Wie sagt man noch? Synonyme Wörter-Datenbank businessandmore.de

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Gedichte - Cäsar Otto Hugo Flaischlen

Zwischen Sommer und Herbst

... Wenn Sichel und Sense durch das Korn rauscht ... jenes leise Dengeln am Abend ... scharf, hart, und doch, ich weiß nicht: müde, wie Reue, wie heimliches Weinen! ... und ein paar Schnitterinnen, ... weiterlesen


Dem Dichter

1. Doch nicht, was du

Greift nur hinein in’s volle Menschenleben,
ein jeder lebt’s, nicht vielen ist’s bekannt,
und wo ihr’s packt, da ist’s interessant.
... weiterlesen


Von Dem und Jenem

1. Man schreit und lärmt

Man schreit und lärmt und ereifert sich,
man findet es dumm und lächerlich
und gegen allen Anstand und Brauch,
man ruft die Polizei zu ... weiterlesen


Bleistiftskizzen

1. Rügen

Tief und still
in grauem Regen
liegen Wald und
liegen Wiesen ...
tief und still
mit müden, schweren
Wellen
schleppt das Meer ... weiterlesen


Lied des Wanderers

Abend-rot schon gegen Westen
lenkt die Sonne ihren Lauf,
immer neue Gipfel aber
steigen vor dem Wanderer auf!

Ach, es ist ein mühsam Ringen!
und was lohnt ... weiterlesen


Mittagstille

Alles blau und mittagstill und einsam.
Ich liege in der Düne unter einer Fichte und sehe so ins Weite ...
Keine Seele rings! ... nur am Brückenkopf in einem Kahn drei Mädchen ... ... weiterlesen


Alles längst nun, längst vorüber!

Alles längst nun, längst vorüber!
Fünfmal schon ward’s Winter drüber!
immer andres drängte her!
Neue Jahre, neue Ziele!
Selten spiel ich jene Spiele
und ... weiterlesen


Eine Lebensidylle

Aus den Jahren 1893 und 1894

»Es ist ein stetes Wunder-Erleben!
es ist ein stetes Rätsel-lösenwollen!«

Ein Jahr ...
ein ganzes Jahr nun ist es schon, ... weiterlesen


Ein Sonnenaufgangslied

Aus Januar 1894

Und sie zogen aus, als zu einem Mörder, mit Stangen und Schwertern, ihn zu fahen; Hohepriester, Schriftgelehrte und Pharisäer ...
(Und er saß täglich im ... weiterlesen


Der Klügere

Da bist auch du ja wieder, alter Mond ... und lachst
wie damals,
da du uns im Boot ertapptest, draußen auf den stillen Wassern, und da wir uns ins Abendrot verirrt hätten ... wenn du ... weiterlesen


Die Jugend

Das hat den Bann gelöst endlich, dies helle Lachen ...
den Bann,
der wie ein grauer Regentag ob meinem Sommer hing, der wie ein Hilferuf aus fernen Tälern in das Lied klang, das ich ... weiterlesen


Was müde macht!

Das ist es,
was müde macht:
dieses heimliche Warten,
dieses ruhelose
stille Horchen nach der Treppe,
dieses Aufspringen,
wenn es klingelt ...
statt ... weiterlesen


Frühling

Das kannst du nicht zwingen:
daß die Knospen springen,
eh´die Sonne ihnen ihren Mai gebracht!
Aber da, was hinter dir liegt,
dich nicht schreckt mehr und unterkriegt:
... weiterlesen


Das sind so Tage...

Das sind so Tage ...
wie ein fremder Zwang liegt es auf deiner Seele und nimmt ihr die Kraft und nimmt ihr die Ruhe und läßt nicht los ...
und läßt nicht los.

Es ist ... weiterlesen


Altes Lied

Das war der Wald und das der Weg und hier der Bach und da der Steg und dort die Bank, und in den Eichenkronen träumt golden immer noch die Sonne und über die Dünen wie vor Jahren rauscht das Meer ... weiterlesen


Der trübe, graue Himmel klärte sich

Der trübe, graue Himmel klärte sich,
der dumpfe Nebel aus den Gärten wich,
es knospete und keimte allenthalben,
schon stand es rings voll Primeln im Geheg,
... weiterlesen


Abschiedsmorgen

Die ganze Nacht über Südweststurm, der alle Wellen auf die hohe See hinaustrieb, und nun so still, wie es nur am Meer still sein kann und nur nach Sturm ...

