
Durch die Lüfte fliegen.
Ich möchte so gern wie ein Löwe
In der Wüste liegen.
Ich möchte so gern wie ein König
die lange ... weiterlesen


Säulenlied

Ich steh auf meiner Säule
Und schau ins weite Meer.
Ich höre dein Geheule
Und wundre mich nicht mehr.
Ich steh auf meiner Säule
Mir wird mein Herz nicht schwer.


Ein Säufertraum

Ich war im Traume betrunken
Und sah ein altes Kamel,
Das war zu Boden gesunken --
Es lachte -- bei meiner Seel!

Und bald lag mein ganzes Genie
Neben dem ... weiterlesen


Ein Säufertraum

Ich war im Traume betrunken
Und sah ein altes Kamel,
Das war zu Boden gesunken —
Es lachte — bei meiner Seel!

Und bald lag mein ganzes Genie
Neben dem ... weiterlesen


Singende Schlangen

Ich war schon wo,
Da ging es wüste zu;
Ich hatte weder Hemd noch Schuh,
Nur grüne Schlangen
In beiden Händen.
Ich konnte mich nicht drehen
Und nicht ... weiterlesen


Stammbuchvers

Ich weiß nicht, was ich dir sagen soll;
Mein Herz ist über und über voll.
Ich weiß nicht, was ich dir sagen soll;
Mein Herz ist über und über voll.
Ich weiß nicht, ... weiterlesen


Bläuliche Flammen

In dieser Nacht sah ich ein Kind,
Das lachte mich an.
Es hat das Lachen in dieser Nacht
Mir wohlgethan.
Über die Haide wogten
Große bläuliche Flammen.
Die haben ... weiterlesen


Groglied

In meinen Adern brennt der stramme Grog;
Pompöser Kohl durchrast mein Eingeweide.
Die kalte Nase steckt im Weltgehirn;
Die heißen Hengste führ ich auf die Weide.
Jetzt, ... weiterlesen


Alter Spass

Ja — meine Sonnenkälber
Sind mit Öl begossen,
Sind naß wie Badelaken
Und erweichte Schrippen.
Ich weiß mit diesen feuchten
Märchenweltschleimtieren
Nichts ... weiterlesen


Ja, unter Deinen weißen Rosen ...

Ja, unter Deinen weißen Rosen
Will ich heut Abend mit Dir kosen.
Horch auf meinen knatternden Peitschenknall!
Oh! Der donnert grausig durchs Weltenall!
  Wirst ihn ... weiterlesen


Noch ein Mal!

Laß dich noch ein Mal
im tollsten Rausche
Verzückt umfangen –
Laß dir noch ein Mal
So selig küssen
Auf Hals und Wangen –
Laß mich noch ein Mal,
... weiterlesen


Noch ein Mal!

Laß dich noch ein Mal
im tollsten Rausche
Verzückt umfangen -

Laß dir noch ein Mal
So selig küssen
Auf Hals und Wangen -

Laß mich noch ein ... weiterlesen


Leb’ doch, wie’s Dir gerade paßt!

Leb’ doch, wie’s Dir gerade paßt!
Machst dich dadurch nur verhaßt!
Hast Du Alles mal verpraßt,
Kannst Du wirklich nichts mehr erben -
Darfst du doch noch friedlich ... weiterlesen


Maßlied

Liebe, labe, lobe mich!
Aber nicht so fürchterlich!
Denn die großen Freuden
Sind mir viel zu viel ...
Lebe, liebe dich nur aus –!
Doch mit Laben, Loben halte Haus!


Die Zappelpappeljöhre

Mal ist mir alles astral
Und mal so ganz egal.
Ich kenne den längsten Strahl
Und auch das Jammertal,
Wo ich beinah nicht hingehöre.
O du Zappelpappeljöhre!


