Wie sagt man noch? Synonyme Wörter-Datenbank businessandmore.de

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Gedichte - Edgar Allan Poe

Gebet

Am Morgen - am Mittag - im Abendlicht
Vernahmst Du, Maria, mein Lobgedicht.
In Lust und Leid - in Wonne und Weh,
Gott-Mutter, auch fernerhin mit mir geh!
Als strahlende ... weiterlesen


Ein Traum im Traume

Auf die Stirn nimm diesen Kuß!
Und da ich nun scheiden muß,
Laß mich dir gestehn zum Schluß:
Die ihr wähntet, daß ein Traum
Meine Tage, irrtet kaum.

Wenn ... weiterlesen


An meine Mutter (1)

Da mir gewiß ist, daß im Himmelsreich
Die Engel, wenn sie glühend sich benennen
Mit Liebesnamen, dennoch keinen kennen,
Der den geweihten Lauten »Mutter« gleich -
Geschah es ... weiterlesen


Die Stadt im Meer

Das ist des Todes Residenz,
Diese seltsame Stadt im fernen Westen.
Hier thront er und erteilt Audienz
Den Bösen und Guten, den Schlimmsten und Besten.
Hier stehen mächtige ... weiterlesen


An Annie

Dem Himmel sei Dank,
Die Gefahr ist vorüber!
Wohl bin ich noch krank,
Doch das schreckliche Fieber,
Das Lebensfieber,
Ist glücklich bekämpft,
Ist endlich ... weiterlesen


Braut-Ballade

Der Ring an meiner Hand,
Der Kranz aufs Haar gesetzt -
Mein ist nun Prunk und Tand
Und wunderbar Gewand,
Und ich bin glücklich jetzt.

Und mein Herr, er liebt ... weiterlesen


An -

Die Kelche, oft im Traum erschaut,
Wo Singvögel sich wiegen,
Sind deine Lippen - und der Laut
Melodisch draus entstiegen -

Dein Augenstrahl, mir sanft erglüht,
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Ulalume

Die Wolken türmten sich mächtig,
Die Blätter waren verdorrt
Sie waren kraus und verdorrt.
Es war Oktober und nächtig
An einem unseligen Ort.
Es war nahe dem ... weiterlesen


An den Fluss

Du schöner Fluß mit deiner Flut,
Die niemals stille hält.
Du bist ein Bild von Jugendmut,
Von einem Herzen unverstellt.

Doch wenn in dein kristallnes Blau,
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An eine im Paradiese

Du warst mir, was zum Bilde
Die Seele früh erkor:
Ein Eiland, wo die wilde
Unrast sich sanft verlor,
Ein Schrein, und davor milde
Ein Weiheblumenflor.

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An Frances S. Osgood

Du willst, daß man dich liebt, so weiche
Nie davon, was dein Wesen ist.
Bleibe nur immerdar die Gleiche,
Sei nichts, was du nicht wirklich bist.
Dann wird auch deine sanfte ... weiterlesen


El Dorado

Ein Ritter, hehr
Von Art und Ehr`,
Durch Sonnenschein zog und Schatten.
Er ritt gar lang
Durchs Land und sang
Und suchte El Dorado.

Doch wurde alt
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Der Rabe

Eines Nachts, aus gelben Blättern mit verblichnen Runenlettern
Tote Mären suchend, sammelnd von des Zeitenmeers Gestaden,
Müde in die Zeilen blickend und zuletzt im Schlafe nickend,
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Das ruhlose Tal

Einst lächelte ein friedliches Tal,
Aus welchem die Leute allzumal
Gezogen waren in stürmische Fernen,
Nachdem sie zu den gütigen Sternen
Gefleht, von ihren azurnen ... weiterlesen


Das Tal der Unrast

Einstmals war ein stilles Tal,
Unbewohnt; mit Schild und Stahl
Zog das Volk in Kriege fort;
Hielten milde Sterne dort
Vom arzurnen Turm zur Nacht
Über all die Blumen ... weiterlesen