Mit breiten ... weiterlesen


Nur der steht fest

Die Nähe endlich lern´versteh´n...
und auch mit ihrem wenigen Schönen
dich versöhnen!
Nur der steht fest:
Der sich auch von den Schattenseiten
der Dinge und ... weiterlesen


Die Sonne sinkt mit rotem Flackern

Die Sonne sinkt mit rotem Flackern,
trübdumpfer Nebel kriecht heran ...
Umsonst ach! such ich mich zu halten,
ein immer frostiger Erkalten
schlägt winterschauernd mich ... weiterlesen


Doch ich hob nicht die Hand zum Stoße

Doch ich hob nicht die Hand zum Stoße,
ich weinte still nur, eine Nacht ...
Dann aber fing ich an zu lachen
und lachte, bis ich’s durchgelacht ...

Und stieß ... weiterlesen


Der stille Garten

Dort, an der Mauer um den stillen Garten ... ich möchte stundenlang da stehen und die langen Baumgänge hinuntersehen.
Welkes Laub liegt auf dem Boden und welkes Laub hängt an den Bäumen, ... weiterlesen


Du fragst, was uns not tut, Freund

Du fragst, was uns not tut, Freund,
und was uns fehlt? ... O, so viel!
Ideale vor allem wieder
und ein festes großes Ziel!

Ideale, wie unsere Väter gehabt –
... weiterlesen


Einem Freunde

Du möchtest fort aus diesem grauen Norden mit seinem wolkenschweren Himmel und mit den müden Tagen seiner langen Herbste ... du möchtest fort aus all dem herben Ernst und steten Kampf ...
... weiterlesen


Nicht allzu lustig!

Ein Freund, der es ehrlich und gut meint, wie ich mit dir, Lise-Lotte, ist etwas wert heute, selbst das kleine Opfer einmal einer Laune ... in einer Zeit, die längst keine Zeit mehr hat für ... weiterlesen


Das alte Fräulein

Einen braunwollenen Umhang über dem zerknitterten, großmustrigen Kattunkleid kauert sie am Fenster und blickt auf die Waldwipfel und ... auf das Meer in der Ferne ... fast unbeweglich ...
... weiterlesen


Sonnentage

Einzig schöne Tage,
Sonnentage der Seele ...
da sie stille liegt in wunschlosem Traum, wie der Märchensee hoch oben in stiller Schwarzwaldberge grüner Einsamkeit!

... weiterlesen


Jenseits der Straße

Es ist nur Schein und ist nur Phrase,
drauf dünkelstolz der Alltag stelzt,
das Beste liegt jenseits der Straße,
da sich der große Haufe wälzt:

Jung und mit ... weiterlesen


Aus der Ferne

Es ist, als suche etwas nach mir ...
irgend woher ... aus der Ferne ...
ich fühl`s ...
und über einem See drüben sucht es ... weit weg ... zwischen jungen wehenden Birken, die ... weiterlesen


Briefblatt

Es lohnt sich nicht, die Welt erlösen zu wollen! ... weiß Gott! es lohnt sich nicht ... und dann ... dann ... mag ich auch die Narrenkappe nicht, die dazu nötig und auch das Schellenklappern paßt ... weiterlesen


Es war einmal

Es war einmal ... im Monat Mai ...
kaum erst ein Jahr ist’s her! ...
denk ich an jenen Mai zurück,
wird mir ums Herz so schwer!

In weißen Rosen stand die ... weiterlesen


Es war so schön...

Es war so schön, und nun umzieht sichs wieder, mit grauen bleiernen Regenwolken, eh du noch Zeit gefunden, dich zu freuen
und das bißchen Sonne ist wieder weg
und mit ihm gleich der ... weiterlesen


Vom Notizblock

Etwas Geschick,
ein wenig Glück,
ein bißchen Tück,
gibt allezeit
ein Meisterstück.

