Wie sagt man noch? Synonyme Wörter-Datenbank businessandmore.de

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Gedichte - Mathilde

Was ist der Jugend große schöne Liebe?


Was ist der Jugend große schöne Liebe?
Ein Strauch von Rosen, deren zarte Triebe
viel kalte Scheren immerzu beschneiden,
bis keine Rosen mehr,
nur noch die Dornen bleiben.


Allen möcht ich helfen, allen, allen

Allen möcht` ich helfen, allen, allen,
die da leiden und durch Wüsten wallen,
möchte, ach, um meiner Liebe willen
alle Schmerzen dieses Lebens stillen!

Wär` ... weiterlesen


Das Wasserhuhn

Auf glühendem Weiher im Kreise
schwimmt ruhlos ein schimmerndes Huhn
taucht unnütz mit emsigem Fleiße
und findet nicht Fang, nicht Speise,
und hungert und möchte ... weiterlesen


Herbstnacht

Aufgeschichtet stand der Mais
starr auf dürren Feldern.
Und ein Vöglein zirpte leis,
sang von Frühlingswäldern.

`Heimatland, wie liegst du weit,
schön ... weiterlesen


VI.

Bei Tag und bei Nacht verläßt sie mich nicht
und quält mich zu Tränen und bleicht mein Gesicht
        die törichte menschliche Sehnsucht!

Bei ... weiterlesen


Hoffnung

Das Glück entfloh mir und huschte vorbei,
scheu wie das flüchtende Reh,
und wiederum harr` ich auf Frühling und Mai,
bis die Kirschen blühen am See.

Ob auch ... weiterlesen


Der Tag versinkt, ich atme, freier

Der Tag versinkt, ich atme, freier,
schon blitzen Lichter überall,
und Dämm‘rung hüllt in Purpurschleier
der Berge schneeumwehten Wall.

O daß ich mit dir ... weiterlesen


Die Närrin

Die alte Xenja, die lacht so schrill.
Und fragt dich: ` Was macht mein Täubchen Cyrill?
Der ist in den Krieg gegangen!`

Die alte Xenja, die lacht so schrill.
Und ... weiterlesen


Abendfriede

Die kleinen Vögel singen leiser,
und träger wird der Schwalben Flug,-
ein Posthorn bläst die Heimkehr heiser,
und dünner geht der Menschen Zug.

Und alles ... weiterlesen


XIII. Ringe

Die Ringe, diese schönen, kalten,
zu eng einst, wurden mir zu weit
und rollen in die tiefen Falten
von meinem weißen Krankenkleid.

Den Ring, den Er mir einst ... weiterlesen


Blätterspiel im Herbstwinde

Die welkenden Blatter, sie wirbeln und glühen,
als tollten sie lustig noch einmal sich aus -
doch mir erschien es wie ringendes Fliehen
vor Nichtsein und Dunkel, vor Moder und ... weiterlesen


Sterne

Drei Sternchen gucken ins Zimmer herein.
Die junge Mutter in Todespein
umarmt die weinenden Kinderlein.
Die Sterne funkeln und winken.

Drei Sternchen gucken zum ... weiterlesen


Grüßender Lenz

Du erster Sonnenblick,
du junges Frühlingsglück,
was soll mir deiner Vögel Sang?
Kein Schrei der Sehnsucht ruft
mir meinen Lenz zurück.
Das Letzte kommt. Und ... weiterlesen


Die verschleierte Braut

Du weiße, du schöne, umjubelte Braut,
mit Todeswünschen im Herzen,
wie hast du gelächelt und freundlich geschaut
in deinen verschwiegenen Schmerzen!

Wie hast ... weiterlesen


Wiegenliedchen

Ei eia, mein Liebling,
Herzkindchen du!
Nun schließe die kleinen
Blauäugelchen zu!
Und schlummere friedlich!
Von Engelein träume!
Es rauschen dein ... weiterlesen


Ein Amselpaar im Garten sang

Ein Amselpaar im Garten sang,
ihm wird die kalte Zeit zu lang:
`O Frühling! Komme! Werde!`

Von steilen Bergen rollt der Schnee,
es springt und dröhnt das Eis im ... weiterlesen


II. Zigeunermusik

Ein Geigenschluchzen, Jauchzen, Singen
ein herzverwirrendes Getön!
Ein leidenschaftlich schwüles Klingen,
erschreckend fast, und dennoch schön!

