Wie sagt man noch? Synonyme Wörter-Datenbank businessandmore.de

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Gedichte - Lisa Baumfeld

Sünde

(Gemälde von Franz Stuck)


Allein die Sünde ist unendlich reich ... (Loris.)


... Ein weißes Weib lehnt in den dunklen Falten
Mit steinig weißen, ... weiterlesen


Todtenwacht

- »und dass ich das Schmerzlichste sage -« (Heine)


Ich hab` solange Todtenwacht gehalten
An der geliebten Bahre; - tausendmal
Geschluchzt auf wunden Knien, beim ... weiterlesen


In Schönheit

... Doch aus dem Spiegel trat - beklemmend nahe
Mein eig`nes Bild.

Ich hab` so oft geträumt
Von blonder, stiller, märchenheller Schönheit,
... weiterlesen


Herbst

... Und plötzlich sind die warmen Rosenmädchen
Zu Georginen, hart und müd` verblasst ...
Die Sonne zündet ihre Märchenfackel
Noch einmal blendend an, und festlich schwebt
... weiterlesen


Silberweiss

...Der Himmel ist so blau - von meinen blauen Träumen ...
Mein Stöhnen schauert tief in blassen Birkenbäumen
Und meine weissen, wirren Phantasien
Entbrennen licht im bebenden ... weiterlesen


Phantaisie d`Amour

...Du aber kennst mich nur, wenn ernst und bleich
mein Wesen ist gestimmt, harmonisch ... gleich ...
Und alles wird in mir: Gedanke, Seele ...

Ahnst du den Sturm, den ich ... weiterlesen


Lebensblut

...Ich aber will essen vom heiligen Leibe
Und saugen aus heiligem Becher das Blut,
- Woraus mir in rothen, erschütternden Dämpfen
Des Lebens Bedeutung entgegenflammt ...
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Isabella

...Sie sollte eine Königskrone tragen,
Weil sie so hoch ist, quälend schön und kühl - -
Aus steifem Sammt die schleppenden Gewänder,
Von schweigend dunklem, feierlichem ... weiterlesen


Schweigen

...Und rings das Schweigen ... tödlich schweres
Schweigen,
Als wär` der stumme, blasse Lebensgeist
So straff geschwellt mit lauten Schmerzensworten,
Dass er daran erstickend ... weiterlesen


Von meiner Seele

An jenem Tag erschuf Er meine Seele -
Gewittersturm zerwühlte grell die Luft
Und Blitze rissen feuerhelle Pfade
Aus dumpfer Nacht in lichte Ewigkeit ...

An jenem Tag ... weiterlesen


Mondschein (2)

Aus grünlich seid`ner Wolkendecke flammte
Der weisse, märchenhelle Mond empor
Wie eine schwere, bleichgeglühte Lilie
Aus sammt`nen Frühlingsrasen silbern blüht ...
... weiterlesen


Sehnsuchtslied

Blass und klingend fiel die Sonne
In das morgenfeuchte Laubnetz ...
Aus den Ranken, blass und klingend,
Schwebte licht ein wehes Lied.

Sehnsuchtswirr und qualvoll ... weiterlesen


Hellgrün

Das war ein fröstelnd banger Abend damals ...
In Hildgards Zimmer. Aus dem Steinkamin
Glitt röthlich Flackern über seid`ne Decken
Und Sammt und Schleifen ... Alles ... weiterlesen


Juni-Nachmittag

Der stille Tag spann gold`ne linde Fäden ...
Ein Seidennetz, das unsre Frühlingserde
Dem Himmel nah` zog. Und vom Himmel strich
Ein ferner, frommer, ahnungsbanger Hauch
... weiterlesen


Du sagtest

Du sagtest mir in jener Stunde
Dass meine Seele reich ist ...
Ich glaube fast, dass mir im Grunde
Nur alles, - alles - gleich ist.

Ich freu` mich jeder ... weiterlesen


Bitte

Du stiller, blauer Alpensee
Schenk` mir von deinem Frieden,
Ertränke du mein altes Weh,
Erfrisch` den Geist, den müden!

Ich möchte die Libelle sein,
... weiterlesen


Weisse Nelken

Du weiche, duftig-schwüle Blüte,
So seltsam nah mir und vertraut,
Als ob ein Hauch mir im Gemüthe
Wie Wehen deines Athems thaut`!

Dein Hauch ist drängend heisses ... weiterlesen


Nachmittag

Durch die kirchenstillen Zimmer
Spielt ein goldigkühler Schimmer,
Streift mit lichten Feenhänden
Schmeichelnd an den stummen Wänden ...

In den Ecken, aus den ... weiterlesen


Grau

Ein sinnend matter, grauverhüllter Tag ...
Er fliesst so weich heut mit mir selbst zusammen ...
Umflort sind Träume, Düfte, Klänge, Flammen ...
Weil ich am liebsten weinen - ... weiterlesen


Une page d`amour

Er liebte sie mit trunk`nem Lebensfieber ...
Er lechzte, aus dem weißen Feenleib
Ihr tiefstes Räthsel durstig einzusaugen ...
So liebte er, und seine Liebe war
Ein heidnisch ... weiterlesen


Rosen

Es drängt mein Selbst, das blütenlose,
Voll Sehnsucht ewig nach der Rose,
Die schlank in blonde Lüfte taucht,
Und tiefe, süsse Freude haucht!

