Wie sagt man noch? Synonyme Wörter-Datenbank businessandmore.de

Anzeigen


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Gedichte - Oscar Freiherr

Nachts

Chismonda

Warst du die Königin des Festes nicht,
Und brichst zum Stuhl zerknickt mit müder Miene?
Und was verhüllst du seufzend dein Gesicht?

Hat nicht ... weiterlesen


Scheiden

Der ganze Hof gefüllt mit Rossen!
Die Halle eine Zecherstube!
Drin sitzen längs der Eichenbank,
Den Hut geschmückt mit frischen Schossen,
So Reitersmann wie ... weiterlesen


Gondelfahrt

Der See ist ganz mit sich allein,
Ihn überkömmt das Schlafen;
Ihn sang verhallend der Reigen ein
Vom Schlosse her des Grafen.
In einem kühlen Bett er liegt,
Hat ... weiterlesen


Der erste Kuß

Dieweil steht, wie in frommer Scheu,
Beim Rößlein drunten Amaranth,
Und streichelt ihm die seidne Mähne.
Das blickt sie an so gut und treu,
Als hätten sie sich längst ... weiterlesen


Amaranths Herbsteslieder

Du armer Wald! Wer hat geglaubt,
Daß wir noch so zusammen kommen?
Der Herbst hat uns zumal entlaubt,
Und alle Freud` uns abgenommen.

Doch du darfst nicht so ... weiterlesen


II. Chismondens Sonette - IX.

Du glaubst sie selber nicht, die Gottgeschichten,
Denn du hast Geist vom ew`gen All` empfangen
Und dieser Geist, er kann daran nicht hangen,
Er kann so abergläubig sich nicht ... weiterlesen


Die Werbung

Es hat im schwarzen Dornengrunde
Des Jägers Faust nach wildem Ringen
Den Eber auf das Knie gestreckt,
Und reißt den Fänger aus der Wunde,
Daß hoch die rothen Quellen ... weiterlesen


Der Aufschub

Es läßt dem Sänger keine Ruh`;
Schon fällt die Sonne brennend hell
Auf seine schlichte Lagerstell`,
Und noch sank ihm kein Auge zu.
Da ist er plötzlich ... weiterlesen


Amaranths stille Lieder

Es muß was Wunderbares sein
Um`s Lieben zweier Seelen!
Sich schließen ganz einander ein,
Sich nie ein Wort verhehlen!

Und Freud` und Leid, und Glück und Noth
... weiterlesen


Der Sängerstreit

Es schweigt der Provencale
Gelagert an dem Taxusrain;
Ihn labt aus goldner Schale
Des Edelknaben Cyperwein;
Und rings geschart im Rasenrund
Ruht stumm der Gäste ... weiterlesen


II. Chismondens Sonette - IV.

Es war mein Herz ein See mit klaren Wogen;
Ein junger Knab` mit Rosen in den Haaren
Kam drauf in goldner Gondel hergefahren,
Er war so kindesfroh hinausgebogen.

... weiterlesen


II. Chismondens Sonette - VI.

Gewissen sagt` ich? — Schwäche will ich`s heißen,
Die Ammenstube hemmt mich noch im Streite.
Doch still! Auch diese weinerliche Saite,
Ich will auch sie aus meiner Harfe ... weiterlesen


II. Chismondens Sonette - I.

Ha! Was beginn` ich? — In das Knie gebrochen?
Die Hände starr wie zum Gebet gefaltet!
Wie Marmorstein mein ganzer Leib erkaltet!
O Wahn! Es hat mein Mund doch Nichts ... weiterlesen


Walther

Herr Walther lehnt am Fichtenbaum,
Verloren Arm in Arm verschlungen;
Vom Hute hängt des Straußen Flaum,
Im Hauch der Nachtluft sanft geschwungen;
Gelöst am braunen ... weiterlesen


Die Begegnung

Herr Walther sucht sie überall,
Schleicht sich hinauf zum Kämmerlein,
Und späht im Wald am Wasserfall.
Es däuchte Feuer ihm der Wein,
Da ließ er Krug und Laute ... weiterlesen


Aus Amaranths Liedern

Ich will dich auf den Händen tragen
Und dir ein treuer Engel sein.
Will legen meine junge Seele
Ganz in dein liebes Herz hinein.