Noch wucherten ... weiterlesen


Ein kühler Abend will verschimmern

Ein kühler Abend will verschimmern,
das Meer geht hoch nach schwerem Sturm,
am Horizont ein rotes Flimmern,
und schlank und schwarz ein ferner Turm.

Und alle ... weiterlesen


Waldeinsamkeit

Einsamkeit, wie sanft umfängst du meine Glieder!
Waldesrauschen singt dem Schöpfer frohe Lieder
und die Vögel hör` ich leise flöten.

Lichte Strahlen spielen um die ... weiterlesen


XII. Das Lied

Einst sang ein junges Kind, ein blindes,
im Sonnenschein: `Du bist die Ruh!`
- Warum nur tönt das Lied des Kindes
im linden Hauch des Frühlingswindes
mir wieder, immer ... weiterlesen


V. Wünsche

Es fallen die welken Blätter ins Moos,
kalt atmet die herbstliche Nacht -
und wieder fühl` ich das steinerne Los,
das uns die Liebe gebracht.

Viel‘ Blumen ... weiterlesen


Sonnenaufgang

Es kam die Nebelfrau gezogen
und faltete ihr weißes Kleid
wie wehend wallend weiche Wogen
um alle Berge weit und breit.

Stilldumpfe Nacht. Und in den Schleiern
... weiterlesen


Johannisfeuer

Es kam in Gluten gezogen
der Abend, und zwitschernd umflogen
die Schwalben das ragende Haus.
Rot blickten die uralten Türme,
gefestet im Brausen der Stürme,
auf ... weiterlesen


Der Wetterhahn

Es knarrt des Turmes Wetterfahn`
die alte Melodei.
Ein Stallknecht fängt zu pfeifen an:
`Es waren Jungfern drei,
juhee, juhee,
ei weh!`

... weiterlesen


Vorfrühling

Es war im März. Die Veilchen sproßten hold,
und Kornelkirschen trugen junges Gold,
als ich zum erstenmal dich sah.
Ein Blick, ein Staunen, das ich kaum verstand,
ein ... weiterlesen


Habt Mitleid! Ich erliege fast!

Habt Mitleid! Ich erliege fast!
Hilfe, wo bist du! Wirst du kommen?
Ach, immer schwerer drückt die Last!
Hat niemand meinen Schrei vernommen?

Erbarmen? Bist du ... weiterlesen


Osterglocken

Heidi, heida, heidi heida,
der Lenz ist da, trali trala!
`Wach auf und schüttle deine Locken!
Hörst du das Lied der Osterglocken?`
Bim bam bum bom,
bim bam bum ... weiterlesen


Die Häßliche

Heidideldei, heidideldei,
wie lustig ist`s im Monat Mai!
Die dümmste Gans hat ihren Schatz,
mich heißen sie den wüsten Fratz.

Heidideldei, heidideldei,
... weiterlesen


Heimweh

Heut war der Morgen schön. Ich konnte lachen.
Nun kommt die Nacht. Und mir ist bang und weh.
O bleibe, Sonne! Doch ihr goldner Nachen
sinkt schon hinunter in den grauen See.
... weiterlesen


Weihnacht meines kranken Kindes

Horch, Kind! Das Lied vom Weihnachtsfrieden!
Heut klingt es durch die ganze Welt.
Und alles Dunkle wird hienieden
durch frohen Schimmer aufgehellt.

`Stille Nacht, ... weiterlesen


Erzwungene Ernte

Ich bin ein Baum, der arm geblüht.
Was er an Frucht getragen,
die magre Ernte, herb und müd,
ist längst herabgeschlagen.

Was nützt es euch, wenn Zorn und ... weiterlesen


Träumerei

Ich denk` an meine Bergwaldfee
in banger Stunde gern - -
Grün träumend wie der Gletschersee,
so glänzt ihr Augenstern.

Ihr Kleid ist weich und seidenhell,
... weiterlesen


VIII.

Ich liebe dich, ob du auch bitter grollst,
weil ich verschwieg vor dir, was ich empfand!
Ich liebe dich, auch wenn du lachst und tollst,
um zu vergessen, was uns stumm ... weiterlesen


Stimme der Heimat

Ich stand allein in heißem Ringen
und weinte leis in schöner Nacht —
Da kam ein märchenhaftes Klingen
vom Alpsee in der Vollmondpracht.

