Wie sagt man noch? Synonyme Wörter-Datenbank businessandmore.de

Anzeigen


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Gedichte - Karoline Günderrode

Adonis Tod

1.

Die Göttin sinkt in namenlosem Leide;
Den Jäger traf des Tieres wilde Wut;
Die Rose trinkend von des Jünglings Blut,
Glänzt ferner nicht im weißen ... weiterlesen


Der Nil

Aber ich stürze von Bergen hernieder,
Wo mich der Regen des Himmels gekühlt,
Tränke erbarmend die lechzenden Brüder,
Daß sich ihr brennendes Bette erfüllt.

... weiterlesen


Die Bande der Liebe

Ach! mein Geliebter ist tot, er wandelt im Lande der Schatten,
Sterne leuchten ihm nicht, ihm erglänzt kein Tag
Und ihm schweigt die Geschichte; das Schicksal der Zeiten
Gehet ... weiterlesen


Schicksal und Bestimmung

an Charlotte

Blumen flecht’ ich scherzend nicht für dich zum Kranze,
Und mein Rhythmus weiht sich nicht zum leichten Tanze,
Von Bestimmung re’ er ernste Worte ... weiterlesen


Ariadne auf Naxos

Auf Naxos Felsen weint verlassen Minos Tochter.
Der Schönheit heisses Flehn erreicht der Götter Ohr.
Von seinem Thron herab senkt, Kronos Sohn, die Blitze,
Sie zur ... weiterlesen


Buonaparte in Egypten

Aus dem Schoos der Nacht entwindet mühesam die Dämmerung sich,
Und der Dämmerung Gebilde löset einst des Tages Licht.
Endlich fliehet die Nacht! und herrlicher Morgen
Golden ... weiterlesen


Aegypten

Blau ist meines Himmels Bogen,
Ist von Regen nie umzogen,
Ist von Wolken nicht umspielt,
Nie vom Abendtau gekühlt.

Meine Bäche fließen träge,
Oft ... weiterlesen


Gebet an den Schutzheiligen

Den Königen aus Morgenlanden
Ging einst ein hell Gestirn voran
Und führte treu sie ferne Pfade,
Bis sie das Haus des Heilands sah’n.

So leuchte über meinem ... weiterlesen


Hochroth

Du innig Roth,
Bis an den Tod
Soll mein Lieb Dir gleichen,
Soll nimmer bleichen,
Bis an den Tod,
Du glühend Roth,
Soll sie Dir gleichen.


Piedro

Dunkel ruhet auf den Wassern,
Tiefe Stille weit umher,
Piedro`s Schiff nur theilt die Wellen,
Seine Ruder schlägt das Meer.

Aber Piedro steht am Maste
Und ... weiterlesen


Vorzeit, und neue Zeit

Ein schmahler rauher Pfad schien sonst die Erde.
Und auf den Bergen glänzt der Himmel über ihr,
Ein Abgrund ihr zur Seite war die Hölle,
Und Pfade führten in den Himmel und ... weiterlesen


Der Kuss im Traume

Es hat ein Kuß mir Leben eingehaucht,
Gestillet meines Busens tiefstes Schmachten.
Komm, Dunkelheit! mich traulich zu umnachten,
Daß neue Wonnen meine Lippe saugt.

... weiterlesen


Der Luftschiffer

Gefahren bin ich im schwankenden Kahne
Auf dem blaulichen Ozeane,
Der die leuchtenden Sterne umfließt,
Habe die himmlischen Mächte begrüßt.
War in ihrer Betrachtung ... weiterlesen


Orphisches Lied

Höre mich, Phoibos Apoll! Du, der auf bläuligem Bogen
Siegreich schreitet herauf an wölbichter Feste des Himmels,
Spendend die heilige Helle der wolkenerzeugenden Erde,
... weiterlesen


Zueignung

Ich habe dir in ernsten stillen Stunden,
Betrachtungsvoll in heil’ger Einsamkeit,
Die Blumen dieser und vergangner Zeit,
Die mir erblüht, zu einem Kranz gewunden.

