Wie sagt man noch? Synonyme Wörter-Datenbank businessandmore.de

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Gedichte - Ernst Moritz Arndt

Als ich ein Kind war

Als ich ein Kind war,
Was sah ich für Farben!
Himmlische Schimmer
Glänzten im Abendschein,
Glänzten im Morgenrot,
Und wann der Schlaf sanft
Einwiegte die ... weiterlesen


Grablied

Auf! Laßt uns fröhlich singen
Ein Lied von Tod und Grab!
Gar herrlich soll es klingen
Ins letzte Bett hinab:
Des Friedhofs stiller Hügel
Kein Leben deckt er zu,
... weiterlesen


Trinklied

Bringt mir Blut der edlen Reben,
Bringt mir Wein!
Wie ein Frühlingsvogel schweben
In den Lüften soll mein Leben
In dem Wein.

Bringt mir Efeu, bringt mir ... weiterlesen


Einladung zum Tanz

Das Schwert ist gefeget,
Der Säbel ist blank,
Der Speer ist umleget
Mit Stahl breit und lang,
Der Mut ist gewetzet,
Das Herz sich erletzet
Mit Trommeln und ... weiterlesen


Freudenlied

Es singen die Söhne der Weisheit, die Alten:
Bekränzt Euch mit Rosen, die frühe verblühn!
Ihr werdet dem hinkenden Alter, den Falten,
Dem Nachen des Charon doch nimmer ... weiterlesen


Lügenmärchen

Ich will euch erzählen und will auch nicht lügen:
ich sah zwei gebratene Ochsen fliegen,
sie flogen gar ferne -
sie hatten den Rücken gen Himmel gekehrt,
die Füße wohl ... weiterlesen


Heimweh nach Rügen

O Land der dunklen Haine,
O Glanz der blauen See,
O Eiland, das ich meine,
Wie tut`s nach dir mir weh!
Nach Fluchten und nach Zügen
Weit über Land und Meer,
Mein ... weiterlesen


Frühling im Alter

Singen die Vöglein im grünen Wald,
Klingen die Bächlein bergunter,
Lockt es den Alten mit Lustgewalt,
Klopfet das Herz ihm so munter:
Denket der Wonnen verschienener ... weiterlesen


Der Dämon des Sokrates

Sokrates, der grosse Geisteskämpfer,
Hatte einen Flüstrer und Erreger,
Einen Weiser Leiter Halter Dämpfer
Und auch Diener und Laternenträger,
Wo es galt durch Finsterniß ... weiterlesen


Ballade

Und die Sonne machte den weiten Ritt
Um die Welt,
Und die Sternlein sprachen: `Wir reisen mit
Um die Welt`;
Und die Sonne, sie schalt sie: `Ihr bleibt zu Haus!
Den ich ... weiterlesen


Mut des Verderbens

Und hätt` ich zehntausend Köpfe
Und trüge keinen zu Haus,
Die feigen Schurken und Tröpfe,
Sie machen mir`s zu kraus.

Und trüg` ich zehntausend Kronen,
... weiterlesen


Jugend und Alter

Und in meiner Jugend schalt ich:
Wohin fliegst du, kühner Muth?
Wohin flammst du so gewaltig,
Du unstillbar wilde Gluth?
Himmelstürmende Gedanken,
Allertiefste ... weiterlesen


Stammbuchblatt

Was ist Liebe? Eine zarte Blume,
Die zerflattert, wenn die Hand sie pflückt,
Eine Göttin, die im Heiligtume
Nur durch Anschaun Sterbliche beglückt,
Eine Biene, die mit ... weiterlesen


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