Ich will für mich ja nichts ... weiterlesen


Im Sängersaal

Im Erker und im Thurmgemach
Losch längst die Ampel aus;
Der Sänger nur allein ist wach
Im stillen Waldeshaus.
Er steht im alten Sängersaale,
Sieht trauernd rings ... weiterlesen


II. Chismondens Sonette - V.

Ja sterben möcht` ich! — Sterben? — Ich? —
O Lüge! Wie du mir dieß Wort entliehen!
So listig wolltest du mich niederziehen
Zum lauernden, so kurz gemiednen Schlünde!
... weiterlesen


II. Chismondens Sonette - X.

Ja! ja! Zur Magd sollt` ich mich dir bequemen,
Und knechtisch an den feilen Rocken sitzen,
An Hand und Herzen mir die Adern schlitzen,
Bis ich verblutet war` zum müden ... weiterlesen


II. Chismondens Sonette - VIII.

Mein Bräutigam! Wie muß ich dich beklagen,
Wie Liebe du mit Glauben wagst vereinen!
Ich gehe meinen Weg, geh` du den deinen.
Was hat der Glaube zu der Lieb` zu sagen?
... weiterlesen


Nun, da so warm der Sonnenschein...

Nun, da so warm der Sonnenschein,
Und da so mild die Lüfte wehn,
Nun mußt du aus dem Kämmerlein
Auch fein zum grünen Walde gehn.

Und hörst in wunderhellen ... weiterlesen


Entsagen

O Maria!
Du Jungfrau mild und hehr!
Du zogst mich, mutterlos,
Zu deines Sohnes Ehr`,
Die treu`ste Mutter groß!
Lehr` mich auch nun ertragen
Den Willen ... weiterlesen


Die Braut

Sie reiten hin am Neckarstrand;
So froh des Himmels Antlitz lacht,
Wie Waldesbronnen haucht die Luft;
Es blitzt im Morgendiamant

Der Wälder schwarze ... weiterlesen


Liebesrast

Sie schau`n zur duft`gen Fluth hinein,
Um ihren Fuß spielt weißer Schaum;
Des Abendsternes milder Schein
Bricht zitternd durch den Mandelbaum.

Herrn Walther`s ... weiterlesen


Ein stummes Mahl

Sie sitzen stumm am Eichentisch,
Der Wirth mit seinem Gaste;
Ein Frühlingssprößling, laubesfrisch,
Beim herbsteskahlen Aste.
Es wird der Becher voll und leer;
... weiterlesen


Ein stiller Weg

Sie trocknet sich die nassen Wangen,
Und ist hinab zum Schrein gegangen,
Vom Fleiße manchen Jahres reich;
Und nimmt daraus ein Linnen weich,
Ein wollen` Röcklein ... weiterlesen


Gasteslied

Sitzen im Altan beim Becher,
Am Gelände, rebenfrisch,
Wirth und Gast, versöhnte Zecher,
Und die Laute lehnt am Tisch.
In den dunkeln Stauden singen
Amselstimmen ... weiterlesen


Abschied von Amaranth

So zieh` zur Fremde denn hinaus,
Geh` wandern durch die deutschen Gauen!
Grüß` mir sie All` in jedem Haus,
Zumeist die frommen deutschen Frauen!

Doch ach! Mein ... weiterlesen


II. Chismondens Sonette - VII.

Triumph! Triumph! Den lichten Flug zu wagen,
Und Niemand unterthan einherzufliegen!
Triumph! Die Macht des Dunkels zu besiegen,
Und frei einherzugehn im ew`gen Tagen!