Wer Glück hat, den kriegt
selbst mit dem Hut auf dem Kopf,
... weiterlesen


Vom Frühling

Februar

Schon leuchtet die Sonne wieder am Himmel
und schmilzt die Schneelast von den Dächern
und taut das Eis auf an den Fenstern
und lacht ins Zimmer: wie ... weiterlesen


Februarschnee

Februarschnee
tut nicht mehr weh,
denn der März ist in der Näh!
aber im März
hüte das Herz,
daß es zu früh nicht knospen will!
warte, warte und sei ... weiterlesen


Die Fischerhütten

Fest wie aus Eisen stehn die Fischerhütten in der dunkeln Nacht, die Hügelhöhen entlang ...
und machtlos prallt der Sturm an ihnen ab ...
Gleich großen, mächtigen Fittichen breiten ... weiterlesen


Ecce poeta!

Frag nicht, ob Dornen mich verwundet! ... Nein, nein! ...
wozu auch das Herz dir müd machen mit unnützer Qual und Sorge! nein, vergiß dein Leid, vergiß deine Tränen und freue dich der ... weiterlesen


Ganz still einmal...

Ganz still einmal im Grünen liegen dürfen ... zu einem sommerblauen Himmel sehn, mit weißen Wolken ... und auf das Zwitschern in den Wipfeln hören ... auf das Geriesel heimlicher Quellen ... den ... weiterlesen


Ganz still zuweilen...

Ganz still zuweilen wie ein Traum
klingt in dir auf ein fernes Lied...
Du weißt nicht, wie es plötzlich kam,
du weißt nicht, was es von dir will...
und wie ein Traum ... weiterlesen


Gott sei dank, ein wenig Ruhe!

Gott sei dank, ein wenig Ruhe!
und daheim! und ungestört
endlich einmal doch ein Abend,
der mir wieder selbst gehört!

Schön ist’s, ja! und bleibt es immer,
... weiterlesen


Hab Sonne im Herzen...

Hab Sonne im Herzen,
ob`s stürmt oder schneit,
ob der Himmel voll Wolken,
die Erde voll Streit -
hab Sonne im Herzen,
dann komme, was mag,
das leuchtet voll ... weiterlesen


Habe Geduld nur!

Habe Geduld nur!
tröstet ihr freundlich,
»Wolken sind Wolken
und gehen vorüber!
und nur ein Weilchen
bleibt es so grau!
Habe Geduld nur!
die Nebel ... weiterlesen


Segelfahrt

Hei! wie sich die Segel blähn ... und wie schön es in die Sonne hineingeht!
und wie der Wind sich in die Wellen wühlt!
und wie es aufschäumt und wogt und wirft und packt und zerrt ... weiterlesen


Abendschatten

Hell und freudig blitzt die Sonne in den schönen Abend ... ganz langsam aber und unmerklich immer tiefer in die Dünen sinkend ...
und wie sie sinkt, sinkt aus dem Eichwald auch der Schatten ... weiterlesen


Singlieder

Horas non numero, nisi serenas!

Singweise: Santa Lucia

Sind es nicht Toren,
die da stets zittern
und sich das schöne
Leben verbittern?
... weiterlesen


Hüt vor dem Alltag...

Hüt´vor dem Alltag,
was du Heiliges hast!
Er verstaubt es dir.
Er macht es dir zu Leid
mit seinem Neid...
er macht es dir zu Last!
Hüt´vor dem Alltag,
... weiterlesen


Ich hab es gerne...

Ich hab es gerne ... wenn Nebel liegt ... jener schwere dicke Herbst- und Winternebel, durch den die Sonne nicht mehr durchkommt, so daß es wie weiße Nacht in den Straßen steht.
Es ist so ... weiterlesen


Ich habe Nächte dafür geopfert

Ich habe Nächte dafür geopfert,
ich habe Herzblut daran gegeben,
und feige Buben nun kommen und heben
die Hand auf gegen das fertige Werk.

– – – – – ... weiterlesen


Ich hab’s genug!

