Wie sagt man noch? Synonyme Wörter-Datenbank businessandmore.de

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Gedichte - Otto Weddigen

Lebenslauf

Als ich noch ein Knabe war,
Ging ich gern zur Schule;
Welche Freude gab es da!
Schrieb mit Blei und Spule.

Als ich mählich größer ward,
Lernt` ich fremde ... weiterlesen


Willkommensgruß

bei Anwesenheit Sr. Majestät des Kaisers in Westfalen.

Willkommen in Westfalenland,
In unsern Heimatgauen,
Geschäftig rührt sich jede Hand,
Ein jeder will ... weiterlesen


Bei der Trauung meines Bruders

Bei der Trauung meines Bruders und
meiner Schwägerin in der Nicolaikirche in Hamburg,
22. November 1883.

Leise Orgeltöne schallen,
Süße Friedensmelodie`n
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(Vorwort)

Das ist klarste Kritik der Welt
Wenn neben das, was ihm mißfällt,
Einer was Eigenes, Besseres stellt.`

(Emanuel Geibel)


Friedrich der Große

Das war fürwahr ein Mann, ein Held,
Wie keiner tapfer in dem Feld!
Panduren, Welsche und Kroaten
Noch sprachen spät von seinen Thaten.

Er war ein Ritter ... weiterlesen


Epilog (Emanuel Geibel, gest. 16.04.1884)

Dein Auge brach, die Lippen schlossen
Auf ewig sich, eh` ich`s gedacht,
Nicht mehr hab ich das Glück genossen,
Daß ich die Gabe dir gebracht.

Zu schnell, zu ... weiterlesen


Der alte König

Der König, alt und kinderlos,
Sprach einst zu seinen Herr`n:
`Der soll des Thrones Erbe sein,
Der zieht in weite Fern`,
Und holt mir aller Blumen Zier
Aus ... weiterlesen


Des Bergmanns letzte Stunde

Der Morgen graut, die Glocke ruft,
Der Bergmann sich erhebt;
Er drückt die Lieben an das Herz —
Die schwiel`ge Hand heut` bebt.

`Was zagest, blickest du so ... weiterlesen


Kaiser Wilhelm I.

Die Zeit eilt weiter im Fluge,
Es werden Reiche vergehn,
Und Menschen werden zu Staube —
Der wird im Winde verwehn.

Es werden Berge verschwinden,
... weiterlesen


Friedrich Wilhelm, der große Kurfürst

Ein Mann, ein Held in schwerer Zeit,
War er Zum Kampfe stets bereit!
Sobald es galt für`s Vaterland —
Denn deutsch war er mit Herz und Hand.

Er blieb des ... weiterlesen


Die Freier

Einst kam ein Bursche wohlgemut
Mit Wanderstab und Federhut
Zu eines Wirtes Töchterlein
Und sprach: „Willst du die Meine sein?`
          ... weiterlesen


Entrückt dem Weltgetriebe

Entrückt dem Weltgetriebe
In diesem stillen Raum,
Umfängt die müde Seele
Ein wunderbarer Traum.

Und froh in alten Märchen
Mein Sinnen sich verliert,
... weiterlesen


Sedantag

Es läuten die Glocken von Turm zu Turm,
Die Töne durchbrechen die Stille;
Es wächst und es wogt wie des Frühlings Sturm
Die Jugend in Blüte und Fülle.

Sie ... weiterlesen


Der Skalde

Finst`ren Blickes in dem Zelte
Sinnend sitzt der greise Skalde;
Dumpfes Klirren, Schlachtgetöse
Schallen von des Berges Halde.

Spricht er drauf zu eiuem Knaben ... weiterlesen


Eleonore Prohaska

Gest. 1813

Trommeln wirbeln, Hufe dröhnen,
Dichter wird der Pulverdampf;
Kugeln pfeifen, Männer stöhnen
In dem wild entbrannten Kampf.

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Am Schweriner See

Leise sich die Wellen heben,
Tief beugt sich des Ufers Ried,
Möwen auf dem Wasser schweben,
Lauter singt der Sturm sein Lied.

Schwarze Wetterwolken drohen,
... weiterlesen


Zueignung

Neue Lieder, neues Leben,
Neue Freude, neues Leid
Hat der Himmel mir gegeben —
Inhaltsschwere Spanne Zeit!

