Wie sagt man noch? Synonyme Wörter-Datenbank businessandmore.de

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Gedichte - Leo Sachse

Am Waldesrand und Meeresstrand

(Heiliger Damm)

Waldvöglein war noch eben wach,
Nun träumt`s schon von der Brut;
Nachtfalter unter`m Flügeldach
Auf duft`ger Blume ruht.
Unheimlich durch ... weiterlesen


Ergebung

Ach mit mir, dem Armen,
Hat kein Mensch Erbarmen,
Bin in Schmerz und Elend ganz allein!
Meiner Lebensgeister
Bin ich nicht mehr Meister,
Angst und Ohnmacht stellen ... weiterlesen


Wieder mein

Ach, wie wär`s möglich dann,
Daß ich dich lassen kann!
Komm` an mein Herz geschwind,
Mein Herzenskind!

Fühltest Du, teures Lieb,
Nicht, daß ich treu ... weiterlesen


Sonst und jetzt

Als ich in Deine Augen
Durst` meine Blicke tauchen
— Tief auf den Grund,
War ich so selig trunken,
Im tiefen See versunken,
— O so gesund!

Mir ... weiterlesen


Der Künstler und sein Ideal

Am Kämmerlein
So eng und klein
Ist doch ein trautes Wohnen.
Ich kann und mag
Im Prunkgemach
Des Königs nimmer thronen.

Das Fensterlein
... weiterlesen


Bitte

Auf hartem, scharfen Urgestein
Welch` weiches zartes Leben!
Viel Gräser schlank und Glocken fein
Sie wiegen, biegen, schweben.

Welch` wunderlieblich` ... weiterlesen


Im Mai

Aus Ast und Zweiglein drangen
In Fülle Blatt und Blüt`,
Und alle Vöglein sangen
Und wurden nimmer müd`
— So sangerglüht.

Waldvögleins ... weiterlesen


Unstet und flüchtig

Bald möcht` ich sein
Allein, allein —
Allein mit meinem Harme,
Und wieder bald
Wo`s hallt und schallt
In froher Menschen Schwarme.

Und bin ich ... weiterlesen


Lenzlob

Blauer Äther, grünes Thal,
Frühlingsodem, Frühlingsstrahl,
Waldesnacht und Wellenglanz,
Rings der Berge Kronenkranz!
Heimat, Heimat, trautes Land!
Zauberschön ... weiterlesen


Herr und Herrin

Da droben die Sterne
Sind nimmer so fern,
Und einer ist meiner,
Dem folg` ich so gern.
Ich sag` es mit Freuden:
Hab` Herrin und Herrn, —
Im Herzen das ... weiterlesen


An die Lindenblüte

Das Herzblatt ist Dir eigen,
D`rum lieb` ich, Linde, Dich;
Mit Deinen reichen Zweigen
Beschütz` und schirme mich! —

— Ihr tausend, tausend Blüten,
Wie ... weiterlesen


Das Lerchenlied im Himmelszelt

Das Lerchenlied im Himmelszelt,
Das Lied der Nachtigall,
Die Blumen all` in Wald und Feld:
Wem singt und blüht das all?
Nur wem im Herzen es wiederklingt,
Für den ... weiterlesen


Der Fels

Das Meer hat brausend sich erhoben,
Schlägt wütend an den Felsenwall;
Doch wie auch all` die Massen toben,
Stets stürzt zurück der Wogenschwall.

Hoch wälzt ... weiterlesen


Mein Herzblatt-Immergrün

Der Freunde Jubel ist verrauscht,
Bin wieder ganz allein,
Hab` wieder still mein Herz belauscht:
`s ist nicht mein Herz, `s ist Dein.

Wohl liegt jetzt zwischen Dir ... weiterlesen


Stets bei Dir

Der Himmel so heiter!
Die Luft so klar!
Wie glänzen die Berge
So wunderbar!