Schweigen

Es gibt Begriffe, Dinge körperlos,
Urbilder jener Zwillingswesenheit,
Welcher der urzeitliche Schöpferschoß
Von Stoff und Geist Gestalt und Leben leiht.
Es gibt ein ... weiterlesen


Annabel Lee

Es ist lange her, da lebte am Meer,
Ich sag euch nicht wo und wie -
Ein Mägdelein zart, von seltener Art,
Mit Namen Annabel Lee. Und das Mägdelein lebte für mich allein,
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An F ... S.

Geliebte! In dem Ungemach,
Das sich in meinen Pfad gedrängt,
(Ein rauher Pfad, steinicht und brach,
Von allen Seiten eingeengt), -
Kennt meine Seele einen Ort,
Dessen sie ... weiterlesen


An F -

Geliebte! mitten in der Qual,
Die meinen Erdenpfad umdrängt
(Ach, trüber Pfad, den nicht einmal
Einsam erhellt einer Rose Strahl),
Meine Seel` an einem Troste hängt:
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Für Annie

Gottlob! die Gefahr
Ist nun endlich vorbei,
Von schleppender Krankheit
Ward endlich ich frei -
Ward sieghaft vom Fieber,
Dem »Leben«, nun frei.

Ich weiß ... weiterlesen


An Helene (2)

Helene, deine Schönheit ist für mich,
Was müden Wanderern ein Nachen, der
Sie sanft aus einem fernen Himmelsstrich
Hinüberleitet übers Meer
Zu heimatlicher Wiederkehr.
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Die Glocken

Hört die Schlittenglocken, die hellen,
Die fröhlichen, silbernen Schellen!
Wie sie klingen und klingen und klingen
Zu der Rosse feurigen Sprüngen.
Wie es ringsherum blinkt ... weiterlesen


Eulalie

Ich lebte allein
In Kummer und Pein
Und krank an Seele und Leib,
Da ward die liebliche Eulalie
Mein sanftes, lächelndes Weib,
Da ward die blondhaarige Eulalie
... weiterlesen


An Helene (1)

Ich sah dich einmal, einmal nur - vor Jahren.
Es war in einer Julinacht; vom klaren
Gestirnten Himmel, wo in sichrer Schwebe
Der volle Mond eilends die Bahn durchlief,
Fiel weich ... weiterlesen


Lied

Ich sah dich unterm Myrtenkranz
Erröten tief und zag,
Da noch die Welt in eitel Glanz
Und Liebe vor dir lag.

Von allem Prunk und Flackerlicht
In deinem ... weiterlesen


Die Schläferin

Ich steh um Mitternacht allein
Im mystisch weißen Mondenschein.
Dem vollen goldenen Gestirne
Entströmen feuchte Nebeldünste
Und fallen auf die blauen Firne
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An ...

Ich traure nicht, daß schon am Ziel
Mein irdisches Geschick,
Daß langer Jahre Frucht zerfiel
In einem Augenblick.

Nicht, daß kein einziger wie ich
So einsam ... weiterlesen


Der Eroberer Wurm

Im Weltenraum ist Galanacht.
Im Theater sitzt gedrängt
Eine Engelschar in Festestracht,
Verschleiert, zährendurchtränkt,
Und lauscht einem wechselvollen Stück,
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Das Geisterschloß

In der Täler grünstem Tale
Hat, von Engeln einst bewohnt,
Gleich des Himmels Kathedrale
Golddurchstrahlt ein Schloß gethront.
Rings auf Erden diesem Schlosse
Keines ... weiterlesen


An Marie Louise Shew

In des Verstandes eitler Überhebung
Verkündete ich einst die »Macht der Sprache«,
Bestritt, daß ein Gedanke je erwache,
Für den das Wort ohnmächtig zur Belebung.
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Der See