Ich hab’s genug! ich mag nicht mehr!
zum Teufel mit all dem Plunder!
ein Gott im Himmel allenfalls
hülf noch mit einem Wunder!

Ich hab gekämpft und ich hätt ... weiterlesen


Ich möchte still am Wege stehn...

Ich möchte still am Wege stehn
und möcht´es Frühling werden sehn,
ich könnt´nich immer wie ein Kind
bei jeder kleinen Knospe säumen!
Und klänge in den kahlen ... weiterlesen


Ich seh die Welt, du siehst die Welt

Ich seh die Welt, du siehst die Welt,
du nennst es Prosa, ich Gedicht,
was mir gefällt,
gefällt dir nicht,
und aus dem nämlichen Gesicht
errätst du Freude und ... weiterlesen


Ihr seid’s, die mir wehe tun

Ihr seid’s, die mir wehe tun,
erste welke Blätter,
die so früh ihr, im August,
mitten in aller Liederlust,
mitten noch in Duft und Blust,
... weiterlesen


Der Hof

Im Schatten schweigend liegt der Hof mit seinen hohen taubenüberflogenen Giebeln und rings ums Haus hin laufender Veranda, in alter knorriger Eiche treuer Hut ...
vor wenig Stunden noch im ... weiterlesen


Sonne, Wind und Welle

Im warmen Sande lieg ich
nackt ... und brenne in der Sonne ...
und wie mit sammetweichen Tüchern flaggt der Wind mir über die gelösten Glieder.

Ich höre auf das Lied ... weiterlesen


Immer reicher...

Immer reicher, Jahr um Jahr,
grüßt es mit Geschenken...
immer froher um dich her
blüht es auf - und um so mehr
lerne dich beschränken...

Lerne dichan, ... weiterlesen


Spätsommer-stimmung

In regungslosem Brüten schleiern Meer und Himmel, eintönig grau, wie blindgewordene Spiegel, und regungslos dazwischen steht das Land.
Eine Menge Licht ist in der Luft; ein Licht jedoch, das ... weiterlesen


Eines Abends ...

In weiter wellenloser Stille liegt das Meer ... Der Leuchtturm der Oie nur flimmert mit rotem Licht durch die blaue Dämmerung ...
Wie Kinderspielzeug stehen die Fischerhütten mit ihren ... weiterlesen


Laub am Boden

Laub am Boden, Laub am Boden,
gelb und rot und braun,
Dorn und Hagebutt am Strauche,
leere Nester im Zaun!

Sommerende ... Spätoktober ...
und ich glaub es ... weiterlesen


Ermüdung

Laß nicht die Arme sinken,
so groß das Gezerr,
du hast es noch immer gezwungen
und wirst auch diesmal Herr!

Wenn`s andere leichter sich machen,
du bist ... weiterlesen


Laß sterben, was sterben will...

Laß sterben, was sterben will, und schleppe
dich mit ihm nicht müde! Du zwingst es doch
nicht mehr zum Leben und zu der frohen Freude
eines Sommers! Es hat die Kraft nicht ... weiterlesen


Lebwohl, Kind!

Lebwohl, Kind! ... die Fahrt, die du wagst,
ist weit!
Mein Wunsch, daß es gut dir gehe,
geb dir getreulich Geleit!
Leb wohl! den Kopf immer hoch
und fröhlich und ... weiterlesen


Sommermittag

Liebe?
Nein! es war nicht Liebe! es war ein kurzer Sinnentaumel nur, der dir das Blut aufstürmte ...

Wie heißer Juliwind mit durstigem Kusse die Wellen aufreißt in den ... weiterlesen


Man findet’s auch

Man findet’s auch ... mit langem Suchen,
viel Rechtes aber ist es kaum!
Es muß an deinem Wege liegen,
es muß aufleuchten wie ein Traum!

Du sitzst am Strand und ... weiterlesen


Mit fünfundzwanzig...

Mit fünfundzwanzig hält sich jeder für ein Genie
und hüb´die Welt aus den Angeln, wüßt´er nur wie!
Mit dreißig, vierzig dann wird´s stiller
und ruhiger am Horizont,
... weiterlesen


Mitten in der schönsten Rosenzeit...