O könnt` ich wandern
Mit Dir allein
Auf Bergeshöhen
... weiterlesen


Am Bach

Der Himmel war so schwarz bedeckt,
Der Sonne Glanz verborgen;
Ich hatt` am Bach mich hingestreckt,
Das bange Herz voll Sorgen.
Und als das müde Haupt sich neigt,
... weiterlesen


Strände

Der Sommer schwand,
Verödet steht die Flur,
Entlaubt und stumm
Der sonst so schöne Wald.
Sie sind dahin
Die Freuden der Natur;
Die Wolken zieh`n,
... weiterlesen


Des Menschen Leben ist ein Buch

Des Menschen Leben ist ein Buch;
Die Blätter sind die Tage,
D`rauf schreibt das Schicksal Zug um Zug
Und schließt mit einer Frage. —
Dein Leben und das meine sind
... weiterlesen


Unnötige Sorge

Die Linde über hundert Jahr,
Die übervoll von Blüten war,
Ward über Nacht vom Blitz erschlagen.
`Wie werden die armen Vöglein klagen!`
So dacht` ich und besah den ... weiterlesen


Abend am Meer

Die Winde schweigen,
Die Welle ruht,
Die Sterne steigen
Aus kühler Flut.

Mit mildem Glanze
Der traute Mond
Im Sternenkranze
So lieblich ... weiterlesen


Am Meer

Die Wolken wandern,
Die Sonne verglüht,
Gold-purpurn leuchtet die See.
Die Woge wälzt sich
Schäumt und bäumt
Am Felsen in die Höh`.
    Die ... weiterlesen


Lenzluft

Du Lerche in Lüften
Was trillerst Du so?
Du flatternder Falter,
Was schillerst Du so?
Ihr Blätter und Blüten
An Baum und Gesträuch,
Ihr Kräuter und ... weiterlesen


Das Volkslied

Du Maid im losen Lockenhaar,
Mit Deinen Augen groß und klar,
Von dunklen Brauen überzogen,
Mit Deiner Lippen Liebesbogen,
Mit weicher Wang` und rundem Kinn,
Mit ... weiterlesen


Mein Dichten

Eh` sich der Brust ein Lied entrang,
War`s mir im Herzen oft so bang`,
Empfand ich leises Weh`n.
Und hoch und höher stieg die Glut:
Aus dunkler Tiefe quoll die Flut. -
... weiterlesen


Anna!

Ein Lied, das meiner Brust entstammt,
Hat mir das Herz von Druck befreit,
Hat meine Seele neu entflammt,
Hat höhern Zielen mich geweiht;
Das ist mein Glück. — Doch ... weiterlesen


Spätröslein

Ein Röslein blühte frisch und rot
In meinem Garten ganz allein:
All` andern Blumen waren tot;
Denn längst zog Sturm und Kälte ein.
Das Röslein aber stand versteckt
... weiterlesen


Erdacht, erlebt, empfunden - I.

Erdacht, erlebt, empfunden,
Im losen Reim verbunden.

I. Am Fels

Scheinleben und Scheintod

Ich klomm mit Fuß und Stock und Hand
Empor an ... weiterlesen


Am Abend

Es glänzt der Mond im Ätherblau,
Viel bunte Blumen blüh`n auf der Au`,
Die Vöglein singen im Lindenbaum,
Durch meine Brust zieht Lenzestraum;
Ich denk` an meiner ... weiterlesen


Gruß und Kuß

Gruß und Kuß
von Lenz und Liebe.


Küßt Frühlingsstrahl
Das Erdenthal,
Muß Schnee und Eis entweichen.
Weht Lenzesluft
Und Blütenduft,
... weiterlesen


Hast, Herz, Dich auch gefraget?

Hast, Herz, Dich auch gefraget,
Ob`s nun nicht schon zu spät?
Hast`s Lieben lang vertaget,
Wer ist`s, der nun Dir rät? —
— Es war in später Stunde,
In tiefer ... weiterlesen


Bester Tausch

Hoch hinter mächt`ger Felsenwand
Zwei Seen sind gelegen;
Ich klomm hinan mit Fuß und Hand
Auf nie begangenen Wegen.

Als ich dem Ziele ziemlich nah`.
Fand ... weiterlesen


An die Sonne

Holde Königin des Himmels,
Gold`ne Sonne sei gegrüßt,
Die die Nacht des Erdgetümmels
Hell mit Strahlen übergießt,
Die der Wolken Flor zerrissen,
Die der Erde ... weiterlesen


Herbst-Bilder

I.

