Wie sagt man noch? Synonyme Wörter-Datenbank businessandmore.de

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Gedichte - Martin Greif

Hoher Mittag am Meer

Alles Meer und Gestade ruht in Stille,
Nur die Sonne allein am Himmel wandert;
Fern, dem Auge verborgen rückt sie tiefer
In das einsame Blau des hohen Aethers.
Rings ... weiterlesen


Barbarazweige

Am Barbaratage holt` ich
Drei Zweiglein vom Kirschenbaum,
Die setzt` ich in eine Schale,
Drei Wünsche sprach ich im Traum:

Der erste, daß einer mich werbe,
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Die schöne Blumenverkäuferin

Am Marktplatz bei der Ecke
Da hab` ich niemals Eil`,
Da sitzt ein schönes Mägdlein
Und bietet Blumen feil.

Im Frühjahr waren`s Veilchen,
Jetzt Maienglöcklein ... weiterlesen


Hymnus an den Mond

Auch Du bist wirkendes Licht,
Prangender Mond,
Und Deinen Nächten gebietest Du
Froh als unbestrittener Herrscher.

Wauu Du voll heraufsteigst
Ueber die Kuppen des ... weiterlesen


Vertauschte Liebhaber

Bergwasser rauscht voll Wildgetos` --
Ein Holzknecht steht darin,
Wo`s stockt, macht er die Scheiter los,
Die tanzen wirr dahin.

Wohl aus den Bergen hoch und frei
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Bewöllkter Abend

Der Klee hat sich gefaltet,
Die Sonne geht zur Ruh`,
In Wolken wie erkaltet
Sinkt sie der Tiefe zu.

Noch ehe sie geschieden,
Ihr Blick sich schon verlor,
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Turmchoral

Die Stadt liegt noch im Werktagsrauche
Und spiegelt trüb im Fluß sich ab,
Da tönt uralt mit sanftem Hauche
Der Sonntagsgruß vom Thurm herab.

Des Erzes weitgetrag`ne ... weiterlesen


Ihr Grab

Es blüht ein Grab in treuer Hut,
Das beste Herz darinnen ruht.

Zu oberst blühen Rosen rot-
Dein Mund so manchen Kuß mir bot.

Und weiter ab die Lilie ... weiterlesen


Husarendurchmarsch

Es sprengen durch die Straßen
Rothe Husaren in hellem Galopp;
Sie wollen aus der Stadt hinaus
Und finden nicht das Thor.

Sie reiten in Winkelgäßlein,
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Abend

Goldgewölk und Nachtgewölke,
Regenmüde still vereint:
Also lächelt eine welke
Seele, die sich satt geweint.

Doch die Sonne sinkt und ziehet
Nieder alle eitle ... weiterlesen


Seufzer der Sehnsucht

Größer kein Herzeleid,
Als in der Rosenzeit
Einsam verkünunern.
Lieber von Menschen weit
Im Alter verwimmern,
Als in der Rosenzeit
Einsam verkümmern.


Deutsches Gebet

Herr , der Abend macht uns bange ,
der allmählich uns beschleicht ,
deine Stimme schweigt schon lange
und die Schmach hat uns erreicht .

Krieg und Zwietracht ... weiterlesen


Morgengang

Ich geh` auf stillen Wegen
Frühtags ins grüne Feld,
Wie lacht mir da entgegen
Die junge Morgenwelt!

Wohl tausend Blüthen schauen
Von Wald und Wiesen her,
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Fremd in der Heimat

In der Heimat war ich wieder,
Alles hab ich mir besehn,
Als ein Fremder, auf und nieder,
Mußt ich in den Straßern gehn.

Nur im Friedhof fern alleine
Hab ich ... weiterlesen


Juninächte

Juninächte, sternenlose,
In dem Blüthenmond der Rose!
Da das bange Herz dazu
Lieb` durchstürmte ohne Ruh`,

Blitzgezuck und Wetterleuchten!
Und die Nachtigall ... weiterlesen


Ritt zum Tajo

Kann Sennora mit uns reiten?
Sprach der Treiber früh,
Wo wir Abends überschreiten,
Wohnt am Tajo sie.

Auf das Maulthier schwangen Beide
Leicht die schönste ... weiterlesen


Fremd in der Fremde

Nirgend kann ich lange bleiben,
Ruhelos ist mir der Sinn,
Wolken, Wind und Wellen treiben
Ohne viel Erinnrung hin.