Mitten in der schönsten Rosenzeit ...
Glühwürmchen leuchteten in den Büschen und durch die Tannen flimmerte der Mond und leicht und fein wie Spinnweb nebelte sein leises Licht im ... weiterlesen


Auf der Wiese

Neben den Weiden, mitten auf der weiten grünen Wiese liegen wir ... in leise wehendem Gras ... Hand in Hand ...
du und ich
und träumen in die mittagstille flimmerige Luft.

... weiterlesen


Neu anfangen zu können

Neu anfangen zu können...
ein einziges Mal wenigstens...
nicht aufgeräumt zu haben...weglegen und lassen dürfen,
was nicht fertig wurde...
einen Abschnitt machen ... weiterlesen


Nicht beiseite sehen

Nicht beiseite sehen,
nicht drumrum gehen
und ausweichen, nicht
darüber hinwegträumen…
Standhalten,
Aug in Auge seine Kraft
erproben und Herr darüber ... weiterlesen


Phantasie

Nimm dich in acht: du kannst nicht schlafen, wenn du nachts am Strande warst ...
es lockt und lauert um dich her mit seltsam irren Rufen und lacht und schluchzt und schleicht und stürzt dir ... weiterlesen


Nordoststurm

Nordoststurm tobt ums Haus. Es kracht in allen Fugen und das Meer drüben brandet, daß wir es bis in unser kleines Stübchen hereinhören.
Wir sitzen im Sofawinkel vor einem Strauß ... weiterlesen


»Auf morgen!«

Nun dämmert langsam sich der Tag zu Nacht und aus der Tiefe flimmern die ersten Sterne und über die stillen Wasser klingt ein Traum ...

Wir haben zusammen Rosen gepflückt, wir haben ... weiterlesen


Nun gilt es!

Nun gilt es: nun zeig´, daß du stark bist!
Die Zähne zusammen!
Und durchgerungen!
Klagen und Traurigkeit hilft zu nichts
und macht nur müde!

Das Leben ... weiterlesen


Errungenschaft

Nun trank ich alle Schalen der Freude, mit denen das Leben erquicken kann; doch jede leerte sich mit einem bittern Rest und keine einzige möcht ich noch einmal trinken ...
nicht die der ... weiterlesen


Von einem Königskinde

O wende ab dein Auge,
blick nicht so freundlich mich an,
ich kann ja nichts als bitten:
Verzeih, was ich dir getan ...

Ein Röslein blüht im Garten,
... weiterlesen


Der Künstler

Oben auf dem breiten Gesims eines Bodenfensters saß er ... mit langen braunen Locken.
Sein feines Gesicht war krankhaft blaß, seine Brust atmete schwer und langsam, aber seine Augen flammten ... weiterlesen


Am Fenster

Oben, unterm Dach, bei den Schwalben, klein und niedrig ... ein Tisch, ein Stuhl, ein Bett ...
aber den ganzen Tag voll Sonnenschein und blauem Himmel und Schwalbenzwitschern ...
und ... weiterlesen


Regentage

Regen, Regen und Regen!
tagelang!
und dumpf und bleiern lastet der Himmel auf die Erde, wie schleichender Tod.
Ich will ihm trotzen ... aber immer stiller wird mein Lachen und ... weiterlesen


Im Kahn

Schaukelt weiter mich, ihr Wellen ... schaukelt weiter mich, ihr Winde ... durch die wunderbare Ruhe dieser lichten Einsamkeit ... leise, leise wiegt mich weiter
in die Ferne
zu den ... weiterlesen


Schlaf’, müde Seele

Schlaf’, müde Seele,
daß nichts dich mehr quäle!
schlaf und vergiß
deines Tagewerks Last!
schlaf und vergiß,
wie viel du auch heute
an Lieb und Freude ... weiterlesen


Februar

Schon leuchtet die Sonne wieder am Himmel
und schmilzt die Schneelast von den Dächern
und taut das Eis auf an den Fenstern
und lacht ins Zimmer; wie geht´s? wie steht´s?
... weiterlesen


Der Scheinwerfer

Sei auf der Hut, bei Nacht ... wenn du im Dunkeln tappst, am Brückensteg, und arglos deinen Arm legst um die Liebste und sie mit heißem Kusse an dich ziehst ...
sei auf der Hut: die dunkeln ... weiterlesen


Einem Kinde

Sei nicht traurig,
sei nicht traurig ...
es ist heute nur
so trübe,
es ist heute nur
so schwer!