Nehmt die Gaben zu den andern,
Herzblut in ... weiterlesen


Waldlied

Nun zieh` ich fort zum Thor hinaus,
Tief in den schatt`gen Wald,
Wo voller Lust im grünen Haus
Ringsum Gesang erschallt.
Der Vöglein Lieder lausch` ich dort und schlag` ... weiterlesen


Meinem Kinde

O unsagbar süße Stunden,
Wo Dich sanft mein Arm umfing!
Sel`ges Glück hab` ich gefunden,
Wenn Dein Blick an meinem hing.

Tiefer schaut ich immer wieder
... weiterlesen


Die Fischerin im Nordseesturm

Schwarze Wolken jäh sich türmen,
Wild gejagt, gleich einem Reh`;
Von des Nordens Wirbelstürmen
Brandet, schäumt und gischt die See.

Möwen krächzen, ... weiterlesen


Am Weserstrom

So sitz` ich an den Ufern wieder
Und schau` dich an, mein Heimatstrom,
Und von den Bergen winkt hernieder
Des mächt`gen Eichwalds dunkler Dom.

Seid mir ... weiterlesen


Deutsch-Preußisches Volkslied

Stolzer Aar, auf starken Schwingen
Flogst du kühn zur Sonne auf,
Und dein Streben und Vollbringen
Gab der Welt `n neuen Lauf.
Morsch, in Zwietracht und gespalten
... weiterlesen


Gräfin Orlamünde

Tot war der Graf, die Gräfin Witwe,
Sie war ein junges, stattlich Weib,
Doch ohne Herz und Frauenmilde,
War blendend auch ihr schöner Leib.

Zwei Kinder nannte ... weiterlesen


Der Wanderbursch

Volkstümlich.

Beim Wirte `Zum grünen Walde`,
Da tranken den kühlen Wein
Drei wackere junge Burschen —
Der eine sah trüb darein.

Sie kamen ... weiterlesen


Die alte Burgruine

Von Epheu dicht umsponnen
Die Burgruine liegt,
Der nahe Felsenbronnen
Ist lange schon versiegt.

Die Sperber sie umkreisen
Des Tags in hoher Luft;
... weiterlesen


Auf dem Cappenberge bei Bad Oeynhausen

Von luft`ger Bergeshöhe
Grüß ich mein Heimatland;
Wohin ich gehe, sehe
Ist alles mir bekannt.

Wie lacht das Thal dort unten!
So wonniglich zu schau`n;
... weiterlesen


Das Wasserweib

Was flüstert und klinget und singet im See?
Das kommt aus dem Reiche der Wasserfee;
Es schlingen die Nixen den munteren Reigen,
Sie springen und tanzen und nieder sich ... weiterlesen


An eine Melodie

Weile, weile, süße Weise,
Klingst so träum`risch mir ans Ohr;
Zauberst mir im Innern leise
Eine neue Welt hervor.

Rufst Gedanken, wunderbare,
In des ... weiterlesen


Wer zählet all die bangen Nächte

Wer zählet all die bangen Nächte,
Die, Liebling, ich bei Dir gewacht,
Und wer die trüben langen Stunden,
Die ich an Deinem Bett verbracht.

Wie lauscht` ich ... weiterlesen


Die Heidebraut

Wie gift`ge Nebel aufwärts steigen!
Die Heide liegt im Dämmerschein;
Schon halten Geister ihren Reigen
Um Totenschrein und Menschenbein.

Nicht Mann, nicht Weib ... weiterlesen


Deutschland in Afrika

Wohlauf, mein Deutschland, rüste dich,
Laß flattern deine Fahnen!
Viel tausend Blicke richten sich
Seit lang auf ferne Bahnen.
Erfüllet ist der Väter Traum,
Nun ... weiterlesen


Die Gefangenen auf dem Ravensberge

Zwei Gefang`ne, schwer in Ketten,
Liegen tief im Felsenturm;
Seine Luft ist feucht und mod`rig
Und birgt nur den gift`gen Wurm.

Karge Kost ist ihre Nahrung,
... weiterlesen


Brüderlicher Opfermut

Zwei Reiter sprengen durchs enge Thal,
Schnell folgt den Brüdern der Feinde Zahl.

Die Pferde bluten, Zum Tode wund,
Da gähnt vor ihnen der tiefe Schlund.

... weiterlesen


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