Wie sagt man noch? Synonyme Wörter-Datenbank businessandmore.de

Anzeigen


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Gedichte - Daniel Czepko von Reigersfeld

Biß auf den Mund

Alles, was ich seh an dir,
Deiner Stellung, Wonn und Zier:
Deiner Wangen freundlich Lachen,
Wann sie Rosengrüblein machen,
Deiner Augen Schertz und Spiel,
Wann sie sind ... weiterlesen


Das Mein in dir erweckt Begier

Das beste bleibt die Seel, und die war raus getrieben,
Itzt schwebt sie um den Punct (du bists) so drinnen blieben.


Das Gräslein ist ein Buch...

Das Gräslein ist ein Buch,
suchst du es aufzuschließen,
du kannst die Schöpfung draus
und alle Weisheit wissen.


Zum Ende

Das Leben der Natur ist Lauffen und Verlangen,
Es eilet einig hin, wo es ist ausgegangen.


Göttliche Schauung

Der Gott sieht, sieht ein Nicht.
Daß er nicht sagen kann,
Dasselbe nicht sieht er,
und ihn sieht alles an.


Das ewige Heute

Der wird nicht auferstehn,
der vor nicht auferstanden,
Der jüngste Tag ist jetzt
und nicht danach vorhanden.


Im Ausbruch

Die Seel´, ein Strahl von Gott,
geht in die Welt dahin,
Willst du Gott schaun,
mußt du mit ihr zurücke ziehn.


Das Beständige

Ein Stab im Zirkel steht,
der andre mißt und trägt,
So steht der innre Mensch,
der äußte wird bewegt.


Es bringt dir ein Gott...

Es bringt dir ein Gott
ein jedes Gräslein bei,
Und macht es dazu klar,
daß er dreifaltig sei.


Liebe kann nichts als lieben

Es liegt nichts dran,
ob es der Mensch nicht merken will,
Gott liebt ihn, wie er ist,
ohn Maß und Zeit und Ziel.


Über Wissen

Gott kenn ich bloß durch Gott:
Doch hab ich Gott erkiest,
Weiß ich so viel, daß ich
das nicht weiß, was Gott ist.


Keiner macht es besser

Nicht fluch auf ihn, du thust, was Adam hat gethan,
Der Apffel ist in dir, und beissest täglich an.


Angst und Hohn der Liebe Lohn

Nimm die Rose von den Dörnern,
zeige dann den Frühling an;
nimm die Ähren mit den Körnern,
sage, was der Sommer kann.
Nimm der Trauben süßen Preis,
sprich darauf, ... weiterlesen


Nicht in Dir

Schau alle Ding in Gott
und Gott in allen an,
Du siehst, das alles sich
in ihm vergleichen kann.


Wehrung der Dinge

Vor mir war keine Zeit,
nach mir wird keine sein,
Mit mir gebiert sie sich,
mit mir geht sie auch ein.


Das und weiß nicht was

Was mehr als diese Zier
Die Pfauen so nicht mahlet,
Was mehr, als was da strahlet,
Aus deinen Augen für:
Was mehr, als dieses Licht,
Das Adler so nicht haben,
... weiterlesen


Empfangen - Verlieren

Wer Gott empfängt, verliert auch Gott.
Sie Gott ganz lassen,
Kann Gott, und sonsten nichts,
als weil Gott Gott ist, fassen.


Der Unbewegliche

Wer in sich schaut, der schaut,
wass Sonn´und Erde trägt,
Es regt sich alles zwar,
doch er bleibt unbewegt.


Innerlicher Kampff

Wer triumphirt? Hie Fleisch. Da Geist: entzwischen Krieg:
Das Fleisch? Du hast verspielt. Der Geist? Dein ist der Sieg.


Wie selig irrt der Mensch...

Wie selig irrt der Mensch,
der seinen Irrtum kennt
und sieht, wie hell aus ihm,
das Licht der Wahrheit brennt.


Anzeigen


Suche in 361091 Wörtern und 109475 Wortgruppen - Impressum