Morgen lacht die Sonne wieder,
leuchten ... weiterlesen


So drängt und treibt sich alles vorüber

So drängt und treibt sich alles vorüber ...
unmerklich kommt es und verblinkt,
Welle auf Welle hebt sich und sinkt,
was trüb, wird hell, was hell war, trüber.
... weiterlesen


Ein Sonntag

So geht ein Sonntag still zu Ende, auf den du lange dich gefreut ...
ein müder Bettler steht am Weg,
am heimatlosen,
und spielt ein Leierkastenlied ...
ein leises ... weiterlesen


Das Meer

So hab ich das Meer gern:
weit offen, wie ein Spiegel, und zum Horizont in hängende Wolken sich verrinnend ...
die Sonne hinter feinen leisen Schleiern und Luft und See in ... weiterlesen


So regnet es sich langsam ein...

So regnet es sich langsam ein
Und immer kürzer wird der Tag und immer
Seltener der Sonnenschein.

Ich sah am Waldrand gestern ein paar Rosen stehn.
Gib mir die ... weiterlesen


Die Malerin

So seh ich dich sitzen: im hellen Kleid, die grüne Jacke lose offen, die weiße Mütze auf dem braunen Haar ...
nicht mehr zu jung ...
hochrot im sonnverbrannten Gesichtchen ... mitten ... weiterlesen


So still und ruhig...

So still und ruhig, so erfüllten Wunsches froh gingen auch wir einst durch die lauten Straßen, langsam, Arm in Arm, und plaudernd, wie man so plaudert, wenn man Sommerabends durch die Straßen ... weiterlesen


Einem Freunde

Soviel auch Stürme dir’s zersplittern,
hoch halte, freudig, ohne Zittern,
das stolze Banner deiner Kunst
und fordere furchtlos ohne Wanken
kampffroh dein Schicksal in ... weiterlesen


März

Sprich noch nicht vom Frühling, es ist zu früh!
so lockend die Sonne vom Himmel blitzt,
so lockend alles glänzt und glitzt ...
sprich noch nicht vom Frühling, es ist zu ... weiterlesen


Die Mühle

Steigende Abendwolken ... blei-grau-blau-schwer ... wie ferne Alpen sich auftürmend ...
die sinkende Sonne dahinter, die Ränder mit blendendem Gold umkantend ...

Auf der ... weiterlesen


Übertragungen

Still!

Tiefstiller dunkler Schlaf
sinkt über meinen Tag,
daß ich nichts hoffen mehr,
nichts fürchten mag!

Das ganze Leben ...
ich entsinne ... weiterlesen


Rügen

Tief und still
in grauem Regen
liegen Wald und
liegen Wiesen ...
tief und still
mit müden, schweren
Wellen
schleppt das Meer zum Strand ...
... weiterlesen


Nachtklänge

Tieftiefste Ruhe rings ...
nur das gleichtönige, einsamstille Zirren und Zirpen der Grillen, die ganze Nacht in süßes, sehnsüchtiges Zittern und Singen auflösend ...
und ... weiterlesen


Und die Sonne kommt!

Und die Sonne kommt! und die Sonne kommt! und es wird doch ein schöner Tag!
Immer weiter reißen die Risse in den Wolken und immer blauer leuchtet der Himmel dahinter und über dem Forsthof ... weiterlesen


Tandaradei

und ein kleinez vogellin,
tandaradei!
daz mac wol getriuwe sin!
Walter

Komm, komm!
wir wollen den Kuckuck fragen im Wald, der weiß es ...
und mit ... weiterlesen


Die Stadt

Und nun liegt alles wieder im Schatten ... Wetterwolken stehen am Himmel ... grau in grau ...
und hinter Werften, Kohlenspeichern und Eisenbahnschuppen taucht die Stadt auf, im Dunst des ... weiterlesen


Und so zerbröckelt

Und so zerbröckelt sich Monat um Monat
und Jahr um Jahr
in sonnenlosem Sich-müde-Hoffen ...
und nirgends auch nur ein Schimmer von Schein,
daß es irgend einmal würde ... weiterlesen


Und wenn es kommt...