Sens` und Sichel rasten
Unter`m Scheunendach,
Gold`ner Ähren Lasten
Füllen Fach um Fach.

Frucht der Halm` und Bäume
Lagert Schicht auf ... weiterlesen


Kühler Trank

Ich hab` es fest nun ausgemacht:
Mich darf kein Schmerz entmannen;
Kommt er bei Tag, kommmt er bei Nacht!
Ich jag` ihn flugs von dannen.

Wie drückte mich der ... weiterlesen


Traum im Schiff

Ich schlief im Schiff in dunkler Nacht,
Von hoher Flut getragen,
Da hört` im Traum ich ängstlich, laut
Ein Mägdlein weinend klagen.

Ich ging auf Deck, die Nacht ... weiterlesen


Der alte Schiffer

Ich steh` am Strand
Und pfeif` ein Lied;
Schon schwand das Abendrot.
Leis über`n Sand
Die Welle zieht,
Es schwankt mein Ruderboot.

Gegliedert ... weiterlesen


Ich suche Ruh

Ich suche Ruh`;
Zu läßt`s nicht zu.


Ich stand im Felde Sonntags früh,
Andächtigem Schau`n ergeben.
Ich sah der Erde süße Müh`,
Der Kräfte ... weiterlesen


Trübe Stimmung

Ich war ein Narr, Du warst ein Kind,
Ob wir nun anders geworden sind?
Wir beide liebten allein nur Dich;
Liebt jetzt vielleicht ein Wesen mich?
Ich wollte, ich hätte nie ... weiterlesen


Gleich und Gleich

Ihr armen Vöglein im Gesträuch,
Was soll das laute Klagen?
Seht Ihr den Adler über Euch?
Will Euch der Hunger plagen?

Das Futter ist doch gar nicht rar,
... weiterlesen


Herbst im Saalthal

Ihr Blätter, wie so traurig!
Ihr Nebel, wie so schaurig!
Der Sonnenstrahl so lau!
Dahin die milden Lüfte,
Dahin die Blumendüfte,
Das tiefe Himmelsblau!
... weiterlesen


Erdacht, erlebt, empfunden - II.

II. Am Wege

Ein Weidenbaum, ein Pflanzengreis,
Am Wege stand, der Tag war heiß;
Stock, Hut und Rock selbst ward zur Last,
Im kargen Schatten sucht` ich Rast.
... weiterlesen


Erdacht, erlebt, empfunden - III.

III. Auf See

Im Osten prangt noch prächtig Rot,
Im West der Wiederschein;
Nun trage, treues Ruderboot,
Mich in die Flut hinein!

Hoch wirft empor ... weiterlesen


Ein Erinnerungstag

Im Buch der Schöpfung steht geschrieben:
`Die Menschen sind erlesen,
Hoch über allen Wesen
Einander treu zu lieben!`
Und als wir Beide uns geseh`n,
Da war`s nach ... weiterlesen


In Schöneberg bei Innsbruck

Im tiefen Thale rauscht der Inn
Dahin im wilden Lauf,
Und jodelnd steigt die Sennerin
Zur hohen Alm hinauf.

Der Senne singt mit Hellem Sang,
Daß rings das ... weiterlesen


Nimm, Herz, zurück Dein Götterbild!

In Deinen Füßen hab` ich geweint
Und flehte um Gnade und Liebe:
— O daß ich ewig liegen bliebe,
Bis mir ein Hoffnungsstrahl erscheint!
Zu Deinen Füßen hab` ich ... weiterlesen


Lenzestraum

Kehrt nun der Frühling wieder
In unser Thal zurück,
Dann sing` auf`s Neu` ich Lieder
Und freue mich im Glück.

Dann steig` ich auf die Berge,
Wo Lust und ... weiterlesen


Waldröslein

Langweilen Dich die Wochentagsgeschichten:
Kind, lausche mir, ich will von Rosen dichten!
Komm` mit, komm` mit! ich will sogar Dir zeigen,
Die Stelle, wo die schönste Rose ... weiterlesen


Los alles Irdischen

Lenzeshauche sprangen
Die Knospen über Nacht.
Von zweier Augen Prangen
Mein Herz war aufgewacht.