Es sprachen tausend ... weiterlesen


VII.

Ich wandre ruhlos, wandre, wandre,
mein Leid will müd getragen sein,
und vor mir schreitet treu das andre,
das Schwester-Leid im Herzen dein.

Mich friert nicht, ... weiterlesen


Der Walnußbaum

Ich war ein Kind. Und mein Gespiele,
der jede Freude, jeden Traum
und jeden Kummer mit mir teilte —
das war ein alter Walnußbaum.

Fiel mir ein Zittern in die ... weiterlesen


Zwei Veilchen

Im Reif des Morgens fand ich heut
zwei Veilchen auf den Weg gestreut,
erfroren, sturmverweht.

Den ganzen Tag war immerzu
in mir ein Bangen ohne Ruh,
ein ... weiterlesen


Wille zum Guten

In dieser Welt
ist Zeit nicht, um zu ruhn -
wie schwer es fällt,
ich will das Rechte tun.

Füg`still mich ein
dem Banne meiner Pflicht,
will tapfer ... weiterlesen


Kind! Diesen Blick nicht, diesen wehen!

Kind! Diesen Blick nicht, diesen wehen!
Aus Augen, die voll Tränen stehen?
Mein Kind? Warum hast du geweint?

Glaub mir, es gibt ein Wiedersehen,
wo Sehnsucht, ... weiterlesen


Mutter und Kind

Kind! Mein Kind? Was schreist du so laut,
als hättest du den Tod geschaut?

`Der Todes enget war das nicht!
Ach, Mutter, verhülle dein Angesicht!

Ach, ... weiterlesen


Schlummerlied

Kindchen, mein Kindelchen, schlaf!
Eia, mein Kindchen, sei brav!

Frau Nachtigall singt dir im Pinienwald,
und horch, wie das Quaken der Unken schallt!
Vom ... weiterlesen


Die Medizin

Komm, Herzchen, nimm die Medizin,
dann wird das Fieber gut!
Das Schreien, Kind, hat keinen Sinn!
Nimm, Schatz, und zeige Mut!

`Ach, Mütterchen!` Der kleine ... weiterlesen


Erbarmen

Mensch, hab sie lieb, die armen Kranken,
die schmerzvoll in den Kissen liegen!
Gib ihnen Hoffnung, Kraftgedanken
und Märchen, die in Schlummer wiegen!

Mensch, ... weiterlesen


Mir träumte von duftenden Blüten

Mir träumte von duftenden Blüten,
die mir der Frühling gebracht,-
mir träumte von sonnigem Lande,
das mich gesund gemacht.

Und als ich am Morgen erwachte,
... weiterlesen


IX.

Mir träumte: er küßte mich auf den Mund,
Und ein Wunder geschah: ich war gesund.

Und selig erzitternd war ich erwacht —
und schrie vor Sehnsucht in der Nacht.


Jugend

Mit dem Strohhut in der Hand,
war es mir, als trügen Flügel
durch den Wald mich, übers Land,
über bunte Frühlingshügel.

Auf den heißen Wangen glühten
... weiterlesen


Ergebung

Mit Veilchenduft und hellen Vogelsangen
wird nun der Frühling alle Fesseln sprengen
und zieht vom Meere schon ins Land herein.

Mein junges Herz mit ungestümen ... weiterlesen


Schöner Abend

Müd` hab ich den schleppenden Tag verbraucht.
In Gold ist der weite Himmel getaucht,
und der Mond schwebt silbrig empor.

Und ich schaue und dürste und weine still
... weiterlesen


Mutter Natur

Nimm mich, du Gütige,
still an dein Herz!
Kühle, du Mächtige,
sanft meinen Schmerz!
Sieh nur, ich trage
so müde mein Los —
gib mir die Ruhe
... weiterlesen


Todesbitte

O Herr im Himmel, laß uns sterben,
mein Kind und mich, hol uns zu dir!
Viel lieber sterben als verderben!
Gib Frieden meinem Kind und mir!
Und muß es sein, daß wir noch ... weiterlesen


X. Seelenflug

Ruht mein kranker Leib, mit Gram beladen,
seufzend aus von seines Tages Pein,
müdgefoltert von den rauhen Pfaden,
wundgerissen von dem Felsgestein,-
und es fallen mir die ... weiterlesen


Die Lilie

Seht, verloren - meinem Leben gleich -
dürstet eine Lilie welk und bleich
auf dem alten Tisch von Palisander.
Ihre Kelche fallen auseinander.