Und wenn es kommt
und wenn´s dich faßt
und über dir zusammenschlägt,
Streit und Neid
und Hast und Last...
vergiß nicht,
daß du Flügel hast!


Im Sand

Und wieder lieg ich
nackt
im Sande ...
die Sonne glüht mir durch die Adern und ich freue mich der stillen Kraft, die mir die Glieder dehnt ...
und sehe den Quallen zu, ... weiterlesen


Postkarte

Vormittag.
Ein paar weiße Wolken leuchten am Himmel, langsam weiterziehend ...
Von den Sandburgen am Strand flattern die bunten Fahnen und zwischen Sitzkörben und ans Land gezogenen ... weiterlesen


Ausgleich

Was überfliehn?!
was überhasten?!
Ruhiges Mühn,
ruhiges Rasten!

Eines gebe
dem Andern Gewicht:
fröhliche Freude,
fröhliche Pflicht!
... weiterlesen


Kopf hoch!

Weil dir ein goldener Traum zerronnen,
was hast du drum für herbe Qual?!
es ist doch nicht das erste Mal,
daß dich enttäuscht, was du begonnen!

Den Kopf hoch! ... weiterlesen


Kopf hoch!

Weil dir ein goldener Traum zerronnen,
was hast du drum für herbe Qual?!
es ist doch nicht das erste Mal,
daß dich enttäuscht, was du begonnen!

Den Kopf hoch! ... weiterlesen


Versuch´s nur weiter!

Weil dir ein goldener Traum zerronnen,
was hast du drum für herbe Qual?!
Es ist doch nicht das erstemal,
daß dich enttäuscht, was du begonnen!

Den Kopf hoch! ... weiterlesen


Wer es kann und wem’s genügt

Wer es kann und wem’s genügt,
daß er sich mit dem bescheidet,
ehrsam, biedermannvergnügt,
drauf der Alltag ihn vereidet ...

Wem genügt, was er so kann,
... weiterlesen


Sünde

Wir hatten uns lieb und wir wußten es beide und der Strand lag still und abendeinsam ... ein alter Fischer nur war um den Weg und flickte Netze ...
und wir sahen den Schwalben zu, wie sie ... weiterlesen


Der Strauß

Wir wollen uns nicht mehr sorgen, komm! wir wollen lieber die Hecken hingehn und die goldenen Felder draußen und all die Unrast einmal hinter uns lassen, mit der wir uns so müd und unfroh machen ... weiterlesen


Meiner Mutter

Wozu denn das ewige Sorgen,
lieb Mütterchen! gib es doch auf!
Sorgen macht alles nur schlimmer
und ändert doch nichts im Lauf!
Auf deine alten Tage
möcht ich, ... weiterlesen


Zu einem Strauße Spätsommerrosen

Zürnet mir nicht, daß kaum erst erschlossen
ich euch schon pflücke, zu ernstem Scherz ...
Grüßt eure Schwester mir, duftende Rosen,
eure Schwester vom frühen März!
... weiterlesen


Ich hab getröstet mich darüber

»A vingt-cinq ans le cœur
se brise ou se bronce.«

Ich hab getröstet mich darüber,
ich hab’s verwunden allgemach,
und statt zu klagen, spott ich lieber ... weiterlesen


Heddy

»Das ist die Sehnsucht
der großen Einsamkeit des Meeres!«

Und doch ...
man müßte hier zu zweit sein, nicht allein! ... man müßte jemand haben, dem man sagen ... weiterlesen


Einem Freunde

»Lege das Ohr an die Erde
und höre! ...
und du wirst Hufgestampf hören,
in weiter Ferne nur, aber näher
und näher kommend!«

Es liegt etwas in der ... weiterlesen


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