Der Lenz zog durch die Fluren,
Die Liebe durch mein Herz; ... weiterlesen


Das vierblättrige Kleeblatt

Mein Schatzel ging auf grüner Au`
Zu suchen mir `ein Glück`,
Sie fand`s mit ihren Äuglein blau
Und kehrte froh zurück.

Sie barg es sorglich in Papier,
... weiterlesen


Lieb Schatzel

Nicht breiten die Bäume ihr schattig Geäst
Auf Arlbergs Höh`n;
Es brütet kein Vöglein im zierlichen Nest:
Und dennoch — wie schön!

Die Lüfte wie ... weiterlesen


Traumerlauscht, glückberauscht

Schlich mich in den Garten sacht
Hin zu Busch und Bäumen,
Stand in stiller Winternacht,
Wo die Blumen träumen.

Alles Träumen war Gesang,
— Lauter ... weiterlesen


Frühlingsankunft

Schon schwebt der Frühling wieder
Herab auf die Natur.
Schon schallen laut die Lieder
Auf unsrer trauten Flur.

Er zieht mit sanften Schwingen
Hin über`s ... weiterlesen


Die Dorflinde

Sei froh gegrüßt, traut` Linde,
So stark, so hoch, so alt!
Ich Deines Gleichen finde
Wohl nie im dichten Wald.

Dich pflanzten hier die Ahnen
Vor ... weiterlesen


Neigung

Siehe die Winde im Feld,
Wie sie die Ähre umschlinget!
Sieh` auch des Epheu Gelock,
Wie es die Eiche umgürtet!
Oder die Rebe wie fest
Sie um die Ulme sich ... weiterlesen


Zum Osterfest

Sieh` wie die Sonne lacht!
Langsam nach Winternacht
Ist die Natur erwacht.
Wind weht aus Süd und West,
Schnell schmilzt des Schneees Rest
Zum Osterfest.

... weiterlesen


Ergebung und Bitte

So sitzt man da
Und quält sich nun
Um so ein thöricht` Kind.
Ich lieb` dich ja,
Doch laß mich ruh`n,
Ich bitte: Flieh` geschwind!
Ich will nicht nach
... weiterlesen


Der dürre Strauch

Sprecht, wo ist der Frühling hin?
Ist er nicht gewesen?
Sollte doch mein trüber Sinn
Nur durch ihn genesen!

Nun die Sonne brennt so stark,
Und ich muß es ... weiterlesen


Letzte Klage, letzter Trost

Streckst Dich wieder auf die Folter,
Armes Herz, zu eig`ner Pein?
Laß das Quälen, laß das Quälen,
Herz, mein Herz, o laß es sein!

Fern in Deinem ... weiterlesen


Immerblüt

Traulich winkt am Wiesenrand
Jahres letzte Blüte.
Bunte Schar der Schwestern schwand
Waren matt und müde.

Maßlieb, Du mein Tausendschön,
Stern mit ... weiterlesen


Horch! Horch!

Von all` den kleinen Festgeschenken,
Womit man heute Dich beglückt,
Wirst Du am meisten — darf ich`s denken?
Von diesem Liedlein wohl entzückt.
Es ist das Beste, was ... weiterlesen


Pilz und Herbstzeitlose

Von Erl` und Esche Blatt um Blatt
Fallt ohne Windeshilfe,
Es knickt die Dolde, müd` und matt,
Tief hängt das Rohr im Schilfe.

Und schnell, eh`s grüne Gras ... weiterlesen


Ich denke Dein

Von ferne klinget sanft Geläut`
Herein in mein Gemach.
Es weht der Wind wie selten heut`
Und rüttelt an dem Dach.

So friedlich wie der Heerdenklang
War`s ... weiterlesen


Stets bekriegt - nie besiegt

Von steter Arbeit kraftbenommen,
Floh ich zu Dir, mein Hochlandsee.
Heil ward das Haupt, das Herz beklommen:
Erwacht ist drinnen altes Weh.