Gestern stand sie ... weiterlesen


Der gute Hirte

Sie brachten mir ein sanftes Bild.
Das spricht zu mir und tröstet mild

  Ich seh` den guten Hirten ziehn
  und scheue Schaflein zu ihm fliehn,-
  ... weiterlesen


Sie sagen: Leben, das ist Freude

Sie sagen: `Leben, das ist Freude,
und jeden ruft das Glück einmal
nach dunkler Zeit in hellem
Kleide zum frohen, reichbestellten Mahl.`

Warum dann schied ein ... weiterlesen


Mondscheinballade

Uebers Dorf hin blinkt der Mond
aus den Wolkenrissen,
und ein Mädel jung und blond
wacht in schwülen Kissen.

`Lieber Mond, o sag mir`s doch,`
lispelt sie ... weiterlesen


Georginen

Um Lindenblüten schwärmen Bienen,
noch glüht der Julisonne Brand —
und sieh, schon blühn die Georginen,
als zöge kühl der Herbst ins Land!

Die Sennen ... weiterlesen


IV.

Und alles versinkt, und alles ist aus,
und leer sind Himmel und Welt —
ich reite verzweifelt zum Tore hinaus
und rase durchs herbstliche Feld.

Ich klimme zur ... weiterlesen


Zuversicht

Und, denke nicht an morgen,
denk fröhlich nur an heut!
Für morgen wird Gott sorgen
wie für der Lilien Kleid.

Und wenn dir alles dunkelt -
so schwarz ist ... weiterlesen


Der Zigeuner

Unter Akazien liegt der Zigeuner,
lacht und fiedelt, ein richtiger Streuner,
jubelnd und jauchzend zittert sein Lied,
weil er Schön-Mara im Maisfeld sieht.

  ... weiterlesen


Kindliche Frage

Warum denn, Mamma, bist du müd?`
So fragt mein Kind, an mich gelehnt.
Und ich: `Hörst du das heitre Lied,
das drüben von der Bude tönt?`

Stumm sieht das Kind ... weiterlesen


Was ich fühle, schreib ich nieder, weil niemand d

Was ich fühle, schreib` ich nieder, weil niemand da
ist, der mit mir spricht. So red` ich allein zu dir,
du meine nie gestillte, ruhelose Sehnsucht, mit der
ich spreche, wenn ... weiterlesen


Entschluß

Was pochst du so bange, mein einsames Herz?
Jung Herz, was quält dich so sehr?
Ist`s Ahnung von kommendem Leid und Schmerz?
Und Sorge vor Pflichten, die schwer?

... weiterlesen


Frühlingsmärchen

Was suchst du, Mädel, du lachendes Kind?
- `Ach, weißt du nicht Hecken, wo Veilchen sind?` -
Du! Kennst du das Märchen der Märzmondnacht?
Schon blühen die Veilchen. Nimm ... weiterlesen


Brandung

Was tobt ihr so, ihr schäumenden Wellen?
Im Dunkel der Rächte, im Morgenlicht?
Was will euer Zorn, ihr Sturmgesellen?
Hier steht ein Ufer, das nie zerbricht,
aus Stein ... weiterlesen


I. Begegnung

Was Wunsch heißt und Verlangen, war mir ferne.
Es schwieg mein Herz. Und meine Sehnsucht schlief.
Da kam`s. Und vier erschrockne Augensterne
versanken ineinander, heiß und ... weiterlesen


III. Abschied

Wir standen stumm uns gegenüber,
die Augen heiß, der Atem schwer.
Jäh brannten alle Kerzen trüber.
Und heitre Menschen um uns her!

Da nahmst du zitternd meine ... weiterlesen


Mein Geleit

Wird auf den Feldern Korn geschnitten,
liegt schwarz die Frühlingserde brach -
zu jeder Zeit, auf allen Schritten,
geht die Erinnerung mir nach.

Sie spielt im ... weiterlesen


Farbige Dämmerung

Zarte Rosenwölklein fliegen
schmeichelnd durch des Abends Grau,
so, wie Glücksgefühle lügen:
goldig, purpurn, grün und blau.

Sehnsucht will mein Herz ... weiterlesen


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