... weiterlesen


Die Töne

Ihr tiefen Seelen, die im Stoff gefangen,
Nach Lebensodem, nach Befreiung ringt;
Wer löset eure Bande dem Verlangen,
Das gern melodisch aus der Stummheit dringt?
Wer ... weiterlesen


Wunsch

Ja Quitos Hand, hat meine Hand berühret
Und freundlich zu den Lippen sie geführet,
An meinem Busen hat sein Haupt geruht.

Da fühlt ich tief ein liebend fromm ... weiterlesen


Ueberall Liebe

Kann ich im Herzen heiße Wünsche tragen?
Dabei des Lebens Blütenkränze sehn,
Und unbekränzt daran vorübergehn,
Und muß ich trauernd nicht in mir verzagen?

... weiterlesen


Liebst du das Dunkel

Liebst du das Dunkel
Tauigter Nächte?
Graut dir der Morgen,
Starrst du ins Spätrot,
Seufzest beim Mahle,
Stößest den Becher
Weg von den Lippen?
... weiterlesen


Der Kaukasus

Mir zu Häupten Wolken wandeln,
Mir zur Seite Luft verwehet,
Wellen mir den Fluß umspielen,
Türmn sich und brausen, sinken. -
Meine Schläfe Jahr’ umgaukeln,
... weiterlesen


Des Knaben Abendgruss

Mitternacht! Mitternacht!
Ich bin erwacht,
Der Mondenschein
Schaut hell herein
In mein Kämmerlein;
Da muß ich traurig sein.
Denn sonst im Mondenschein
... weiterlesen


Novalis

Novalis, deinen heil’gen Seherblicken
Sind aufgeschlossen aller Welten Räume,
Dir offenbart sich weihend das Gemeine,
Du schaust es in prophetischem Entzücken.

... weiterlesen


Liebe

O reiche Armuth! Gebend, seliges Empfangen!
In Zagheit Muth! in Freiheit doch gefangen.
  In Stummheit Sprache,
  Schüchtern bei Tage
  Siegend mit ... weiterlesen


Adonis Totenfeier

Wehe! daß der Gott auf Erden
Sterblich mußt geboren werden!
Alles Dasein, alles Leben
Ist mit dem Tod gegeben.
Alles wandelt und vergehet,
Morgen sinkt, was heute ... weiterlesen


Die eine Klage

Wer die tiefste aller Wunden
Hat in Geist und Sinn empfunden
Bittrer Trennung Schmerz;
Wer geliebt was er verlohren,
Lassen muß was er erkohren,
Das geliebte ... weiterlesen


Die Einzige

Wie ist ganz mein Sinn befangen,
Einer, Einer anzuhangen;
Diese Eine zu umpfangen
Treibt mich einzig nur Verlangen;
Freude kann mir nur gewähren,
Heimlich diesen ... weiterlesen


Die malabarischen Witwen

Zum Flammentode gehn an Industranden
Mit dem Gemahl, in Jugendherrlichkeit,
Die Frauen, ohne Zagen, ohne Leid,
Geschmücket festlich, wie in Brautgewanden.

Die ... weiterlesen


Verschiedene Offenbarungen des Goettlichen

Zum Menschen schwebte sonst der Geist des Herr hernieder,
Mit Menschen wandelt’ er nach Menschensitte
Und er erhörte frommer Beter Bitte.
Zu Mose sprach der Geist, errette ... weiterlesen


Zwei Augen wie Sterne

Zwei Augen wie Sterne
Die sähen so gerne
Das wonnige Licht,
Und dürfen es nicht;
Die hellen Karfunklen
Die könnten verdunklen
Das sonnige Licht,
... weiterlesen


Anzeigen


Suche in 361091 Wörtern und 109475 Wortgruppen - Impressum