Ihr Wellen, die ihr ... weiterlesen


Lenzlied

Wacht auf, Ihr Schläfer groß und klein,
Du Blüte, Halm und Blatt!
Heraus aus seinem Kämmerlein,
Was Bein` und Flügel hat!

Erklingt nicht Euer ... weiterlesen


Sehnsuchtsschmerz

Warum so fern,
Mein Glück, mein Stern?
Mir bricht das Herz
Vor Sehnsuchtsschmerz!
Wie ist die Welt so freudenleer!
Ich irr` allein, allein umher!
Ich bitte ... weiterlesen


Des Lebens Kleinod

Was acht` ich Geld und Würden,
Des Lebens schwere Bürden
Mit trügerischem Schein?
Mir ward als Erdensohne
Des Lebens schönste Krone:
Ein treues Weib ward ... weiterlesen


Das deutsche Volkslied

Was ist Dein Schatz, Du Heimat mein?
Wo wahrt mein Volk sein höchstes Gut?
Ist es nicht Gold und Edelstein,
Beschützt durch eines Drachen Wut?
Ist es nicht was im ... weiterlesen


Thränen im Mai

Welch` Jubelruf, welch` Freudenschrei
Erfüllt die ganze Welt?
Erschienen ist der holde Mai,
Und grün ist Wald und Feld,

Und Alles schwärmt und jauchzt und ... weiterlesen


Gefunden

Wenn droben auch die Wolken hangen,
Wenn Thal und Höhen nebelgrau:
Mir ist mein Himmel aufgegangen,
Wenn ich in Deine Augen schau`.

Des Himmels Blau erfreut das ... weiterlesen


Thüringen

Wenn ich so auf Bergen stehe,
Unter mir die grüne Au`,
Fluß und Wald und Felder sehe,
Über mir des Himmels Blau,
Sonnengold um Bergesgipfel,
Purpurglut am ... weiterlesen


Ich und Du

Wer wohl das Wörtlein hat erfunden,
Das Wörtlein mit dem Zauberklang,
Was längst den Erdkreis überwunden,
Was Erd` und Himmel hat verbunden,
Was mich begeistert zum ... weiterlesen


Am Fenster

Wie die Flocken fliegen
Vor dem Hause dicht!
Wie die Pappeln biegen,
D`ran der Wind sich bricht!

Wie die Menschen laufen,
Dicht und tief verhüllt!
... weiterlesen


Vergeblich

Wie doch die Menschen schwärmen!
Das Sehnen und das Härmen
Bringt bittersüßes Leid.
— Umsonst ist alles Lehren,
Vom Lieben zu bekehren,
Gelang zu keiner Zeit.


Vergißmeinnichtsknospe und Blüte

Wie Morgenrot die Knospe glüht,
Wie himmelblau die Blume blüht;
Doch eh` der Sommer noch verstrichen,
Ist sie verfall`n, verwelkt, verblichen.
Wie Morgenröte und ... weiterlesen


Wir

Wir schlagen Ball und treiben Rad
Und laufen um die Wette,
Erstürmen kühn den steilsten Pfad
Und spielen Schlang` und Kette.

Wir ziehen in den wild`sten Strom
... weiterlesen


Womit ich die Braut in Briefen erbaut - I.

Womit ich die Braut
In Briefen erbaut.


1. Herzblättchen

Ich hab` ein Schätzchen zart und fein,
Das mir so ganz gefällt;
Und ist es erst ... weiterlesen


Womit ich die Braut in Briefen erbaut - II.

Womit ich die Braut
In Briefen erbaut.


3. Die armen Amseln

Am Fliederbaume, vor dem Fenster
Da Hausen allerlei Gespenster
Und zausen Zweig` ... weiterlesen


Am Wege

Zigeuner zieh`n seit aller Zeit
Unstät von Land zu Land;
Ob durch Tyrol, sagt` ich im Streit,
Das ist mir unbekannt.

Der Freund war still, wir stiegen dann
... weiterlesen


Mein Schild

Zwei Dinge hab` ich heut` gefunden,
Und, was sie sprachen, reimverbunden:
— Hie Fichtenzweig, hie Lindenblatt.

`Mich treibt ein ungebändigt Sehnen,
Ich muß ... weiterlesen


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