Meinem Bärchen zum 22.IV.1910

Mein liebes kleines Moddelmäuschen!
Soll ich Dir bauen ein Perlenhäuschen,
In dem die buntesten Lampen brennen?
Da wirst Du dich gar nicht mehr wiederkennen.
... weiterlesen


Frage

Meine ganze Welt ist kantig,
Und die Bäume sind verrückt.
Sage, Wilhelm, sage, Sauhirt,
Warum gehst du so gebückt?


Ruhmeslied

Meine Welt ist nicht von Pappe!
Dieses sag ich dir im Traum!
Trägst du eine Narrenkappe,
Trag sie unterm Lorbeerbaum!


(Aus: Katerpoesie)


Tiefernst!

Mir ist, als ob der Friede
Sich in meine Seele legt -
So wundersam bewegt!
Der Pappel Wipfel flüstern.

Wir sitzen still und schweigen.

Wir wollen ... weiterlesen


Tiefernst!

Mir ist, als ob der Friede
Sich in meine Seele legt -
So wundersam bewegt!
Der Pappel Wipfel flüstern.

Wir sitzen still und schweigen.
- - -

... weiterlesen


Ein Tafelgedicht

Mit Euch an einem Tisch zu sitzen
Macht mir den größten Höllenspaß.
Ich träume schon von Euren Witzen.
Wohl dem, der mit Euch Austern aß.

Denn was Ihr ... weiterlesen


Die Galle

Mit Euch an einem Tisch zu sitzen
Macht mir den größten Höllenspaß.
Ich träume schon von Euren Witzen.
Wohl dem, der mit Euch Austern aß.

Denn was Ihr trinkt
... weiterlesen


Nie verzagen, niemals klagen!

Nie verzagen, niemals klagen!
Sei mein stetes Fluchtpanier.
Hab ja längst gelernt entsagen;
Niemals ich den Mut verlier


Nun geh zur Ruh

Nun geh zur Ruh!
Es ist schon spät,
Nun träume deinen Traum,
Die Welt ist gut,
Die Nacht ist kurz.
Nun träume deinen Traum
Von Liebeslust
Und ... weiterlesen


Nun lach nicht mehr so schaurig!

Nun lach nicht mehr so schaurig!
Dein Leben macht mich traurig!
Und sprich zu mir ein Wort!
Das Schweigen tötet die Liebe.
  Du aber sollst mich lieben -
... weiterlesen


Sommernacht

Nun laßt uns wieder preisen
Die große prächtige Sommernacht!
Nun laßt uns wieder trinken
Den schweren Feuertrank!
Nun laßt uns wieder jubeln!
Wir sind ja gar ... weiterlesen


Gesang der Wale

Nun schwimmen wir wieder ohne Begehren,
Wir ahnen der Welten Sehnsuchtsziel -
Und wollen uns Garnichts weiter erklären,
Wir bleiben beim großen Ahnungsspiel.
Und tun wir ... weiterlesen


Gesang der Wale

Nun schwimmen wir wieder ohne Begehren,
Wir ahnen der Welten Sehnsuchtsziel -
Und wollen uns Garnichts weiter erklären,
Wir bleiben beim großen Ahnungsspiel.
Und tun wir ... weiterlesen


Aufschrei!

O du goldener Willensschaum,
Spritz hinauf in die kühlste Luft!
O du goldener Willensschaum,
Braus hinab in die kühlste Gruft!
Umtose mit Korybantengeschrei
Des Lebens ... weiterlesen


Rixráx, der Sonnenbruder

Rixráx, was willst du?
Ich stopfe den Mond
In meine Riesenkanone.
Rixráx, was willst du?
Ich schieße den Mond
Wie eine Riesensaubohne
Hinaus in die ewige ... weiterlesen


Dahin!

Singe nicht so hell und laut,
Da ich wieder einsam bin!
Ach, fühlst Du nicht, worüber
Ich trüber werde?

Lache nicht so toll und dumm,
Da ich ernst und anders ... weiterlesen


Fahnenlied der Neoanarchisten

So geht mir doch!
Was schert mich das?
Ich bin nicht für die Eine.
Ich schwing’ nur Fahnen, die ich mag,
Ich schwinge doch auch Deine.