Ich wollt` an ihrem ... weiterlesen


Erstarrt

Gebannt in dumpfes Nichts lag meine Seele.

Rings flammte Lieb` und Sommer in den Kelchen,
Rings blühten duftig die Gedichte auf ...
Doch meine Seele schlich erblindet, ... weiterlesen


Sommertraum

Golddurchflammte Ätherwogen,
Schwerer Äste grüne Bogen,
Süss verwob`ne Träumerei`n ...
Sommer, deine warmen Farben,
Helle Blumen, gold`ne Garben
Leuchten mir ins ... weiterlesen


Hier sollten Verse blüh`n

Hier sollten Verse blüh`n ... weil Thränen
Oft in die Kissen perlten heiss,
Weil blasses, duftgewob`nes Sehnen
So oft hier spann den Zauberkreis ...

Weil hier so ... weiterlesen


Ich brauche Menschen

Ich brauche Menschen! Ja - in hellen Zimmern,
Erfüllt von Düften, Lächeln, Fächeln, Flimmern,
Wo schlank geformt - leichtwiegende Gedanken
Von Mund zu Mund sich lachend, ... weiterlesen


Spleen

Ich war zu lang bei Todten ...

O, so lange
Lag seine blasse Hand auf meinem Blick,
Dass fahle Schleier auf die Erde fielen -
Und alles ward so fern und ... weiterlesen


Héliotrope

In deines Zimmers trauter Dämmerhelle ...
Die Luft gekost von rother Lichteswelle,
Und drin erzittern fromme Kinderlieder
Und feiner Duft von vollem, feuchtem Flieder,
... weiterlesen


Frühling

In der Luft, der frühlingsfeuchten,
Blitzt ein jähes, blondes Leuchten.
Lichte Strahlen rieseln nieder,
Singend haucht der schwere Flieder
Meine Träume aus, die alten ... weiterlesen


Impressions musicales

In schweigenden Nächten, aus weinenden Kelchen
Klingen die duftigen Elfen empor:
Schmächtige Mädchen mit todbleichen Wangen ...
Flehende Sehnsucht und reines Verlangen ...
... weiterlesen


Mondschein (1)

Mit mondesweissen, drängend tiefen Blicken
Starrt mich die blasse Herbstnacht fragend an.
- »Was ist`s? Was ist`s, dass du wie sonst nicht beben
Und weinen, lächeln, träumen kannst ... weiterlesen


Sommer

Nun flammt in gold`nen Fluten
Der trunk`ne Sommer durch die Luft,
Der Erde heisse, liebeswilde Gluten
Entbrennen hell in rothem Rosenduft ...

Nun weint in Nächten, ... weiterlesen


Glaubensbekenntnis

O, ich glaub` an weite Märchenauen,
Die im Wolkenland der Seele blauen, -
Und an Engel, die mit Schönheit laben,
Blondes Haar und weisse Hände haben;
Und ich höre in des ... weiterlesen


Qualen

Sieh`, ich verdurste! all mein Wesen lechzet
Nach deiner Seele, deinem tiefsten Selbst!
Du bist mir jetzt so quälend fern geworden!
Ich will mich fest in deine Seele saugen,
... weiterlesen


An ...

Um deine süße, grüne Seele
Ist mir so weh!
Daß ich sie dir im Frühling quäle
Mit Frost und Schnee.

Du Kind, das froh dem Sonnenleben
Entgegenblüht,
... weiterlesen


Thränen

Und es gibt Thränen, die nicht fliessen können,
Und es gibt Wunden, die den Geist verbrennen,
Viel unsagbare, unsichtbare Qualen,
Die nur im Dunkel ... blutend, dumpfroth ... ... weiterlesen


Matt

Und Nelken, die freudigen, glutenden,
Und Rosen, die liebenden, blutenden
Sind mir zu laut ...
Mich schmerzt das gelbe Sonnenlicht,
Das jäh in braune Träume bricht
... weiterlesen


Sehnsucht

»... Psyche, my soul.« ... Edgar Poe.


Du hast dereinst in heissen Stunden
Oft weinende, wünschende Sehnsucht empfunden,
Oft glühend begehrendes, drängendes ... weiterlesen


An den Meister

»Es war ein Räthsel an ihm ...« (Ibsen.)


- - - sie haben oft vom Frühlingshauch gesungen,
Und von dem Blust, der allen Menschen blüht,
Und wohlverständlich war ... weiterlesen


Parfum Tubéreuse

»Mon âme voltige sur les parfums ...« (Baudelaire.)


Ich will aus schwerem Duft und Sünden
Ein süsses Zauberreich begründen.
Und tödten will ich Schmerz ... weiterlesen


Die Schwalbe

»O swallow, singing swallow ...« (Swinburne.)


Du blaue Schwalbe, kehre wieder!
Lass` dich in meiner Seele nieder!
Du hattest dir ... so weich und traut
Darin ... weiterlesen


Mattgelb

»O toi, que j`eusse aimée ...«


Einmal sollte durch mein Leben
Jene Hand, die blasse, schweben,
Wie ein Lenzwind ... duftbethaut ...
In der Seele müden ... weiterlesen


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