Wenn im Herbst die letzten Schwalben
Fliehen, ... weiterlesen


Vor der Ernte

Nun störet die Ähren im Felde
Ein leiser Hauch,
Wenn eine sich beugt, so bebet
Die andre auch.

Es ist, als ahnten sie alle
Der Sichel Schnitt -
Die Blumen ... weiterlesen


Frühlingswunsch

O Sonnenstrahl in blauer Luft,
Was schaffest du für Leben?
Zur Wiege wandelst du die Gruft
In deinem Wunderweben.

Die abgestorb`nen Sträucher blühn,
Verzagte ... weiterlesen


Liebesnacht

Sie:
O weile, süßer Geliebter!
Es trügt dich nur,
es hellt, nur wolkengetrübter,
der Mond die Flur.

Er:
Doch nimmer weilen und halten
die ... weiterlesen


Im Walde

So einsam ist es um mich her,
so friedlich und so still,
wenn nicht das Leid im Herzen wär`,
das nimmer schweigen will.

Die Vöglein singen dort und hier,
... weiterlesen


Ausblick aufs Meer

So still ist mein Haus
Und menschenleer,
Durch Lauben und Buchten hinaus
Schau` ich in`s Meer.

Ich schau` mich nicht satt
An seinem Glanz,
Sein Spiegel ist ... weiterlesen


Die einsame Wolke

Sonne warf den letzten Schein
Müd im Niedersinken,
Eine Wolke noch allein
Schien mir nachzuwinken.

Lange sie wie sehnend hing,
Ferne den Genossen.
Als die ... weiterlesen


Hochsommernacht

Stille ruht die weite Welt,
Schlummer füllt des Mondes Horn,
Das der Herr in Händen hält.

Nur am Berge rauscht der Born
Zu der Ernte Hut bestellt
Wallen Engel ... weiterlesen


Abend im Tal

Tiefblau ist das Thal,
Ueber den Wäldern gehet
Die Sonne still zur Ruh`,
Im sinkenden Strahl
Der Wipfel Regung wehet
Den leisen Sternen zu.


Die Schnitterin

Vor einem grünen Walde,
Da liegt ein sanfter Rain,
Da sah ich auf der Halde
Ein rosig Mägdelein.

Das fährt mit ihrer blanken,
Geschliffnen Sichel `rum
... weiterlesen


Welke Rosen

Weiße Rose, weiße Rosen,
Ach, wie blüht ihr doch so spät,
Längst zu küssen und zu kosen
Nimmermehr dies Herz versteht!

O wie stand es, o wie stand es
Anders ... weiterlesen


Herbstgefühl

Wie ferne Tritte hörst du `s schallen,
Doch weit umher ist nichts zu sehn,
Als wie die Blätter träumend fallen
Und rauschend mit dem Wind verwehn.

Es dringt hervor ... weiterlesen


Frühlingsnähe

Wieder seh ich jenen Schimmer,
jenen Schimmer an den Bäumen,
der mir sagt, es könne nimmer
lange mehr der Frühling säumen.

Ja, es ist ein holdes Zeichen,
und, ... weiterlesen


Rheinfahrt

Wimpel grüßen , Böller krachen ,
lustig schwimmen wir im Rhein ,
tiefe Boote , leichte Nachen
wollen uns Geleite sein .

Wohl , nun geht es rauschend weiter ,
... weiterlesen


Der Wanderer und der Bach

Wohin, o Bächlein, schnelle?
`Hinab ins Tal.`
Verhalte deine Welle!
`Ein andermal.`

Was treibt dich so von hinnen?
`Ei, hielt ich je?`
Willst du nicht ... weiterlesen


Das treue Paar

Zwei Liebste waren so traurig
Uud gingen viel allein,
Sie sind zusammen ertrunken
Zu Nacht im tiefen Rhein.

Man hat sie beide gefunden
Weit unten im fremden ... weiterlesen


Der Bergsee

Zwischen Wäldern eingebettet,
Traf ich seinen Wellenschoß,
Zitternd kaum, wie fast geglättet,
Und er ließ mich immer los.

Wohl erschien mir fremd sein Schweigen,
... weiterlesen


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