Ja, geht mir ... weiterlesen


Fahnenlied der Neoanarchisten

So geht mir doch!
Was schert mich das?
Ich bin nicht für die Eine.
Ich schwing` nur Fahnen, die ich mag,
Ich schwinge doch auch Deine.

Ja, geht mir nur!
... weiterlesen


Die grossen Flammen

So nehm` ich denn die Finsternis
Und balle sie zusammen
Und werfe sie, so weit ich kann,
Bis in die großen Flammen,
Die ich noch nicht gesehen habe
Und die doch da sind ... weiterlesen


Was ich gestern war

Was ich gestern war,
Bin ich heute nicht.
Jeder neue Morgen
Zeigt ein neu Gesicht.


Was ist ein Original?

Was ist ein Original?
Ein Ei ohne Schal`. –
Zum Fressen für die Helläugigen ...
Wie lebt ein Original?
In Angst und Qual. –
Schließlich, schließlich wird`s ... weiterlesen


Lachst nicht mehr Nanu

Weiß nicht, aber ich glaube doch,
Daß die Welt ein faules Loch,
Drin die vielen großen Sterne
Nichts als Phosphorschimmer sind.

Lieblich tönt, ja das weiß ich ... weiterlesen


Wir, die wahren großen Menschen!

Weißt Du, wie es kommt,
Daß Menschen zu viel trinken?
Daß sie dabei oft versinken?
Weißt du wie es kommt?
Hör’s! Ich weiß es ganz genau:
Wir, wie wahren ... weiterlesen


Die große Sehnsucht

Wenn die große Sehnsucht wieder kommt,
Wird mein ganzes Wesen wieder weich.
Und ich möchte weinend niedersinken -
Und dann möcht ich wieder maßlos trinken.


Wenn Du mich nicht mehr lieben willst ...

Wenn Du mich nicht mehr lieben willst,
So geh ich zum Kuppelweibe!
Wenn Du mich nicht mehr lieben willst,
So will ich Dich vergessen -
In wilder toller Brunst -
Bei ... weiterlesen


Eine Lichthetäre

Wie ein Lichtstrahl war ich einst,
Zuckte hin und her
Durch die Weltenpracht
In dem Äthermeere.
Quintillionen Wettersterne
Hab` ich prickelnd angeblickt.
... weiterlesen


Eine Lichthetäre

Wie ein Lichtstrahl war ich einst,
Zuckte hin und her
Durch die Weltenpracht
In dem Äthermeere.
Quintillionen Wettersterne
Hab` ich prickelnd angeblickt.
Oh, ich ... weiterlesen


Der lachende Engel

Wie war`s doch nur?
Im Himmel schwebten
Große blanke Diskusscheiben -
Auf denen drehten sich blutrote Nüsse.
Doch alles schlug ein böser Geist entzwei.
Ein Engel ... weiterlesen


Wir mußten neulich so furchtbar lachen ...

Wir mußten neulich so furchtbar lachen:
Ein Alter sprach so voll Herzeleid;
Er wollte die herrlichsten Verse machen
Zum Lobe der tiefen Unendlichkeit.
Nun aber gelang ... weiterlesen


Abendtöne

Wozu mich mein Schuh drückt?
Das willst du wissen?
Leg dich nur ruhig
Auf dein Ruhekissen;
Es wird zum Luftballon.
Mit dem gehst du davon.
Und deine Locken —
... weiterlesen


Monolog des verrückten Mastodons

Zépke! Zépke!
Mekkimápsi - muschibróps.
Okosôni! Mamimûne .......
Epakróllu róndima sêka, inti .... windi .... nakki; pakki salône hepperéppe - hepperéppe!!
... weiterlesen


Schlingwahn!

»Alte Jacken!« »Alte Jacken!«
Ruft das alte Weib.
Und es bläst in ihren Nacken
Der Hansnarr zum Zeitvertreib.

»Laßt ihn blasen!« »Laßt ihn blasen!«
... weiterlesen


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