... weiterlesen


III. Walther

Und in dem reichen Gastessaal,
In selber Nacht und Stund` zumal,
Bestrahlt das volle Mondenlicht
Herrn Walthers ruhig Angesicht.
Gelöset von des Tages Qual
Er tief ... weiterlesen


Und ob´s auch tausendmal gelang...

Und ob´s auch tausendmal gelang,
Dir das Gewissen einzusingen,
Allmächt´ger, nur nach langem Zwang
Wird es wie aus durchbißnen Gittern
Ein feurig wilder Tiger ... weiterlesen


Liebeskämmerlein

Und zu derselben Zeit der Nacht
Sitzt Amaranth im Kämmerlein;
Das Spinnen hat sie müd` gemacht,
Und voll von Garn, wie Seide fein,
Die Spindel ihr im Schoose liegt.
... weiterlesen


II. Chismondens Sonette - XII.

Verlassen? Mich? — Er könnte mich entbehren? —
Nein! Nie! Wer hat mir Solches vorgelogen?
Wie, mich, von der der Fürsten Söhne zogen,
Verhehlend der verschmähten Lieb` ... weiterlesen


Berg und See

Walther und Chismonda

`Du bist mein See, so klar und kühl,
Den meine Seele stumm belauscht,
Wenn deiner Woge feuchter Pfühl
Von heimlichtiefen Liedern ... weiterlesen


II. Chismondens Sonette - III.

Was hab` mich aus der Mährchen Arm gerissen;
Und doch, ich hab` so sanft darin geschlafen.
So süße Klänge an das Herz mir trafen,
Es war so friedlich in den Finsternissen.
... weiterlesen


II. Chismondens Sonette - II.

Was kömmt mir vor der Nacht geheim ein Schauer?
Was macht mich beben vor des Mondes Scheine?
Was quält mich so das Lied vom Lorbeerhaine?
Was kömmt im Blattgeflüster mir die ... weiterlesen


Daheim

Was lehnt am Epheufenster des Wärtels Töchterlein,
Und starrt mit trüben Aeuglein zum dunklen Thor hinein?

Auf! Schürze dich geschwinde! Es zieht den Berg herauf,
... weiterlesen


Der Kirchgang

Was stehst du an dem Fensterrand?
Was fügst du trauernd Hand in Hand,
Und siehst, das Haupt so tief gebückt,
Mit nassem Aug` die Nelken an? —
Und hast dich heute so ... weiterlesen


Sängers Gebet

Wie heimlich ist`s im Sängerhaus!
Der Herbstesnebel hüllt es ein;
Am Eichentisch vom Abendschmaus
Steht noch der Krug mit Neckarwein.
Der Brand hell flackert im ... weiterlesen


II. Chismondens Sonette - XI.

Wie lächerlich! Wie mag ich mich nur grämen!
Er muß sich doch nach meinem Willen fügen,
Und wenn ihn noch so starke Flügel trügen,
Ein einzig süßes Lächeln wird sie ... weiterlesen


IV. An Amaranth

Ziehet hin, ihr lieben stillen Lieder
Zu meiner süßen Amaranth!
In ihrem Herzen laßt euch nieder,
Es ist ja euer Vaterland!

Sagt ihr, ihr seiet kleine Sterne
... weiterlesen


Im Schwarzwald

`Halt still mein Roß! Hier muß es sein!
Da steht die alte Tanne noch,
An der er scheidend mich umschlungen,
Gefährten, laßt mich hier allein!
Ich bin ihr nah`, wie ... weiterlesen


Das Bankett

`Jung Walther Heil!` ruft`s laut von trunknen Lippen
An Como`s Wassern durch das Grafenhaus;
Am Rande leis die welschen Damen nippen,
Zur Neige schlürfen tief die Ritter aus,
... weiterlesen


Anzeigen


Suche in 361091 Wörtern und 109475 Wortgruppen - Impressum