In meinen jungen Jahren trieb
Mich Sehnsucht oft an einen Ort,
Der mich gebannt hielt wie ein Hort.
So war die Einsamkeit mir lieb
Von einem See, um dessen Rand
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Die Schlafende

In tiefe Junimitternacht
Der mystische Mond herniederwacht.
Einschläfernde Nebel dunsten leise
Heraus aus seinem goldnen Kreise
Und triefen sanft wie Schlummerlieder
... weiterlesen


Das Verwunschene Schloss

Inmitten einer lieblichen Au,
Die kristallenes Licht übergoß,
Stand ehemals ein stolzer Bau,
Ein strahlend schönes Schloß.
Das Reich, wo es sich luftig erhob,
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Annabel Lee (Originaltext)

It was many and many a year ago,
In a kingdom by the sea,
That a maiden there lived whom you may know
By the name of Annabel Lee;
And this maiden she lived with no other ... weiterlesen


Traumland

Jenseits des Raums, jenseits der Zeit
Dehnet sich wild, dehnet sich weit
Ein dunkles Land.
Auf schwarzem Thron
Regiert ein Dämon,
Die Nacht ... weiterlesen


An Zante

O schönes Eiland, das den holden Namen
Der Blumen allerlieblichster entlehnt,
Du weckst in meiner Seele wundersamen
Erinnerungszauber, den ich tot gewähnt.
Wie viele ... weiterlesen


Sonett an die Wissenschaft

O Wissenschaft! Du Sproß der Greisin Zeit,
Vor dessen Späherblick nichts sicher ist!
Du Geier, fluglahm vor der Wirklichkeit,
Was spürst du nach dem Dichter so voll List?
... weiterlesen


Ein Traum

Oft fand ich mein entschwundnes Glück
In einem nächtlichen Gesicht,
Doch ließ mich hoffnungslos zurück
Ein wacher Traum im Tageslicht.

Ach, was ist nicht ein ... weiterlesen


The Raven

Once upon a midnight dreary, while I pondered, weak and weary,
Over many a quaint and curious volume of forgotten lore,
While I nodded, nearly napping, suddenly there came a tapping,
... weiterlesen


Romanze

Romanze, die am Nachmittag
Gern traumhaft nickt und singt im Hag,
Wo überm schattendunklen Teich
Die Zweige säuseln sacht und weich -
Einst warst du, da ich wild und ... weiterlesen


Märchenland

Ströme und dunkle Täler und Tiefen,
In wolkengleichen Wäldern versteckt,
Deren Formen uns ganz verdeckt,
Weil sie von bleiernen Nebeln triefen.
Riesige Monde, die wachsen ... weiterlesen


Israfel

Und der Engel Israfel, dessen Herz eine Laute ist
und der die süßeste Stimme von allen Kreaturen
Gottes hat.
Koran

Im Himmel wohnt ein Geist,
Sein Herz ein ... weiterlesen


Das Kolosseum

Urbild des alten Roms! Reliquienschrein
Erhabener Betrachtung! Nach so langer,
Mühseliger Pilgerschaft und heißem Durst
(Durst nach dem Quell des Einst, der in dir fließt)
... weiterlesen


An M. L. S.

Von allen, die dich preisen wie den Morgen,
Die, wenn du fern bist, wähnen, es sei Nacht,
Am Himmel erloschen sei die Sonne -
Von allen, die dich unter Tränen segnen,
Daß ... weiterlesen


An meine Mutter (2)

Weil ich denn fühle, daß im Himmel
Die Engel, wenn in Liebe sie entbrennen,
Von allen heißen Liebesworten doch
Keins so voll Verehrung wie `Mutter` kennen,

Drum ... weiterlesen


Hymne

Wenn ich des Morgens mich erhob,
Maria! hörtest du mein Lob.
Legte ich mich zum Schlummer hin.
Pries ich dich, Himmelskönigin.
Als noch die Stunde hell entflog,
... weiterlesen


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